Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (6)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.

Mögliche Impfschäden häufen sich – wenn man hinschaut

Viele Menschen haben sich aus Angst vor Jobverlust oder aufgrund moralischen Drucks impfen lassen. Selbst Impfkritiker haben manchmal dem Druck nachgegeben müssen und zahlen einen hohen Preis für diese Entscheidung. Im Umfeld von Paul häufen sich die Fälle, in denen Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung diesen Preis zahlen müssen. Von Impfschäden darf man ja nicht sprechen, da viele Verdachtsfälle erst gar nicht gemeldet, geschweige denn anerkennt werden. Trotzdem sind nicht alle Menschen bereit, die Situation stillschweigend hinzunehmen. Da Paul auch über Fälle aus dem Umfeld seiner Tocher berichtet, die im Gesundheitsbereich tätig ist, musste das Gespräch anonym stattfinden.

Kannst Du Dich bitte kurz vorstellen?

Ich bin Paul, bin 53, lebe in der Umgebung von Heilbronn und mache Logistik in einer Bäckerei.

Du kennst viele Fälle von Impfschäden, wie kommt das?

Ich war von vornherein sehr kritisch, das ist wohl einer der Gründe, dass ich viel bewusst wahrgenommen habe, was andere ignorieren. Jeder kennt jemanden in seinem Bekannten-, Familien- und Freundeskreis, der erkrankt ist, aber die wenigsten ordnen es zu. Ich schaue genau hin. Darüberhinaus ist meine Tochter in der Pflege behinderter Menschen tätig. Sie arbeitet u.a. in einer Behindertenwerkstatt, wo sie einige Fälle mitbekommen hat. In ihrem Umfeld, in dem die meisten in Pflegeberufen tätig sind, traten verstärkt Probleme nach der Impfung auf. Das können nicht alles Zufälle sein.

Es geht also um Erkrankungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen, also Fälle, die nicht offiziell gemeldet wurden?

Ja leider weigern sich viele, insbesondere die Ärzte und manchmal sogar die Betroffenen selbst, Zusammenhänge mit der Impfung zu sehen, sehen zu wollen. Selbst wenn jemand direkt nach der Impfung erkrankt, täglich aufgrund der sich verschlechternden Situation zum Arzt geht und vier Tage nach der Spritze verstirbt, ignorieren sowohl der Hausarzt und das Krankenhaus als auch der Impfarzt einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung. Sehr bezeichnend, wie ich finde.

Wie gut kanntest Du die Person?

Es handelte sich um den Bruder meiner Ex-Frau. Er wurde 58 Jahre alt und verstarb im November 21 nach der zweiten Impfung mit Comirnaty von BioNTech. Zuerst hatte er starke Schmerzen in der Brust, rechter Arm, sowie Fieber und andere grippeähnliche Symptome. Der Hausarzt hat die Verbindung zur Impfung nicht hergestellt, hat ihm Schmerzmittel und Grippemittelchen gegeben. Dann war er noch zweimal dort, am vierten Tag kam er ins Krankenhaus und ist dort verstorben. Als seine Schwester, also meine Ex-Frau, im Krankenhaus den Arzt auf einen Zusammenhang mit der Impfung ansprach, hat er das nur mit einer Handbewegung abgetan und hat den Herzinfarkt ohne Hinweis auf Impfung notiert.

Wie sieht das Deine Ex-Frau – also seine Schwester?

Sowohl sie als auch die Mutter sehen beide einen ganz, ganz klaren Zusammenhang zur Impfung. Das Schlimmste ist: Die Mutter hat den Sohn überredet, er wollte sich ja eigentlich gar nicht impfen lassen, aber er war seit der Kindheit nach einer Mittelohrentzündung taubstumm. Sie hatte wohl das Gefühl, dass es wichtig für ihn war und nach einem halben, dreiviertel Jahr hat er sich dann dazu überreden lassen. Sie hat auf der Beerdigung gesagt, wie schwer sie es bereut, ihn zu dieser Spritze überredet zu haben. Die ganze Familie sieht es so, nur die Ärzte nicht. Fast ein typischer Fall, Ähnliches höre ich leider immer wieder. Auch im beruflichen Umfeld.

Sind auch Arbeitskollegen betroffen?

Ja, ein Mitarbeiter aus unserer Bäckerei hatte dreieinhalb Wochen nach der ersten Impfung mit BioNTech im Sommer 21 einen leichten Schlaganfall. Zehn Wochen später, nachdem er sich einigermaßen erholt hatte, hat er sich freiwillig die zweite Impfung geben lassen und bekam kurz darauf einen Herzinfarkt. Im Dezember hat er versucht mal wieder zu arbeiten. Aber er war in einem wirklich sehr schlechten Zustand und hat nur eine Stunde geschafft. Ich habe ihn auf die Impfung angesprochen und er hat mir erzählt, dass er sich am Tag zuvor noch einen Booster geholt hatte. Welcher Tag das war, kann ich aber nicht sagen. Seitdem ist er krankgeschrieben und ich habe nichts mehr von ihm gehört. Er ist wie vom Erdboden verschluckt, aber wir standen uns auch nicht nahe. Das ist so ein Fall des Sich-impfen-Lassens und Nicht-sehen-Wollens, woher die massiven Probleme kommen. Da haben selbst die Geimpften bei uns im Betrieb den Kopf geschüttelt, als sie das gehört haben. Die Angst vor Corona muss extrem groß gewesen sein. Immerhin ist er mit 53 Jahren nicht mehr so ganz jung. Besonders schlimm ist es, wenn es die Jungen trifft. Auch da kenne ich leider einige Fälle.

Todesfälle?

Nein, das nicht. Aber trotzdem schlimm. Ein Arbeitskollege meiner Frau hat im Spätherbst 21 erzählt, dass nach der Impfung seiner beiden Töchter, bei beiden seit der Spritze keine Menstruation mehr auftritt. Die ist seitdem völlig ausgefallen. Im gleichen Zeitraum ist das auch einer Kollegin meiner Tochter passiert, die ebenfalls bis heute keine Menstruation mehr hatte. Sie ist auch noch sehr jung, gerade 21 Jahre alt. Ich habe noch von anderen Ähnliches gehört, gehe jetzt davon aus, dass das keine Einzelfälle sind. Ich sehe auch eine Häufung an Fällen, in denen Menschen nach der Impfung an Covid erkrankt sind.

Auch wieder mehrere?

Ja. Bei einer Familie aus dem engeren Freundeskreis meiner Frau, hat sich die Ehefrau mit ihren beiden Kindern, 19 und 22, mit BioNTech boostern lassen. Anschließend litten alle drei für eine Woche unter schwersten Covid-Symptomen. Der Ehemann hatte aus beruflichen Gründen keine Zeit für den Booster. Er blieb gesund und hat die drei gepflegt. Er hat sich auch nicht angesteckt, trotzdem hat er sich den Booster später noch geholt.

Auch ein sehr guter Freund – eigentlich ein erklärter Impfgegner – hat sich Ende 2021 impfen lassen, um seine Ehe zu retten. Nachdem seine Frau an Covid erkrankt war und sich im Frühjahr 2021 hat impfen lassen, hat sie das auch von ihm gefordert. Er stand vor der Frage Trennung oder Impfung und da sie zwei Kinder zusammen haben, hat er sich für die Impfung entschieden. Er hatte Gott sei Dank nur eine heftige Covid Erkrankung, keine sonstigen Nebenwirkungen. Aber in seinem Umfeld gab es auch einen Todesfall.

Ein Verwandter?

Nein. Ein Arbeitskollege ist sieben Tage nach der zweiten Impfung verstorben. Ganz erschreckend in diesem Fall war in meinen Augen, dass die ganze Familie eine Obduktion wollte, das Krankenhaus das aber nicht zugelassen hat und es sehr schnell zur Beerdigung kam. Mit 51. Am Tag nach der Impfung war er noch in der Firma, es ging ihm aber ganz schlecht. Mein Freund sagte noch, dass er käseweiß im Gesicht war und kalten Schweiß hatte. Er hat dann gesundheitlich stark abgebaut und ist aufgrund eines Herzinfarktes verstorben.

Mit 50+ sind Herzprobleme bei Männern ja nicht selten, aber sie scheinen sich zu häufen.

Richtig. Herzprobleme hat auch ein Arbeitskollege meiner Frau, der ist aber erst Mitte 30. Bei ihm hatte sich direkt nach dem Booster im Winter eine Herzmuskelentzündung entwickelt. Er war Anfang diesen Jahres, im Januar, ein paar Stunden im Betrieb. Er sah furchtbar aus, wie meine Frau mir erzählt hat und ist dann wieder nachhause gegangen. Seitdem ist er krankgeschrieben und wir haben Mai. Wie es ihm geht, wissen wir nicht.

Du sagtest im Vorgespräch, Du kennst auch Fälle, die weniger dramatisch verlaufen sind?

Ja. Die beste Freundin meiner Frau, hatte nach der zweiten Spritze starke Schmerzen im Arm in den sie die Spritze bekommen hatte. Und das über mehrere Monate, damit einhergehend hatte sie sehr starke Kopfschmerzen, die sich nach einem Vierteljahr wieder gelegt haben.

Ähnliches erzählte mir auch ein Freund. Einer seiner Arbeitskollegen war nach der Impfung sehr schwach und leidet seitdem unter sehr starken Kopfschmerzen, die drei bis vier mal die Woche migräneartig auftreten. Inzwischen sind schon acht Monate seit dieser Impfung vergangen und es ist immer noch so. Ich habe meinen Freund heute extra noch angeschrieben und gebeten, dass er den Kollegen fragen soll, wie es ihm geht. Leider unverändert schlecht, der Kollege ist 33 Jahre alt. Kopfschmerzen kannte er vorher nicht, außer nach Alkoholkonsum und diese Migräne ist völlig neu. Er sagte, dass die Schwäche noch schlimmer ist als die Schmerzen.

Das wären jetzt die Fälle aus meinem Umfeld – es gibt aber noch etliche aus dem Umfeld meiner Tochter.

Aus der Behindertenwerkstatt oder dem Bekanntenkreis?

Beides

Dann fang bitte beim beruflichen Umfeld an.

Im Herbst wurde der gesamte Pflegebereich durchgeimpft, sowohl Behinderte als auch Mitarbeiter. Da es sich um ein großes Haus handelt, kam eine Impfkolonne mit knapp 20 Personen. Sie schätzt, um die 90% wurden geimpft. Direkt im Anschluss an diese Aktion, lagen mittags schon einige Arbeitskollegen auf der Couch und hatten gesundheitliche Probleme wie schwere Müdigkeit, beginnende Halsschmerzen, Kopfweh. Eine Mitarbeiterin musste mit dem Krankenwagen geholt werden, da sie kollabiert war. In den folgenden zwei Tagen sind dann fast alle, Pfleger, Betreuer und auch die Behinderten erkrankt. Und das sogar unabhängig vom Impfstatus, auch meine Tochter hat es als Ungeimpfte erwischt. Auffällig ist auch, dass davon einige zur Behandlung ins Krankenhaus mussten. Eine Klientin verstarb mit ca. 30 Jahren fünf Tage nach der Impfung. Das hat aber keiner wissen wollen, die Gespräche, die meine Tochter mit den Leitern und Mitarbeitern geführt hat, haben zu nichts geführt. Ich finde das besonders erschreckend, da ja gerade im Behindertenbereich sehr viele Menschen mit Impfschäden zu finden sind. Da sollte ein anderes Bewusstsein bei den Verantwortlichen vorhanden sein.

Eine Kollegin meiner Tochter ist seit dem Booster im September 2021 kraftlos und ermüdet, wie es auch andere Geimpfte berichtet haben. Die ersten beiden Impfungen mit BioNTech verliefen noch ohne Probleme. Jetzt ist sie fertig. Und das mit 32. Sie hat sich jetzt bei einem Heilpraktiker in Behandlung begeben. Der Hauarzt war in dieser Hinsicht offen und hat sie an einen Heilpraktiker verwiesen, der ihr hilft, dieses Gift aus dem Körper auszuleiten.

Eine andere Kollegin, 30 Jahre alt, wurde im Frühjahr 2021 einmal mit Moderna geimpft, Seitdem und bis heute dauert ihre Menstruation sehr lang – meist 10 Tage – und ist vom ersten bis zum letzten Tag durchgehend sehr schmerzhaft. Dies ist der Grund, dass sie sich nicht mehr impfen lassen wird, trotz des massiven familiären Drucks, der auf sie ausgeübt wurde. Sie hatte sich nur wegen ihrer Eltern überhaupt impfen lassen.

Eine 34-jährige Klientin meiner Tochter, die sie regelmässig betreut, hat seit ihrer zweiten Impfung Probleme mit plötzlich auftretendem Bluthochdruck, der bis zu 260 hoch geht. Das passiert immer wieder, aber ohne Vorankündigung. Der Blutdruck steigt nicht, sondern springt hoch. Sie wurde bereits zweimal mit dem Krankenwagen geholt und nimmt seitdem Tabletten. Vor der Impfung war sie völlig medikamentenfrei, hatte nie Probleme mit dem Blutdruck – und jetzt das. Das wären die Fälle aus dem beruflichen Umfeld meiner Tochter.

Dann erzähle jetzt bitte, was Du aus dem Freundeskreis Deiner Tochter gehört hat.

Eine gute Freundin meiner Tochte arbeitet bei der Bundeswehr. Nach ihrem Booster im Spätherbst ist sie sehr schwer an Covid erkrankt, musste über sieben Tage ins Krankenhaus und anschließend noch 14 Tage zuhause in Quarantäne und war dann noch zwei Wochen krankgeschrieben aufgrund positiver Tests. Sie war also insgesamt fünf Wochen positiv. Die junge Frau, so alt wie meine Tochter, also 25, war seitdem eigentlich gar nicht mehr gesund. Egal welches Bakterium oder welcher Virus in der Luft liegt, sie fängt es sich ein. Ihr Immunsystem schwächelt. Sie ist zwar nicht mehr krankgeschrieben, hat aber dauernd Magen-Darm-Probleme, Erkältungen, ist schwach und schläft viel. Sie hat sich leider nicht untersuchen lassen, ist sehr naiv und glaubt den Bundeswehrärzten alles. Es gab deswegen auch schon Zoff zwischen meiner Tochter und ihr.

Eine weitere Freundin meiner Tochter, auch 25 Jahre alt, hatte direkt am sechsten Tag nach der ersten Impfung eine schwere Herzmuskelentzündung – das war spätes Frühjahr 2021, ich glaube im Mai.

Die beste Freundin meiner Tochter litt direkt nach der Impfung an einer einseitigen d.h. impfseitigen Lähmung an Arm und Gesicht. Das dauerte vier Wochen an. Geblieben sind Probleme am impfseitigen Auge, es war schon die Rede von der Gefahr einer Netzhautablösung, manchmal eine Lähmung des Armes beim Aufwachen morgens und impfseitige starke Kopfschmerzen, die mehrere Stunden andauern.

Wie alt ist sie?

21.

Dann kann man nur wünschen, dass es ihr und allen anderen Impfgeschädigten, möglichst bald wieder besser geht. Danke für die Informationen.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

Bestellung: http://www.das-impfbuch.eu oder im Buchladen in Ihrer Nähe

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Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (5)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.

Todesursache unbekannt, Staatsanwaltschaft desinteressiert

Immer wieder hört man, dass nur ein Bruchteil der Impfschäden, die es gibt, auch gemeldet wird. Die zunehmende Übersterblichkeit in verschiedenen Ländern lässt Entsprechendes erahnen. Der Bericht der deutschen Betriebskrankenkasse (BKK) bestätigt diesen Verdacht. Wie kann es dazu kommen?

Dass Impfschäden aus Bequemlichkeit nicht gemeldet werden – schließlich werden die Ärzte für die recht aufwändige Tätigkeit nicht honoriert – ist vielleicht noch verständlich. Dass mögliche Impfschäden aber trotz Forderung seitens Angehöriger nach Obduktion seitens der Staatsanwaltschaft einfach ignoriert werden, ist indiskutabel. Auch das hört man immer wieder – nur sind die wenigsten Angehörigen bereit, darüber zu sprechen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Mit einer dieser Ausnahmen führte ich vergangene Woche ein Interview.

Können Sie sich bitte kurz vorstellen?

Mein Name ist Martin, ich bin 53 Jahre alt, lebe in Niederösterreich und bin im technischen Umfeld – Bereich Hygiene und Desinfektion – tätig. Ich bin geschieden, habe eine Freundin und hatte einen Sohn. Er wäre am 20. Februar 2022 17 Jahre alt geworden, ist aber am 14. Februar verstorben.

Weiß seine Mutter von unserem Gespräch?

Nein, ich habe ihr gesagt, dass ich eine Anzeige machen, es aufklären lassen und damit an die Öffentlichkeit gehen will. Sein Tod war ziemlich mysteriös. Aber sie hat gemeint, wenn das so ist, sehen wir uns nicht mehr. Das hat mich ein bisschen befremdet. Aber das war kurz nach seinem Tod, ich denke, das waren die Emotionen, ich habe seitdem nicht mehr mit ihr gesprochen. Ich werde sie aber informieren.

Und wir belassen es beim Vornamen – dann bleibt sie geschützt.

Das ist für mich auch ok.

Sie sagen, er ist auf eine mysteriöse Weise gestorben. Was meinen Sie damit?

Ja. Er hat extreme Panik gehabt vor Corona. Durch die Medien war er ganz verängstigt. Er war schon zweimal geimpft und erwartete die dritte Impfung, weil er vor Omikron so richtig Panik hatte. Und das, obwohl er gehört hatte, dass es Leuten, die er gekannt hat, nach der dritten Impfung schlecht gegangen ist. Aber seine Angst war stärker. Er litt ja an Vorerkrankungen und hoffte, durch die Impfung verschont zu bleiben.

Was für Vorerkrankungen hatte er?

Nach unserer Scheidung vor 10 Jahren litt er unter dem „Broken-Heart-Syndrom“ (Das Broken-Heart-Syndrom, zu Deutsch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“, ist eine plötzlich auftretende Funktionsstörung der linken Herzkammer, die in vielen Fällen durch starken Stress oder Schmerzen ausgelöst werden kann. Gezählt wird es zu den erworbenen Herzmuskelerkrankungen). Ihm ist es seitdem total schlecht gegangen. Ende 2020 bekam er – auf Wunsch der Mutter und Empfehlung seiner Ärztin sogar einen Herzschrittmacher. Er war total dagegen, er wollte das Gerät nicht, hat randaliert und es wurde ihm trotzdem eingesetzt. Am 18. März 2021 kam es zum ersten Mal zu einem Vorfall. Er brach einfach ohne Grund beim Spazierengehen mit seiner Freundin zusammen. Die Notärzte haben aber festgestellt, dass es nicht vom Herzen gewesen ist, sondern vom Gehirn ausging. Man vermutete, dass es Stress, Angst und Panik waren, die das ausgelöst hatten. Er hat sich dann im August das erste Mal und im Oktober das zweite Mal impfen lassen.

Aber warum hatte er so eine Panik vor Corona?

Er hatte mit dem achten Lebensjahr wegen seines Herzens seine erste Operation. Man ist seinen körperlichen Symptomen nie wirklich auf den Grund gegangen. Er litt als Scheidungskind unter Verlustängsten. Das Herzproblem hatte sicher auch etwas mit unserer Scheidung zu tun. Mir wurde sogar gesagt, ich sollte mich nicht bei ihm melden, damit er die Trennung besser verkrafte und nur eine Bezugsperson habe. Dann wäre er nicht so hin und her gerissen. Das war für mich eine ganz furchtbare Aussage. Ich war vor der Scheidung die Bezugsperson Nummer eins und er hatte irgendwie seinen Vater verloren. Er war enorm ängstlich und unsicher.

Letzten Endes haben die Medien und sein Umfeld ihn beeinflusst. Um ihn herum waren alle geimpft. Er hörte immer wieder „Mit Deiner Krankheit musst Du Dich impfen lassen. Das Virus ist gefährlich und eine Corona-Erkrankung kann ganz schlimm ausgehen.“

Hinzu kommt, dass er Probleme mit seiner Therapie hatte, denn da war Grundvoraussetzung, dass man getestet ist. Er hatte während den Tests im Rachen aber regelmäßig Brechreiz und den Nasentest hat er auch nicht vertragen. Er stand von allen Seiten unter Druck.

Ihr Sohn lebte bei seiner Mutter. Hatten Sie ein gutes Verhältnis zu ihm?

Ja. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis, haben uns fast täglich mehrere Stunden gesehen. Gerade die letzten 14 Tage vor seinem Tod war er oft vier bis sechs Stunden bei mir.

Wie verstarb er?

Die Mutter rief mich am 14. Februar um 20.15 Uhr an und fragte mich, ob ich Corona habe. Ich sagte ’nein, ich bin munter und gesund‘. Sie meinte ‚ja, aber der Maximilian, der muss so husten, hat so Fieberschübe, es geht ihm extrem schlecht und er übergibt sich permanent und sie weiß nicht, was sie tun soll mit ihm‘. Er hatte wohl zu ihr gesagt, sie solle mich fragen, ob ich infiziert sei, da er noch am Tag vorher bei mir war. Da hätte ich auch gehustet, aber das eher mehr wie ein Räuspern. Eine Stunde später bekomme ich einen Anruf von ihr, es geht ihm extrem schlecht und ob ich vorbei kommen mag. Sie hatte schon den Notarzt und Rettung angerufen. Ich bin dann sofort zu ihr gefahren und habe gesehen, dass er nur noch geröchelt hat. Er war nicht mehr ansprechbar und ist dann in meinen Händen verstorben.

Sie gehen davon aus, dass es an der Impfung lag. Wie kommen Sie dazu?

Ich habe den Notarzt gefragt, woran er verstorben sei, ob es an seinem Herzen gelegen habe. Das hat er definitiv ausgeschlossen. „Vom Herz war das nicht“, sagte sie. „Das kam vom Kopf oder Gehirn.“ Daraufhin fragte ich ihn, ob es an der Impfung gelegen haben kann. Die Antwort war mehrdeutig, er sagte mir: ‚alles ist möglich‘. Daraufhin entschied ich, dass ich sofort eine Anzeige machen werde.

Sofort?

Ja. Ich bin sofort zur Polizei gegangen, um die Anzeige anzubringen, aber der Polizeiposten war nicht besetzt. Die haben mich eine viertel Stunde später zurückgerufen und sind dann zu mir nach Hause gekommen. Das war ein Rieseneinsatz mit drei Polizeiautos, Notarzt und Rettung, die haben anscheinend geglaubt, dass ich ihn ermordet habe. Ein Missverständnis in dieser sehr emotionalen Situation. Ich stand ja immer noch unter dem Schock seines Todes.

Wie ging es dann weiter?

Am nächsten Tag rief mich ein Polizist im Auftrag der Staatsanwaltschaft an. Ich habe ihm gesagt, dass ich unbedingt will, dass er obduziert wird, dass man sich das anschaut. Ich will der Sache auf den Grund gehen, koste es, was es wolle. Er war doch mein einziges Kind. Alles, was ich geschaffen habe in meinem Leben, war für ihn. Aber am nächsten Morgen rief mich der gleiche Polizist wieder an und teilt mir mit, der Staatsanwalt sähe keinen Bedarf an einer Obduktion und er sei für die Beerdigung freigegeben worden. Man wollte keine Unterschrift von mir – alles war erledigt. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Die Staatsanwaltschaft war, trotz der eigenartigen Umstände, einfach nicht interessiert, die Todesursache festzustellen.

Die Todesursache wurde also nicht geklärt?

Im Totenschein scheint erst mal gar nichts auf, nur der Todeszeitpunkt, sonst nichts. Es blieb bei dem, was der Notfallarzt gesagt hat, „unerklärliche Ursache“. Ich habe mir nur gedacht, das ist doch eine Frechheit, dass die das einfach unter den Tisch kehren. Er wurde sehr schnell eingeäschert, sodass man natürlich nichts mehr feststellen kann. Aber ich denke mir, wenn man nichts zu verbergen hat, muss man sich nicht so beeilen, mögliche Beweise für einen Impfschaden zu beseitigen.

Warum gehen Sie mit dem Tod Ihres Sohnes an die Öffentlichkeit?

Der Beweggrund ist ganz einfach. Mein Kind wird nicht mehr lebendig, aber ich möchte einfach die Menschen darüber informieren, was da los ist. Ich will, dass man sich die Sache anschaut. Sollte meine Vermutung stimmen, dass vorsätzlich ein Impfstoff verbreitet wird, der Kinder gefährdet, müssen diese Personen zur Rechenschaft und zur Verantwortung gezogen werden. Mein Kind wird nicht mehr lebendig, aber die Menschen müssen munter werden, hinschauen, denn das, was passiert, ist das größte Verbrechen und die größte Lüge der Menschheit.

Sie wollen andere warnen?

Genau, darum geht es mir. Gerade jetzt mit dem Impfzwang. Das muss man verhindern. Es kann doch nicht sein, dass so etwas dann vertuscht wird. Wenn man die Medien verfolgt und es immer deutlicher wird, dass da in dem Impfstoff was nicht passt, muss man die Menschen doch aufrütteln.

Wollen Sie selbst noch Anzeige erheben?

Nein, davon möchte ich Abstand nehmen, aber ich bin gerne bereit, als Zeuge auszusagen, auch bei Gericht. Ich stehe zwar als Zeuge zur Verfügung, aber gegen diesen Gegner hat man doch keine Chance. Das belastet mich psychisch alles zu sehr. Aber die Menschen müssen trotzdem davon erfahren. Darum erzähle ich es öffentlich. Man muss die Menschen warnen, das ganze System wachrütteln und die Verantwortlichen irgendwann zur Rechenschaft ziehen. Das wäre für mich wirklich wichtig.

Dann danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre Bereitschaft, Andere zu warnen.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

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Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (4)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.

Impfschäden? Alles nur Fake-News!

Katharina ist 46, verheiratet und lebt mit ihrem Mann im Fränkischen. Aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeiten kommen sie und ihr Mann mit sehr vielen Menschen zusammen. Beide haben zahlreiche Kunden und dank ihres Hobbys auch noch unzählige Bekannte. Darüber hinaus sind beide auch sehr kommunikative Menschen, denen man vertraut, denen man erzählt, was man anderen nicht erzählt. Und da sowohl sie als auch ihr Mann als Kritiker der sogenannten Corona-Impfung bekannt sind, verzeichnet sie inzwischen über 20 Fälle von vermutlichen Impfschäden allein in ihrem Umfeld.

Es gibt Menschen, die noch nie von vermutlichen Impfopfern gehört haben, wie erklären Sie sich die Häufung in Ihrem Umfeld?

Aufgrund unserer beruflichen Situation waren wir während der gesamten Corona-Zeit unterwegs, für uns gab es keinen Lockdown, und wir hatten ganz normal Kontakt zu ganz normalen Menschen. Natürlich teilen die wenigsten unserer Kunden meine politische Position in Bezug auf die Impfung, aber man redet eben.

Als Kritikerin der Masernimpfpflicht bin ich schon lange sensibilisiert für mögliche Impfschäden. Ich habe enorm viele Kontakte und bin aufgrund meiner eigenen Skepsis bekannt, so dass Menschen es auch „wagen“, sich mir gegenüber offen zu äußern. Und dann hört man eben hier von einem Toten, da von einem Schlaganfall, und dort von einer anderen überraschenden Erkrankung. Das hat sich auf einmal – seit Beginn der Impfungen – sehr gehäuft. Da kommt man natürlich ins Grübeln. In unserer Region, aber auch in unserem beruflichen Umfeld, das von Ulm bis nördlich von Frankfurt reicht, gibt es sowohl unzählige Impfzentren als auch Ärzte, die impfen.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die offensichtlichen Schäden in den Impfzentren höher liegen als bei Hausärzten, aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung. Eine Kundin von mir, von Beruf Apothekerin, vermutet, dass 80-90% der Impfstoffe in den Hausarztpraxen aufgrund des Lieferprozesses, der nicht ausreichend erschütterungsfrei ist, weniger wirksam und damit weniger schädlich waren.

Kennen Sie alle vermeintlichen Impfopfer persönlich?

Nein. Manche kenne ich, in vielen Fällen sind mir die Angehörigen bekannt. Bei einigen ist es eine Information, die ich von Bekannten wie unserem Hausarzt oder Pfarrer erfahren habe, und in manchen Fällen kann man eine altersbedingte Schwäche auch nicht ausschließen.

Schildern Sie mir bitte zunächst die Fälle, in denen Sie den Betroffenen bzw. dessen Angehörige persönlich kennen.

Das sind insgesamt 11 Fälle:

Eine Kundin von mir – ganze 20 Jahre alt – bekam nach der zweiten Moderna Impfung Lähmungserscheinungen der linken Seite und konnte drei Tage lang ihren Kopf nicht heben. Die Lähmungen haben sich gottseidank wieder gelegt. Sie musste sich impfen, um ihre Ausbildung abzuschließen, will aber auf keinen Fall eine weitere Booster-Impfung riskieren. Ihr Fall wurde beim PEI gemeldet, leider einer der wenigen, der als Nebenwirkung dokumentiert ist.

Einige, wie mein Nachbar beispielsweise, wechseln einfach den Wirkstoff. Er ist ca. Anfang 60, Frührentner und bekam Lähmungserscheinungen der linken Seite. Er sieht zwar einen Zusammenhang mit der Impfung, hat aber nur beschlossen, sich mit einem anderen mRNA-Impfstoff boostern zu lassen.

Ganz traurig ist der Fall, der einen sehr guten Freund meines Mannes betrifft. Sein Bruder ist jetzt arbeitsunfähig, weil er seine rechte Seite nicht mehr richtig nutzen kann, unter ständigen Schwindelattacken leidet und eine Sehschwäche auf dem rechten Augen entwickelt hat. Und das mit Ende 50. Darüber, dass es ein Impfschaden sein könnte, will er nicht nachdenken. Der Freund meines Mannes, selbst impfkritisch, kann mit seinem Bruder darüber nicht mal reden.

Die Schwester einer Kundin lag mit 50 Jahren tot in der Wohnung, das war Ende November. Sie hatte sich kurz vorher impfen lassen, um ihre Tochter in der Reha besuchen zu können. Der Sohn fand die Mutter dann in der Wohnung, nachdem sie nicht ans Telefon ging.

Der Onkel einer Freundin von mir fing kurz nach der Impfung an zu husten. Das wurde immer schlimmer, bis er Blut spuckte. Im Krankenhaus wurde Lungenkrebs diagnostiziert, Teile der Lunge wurden operativ entfernt. Auf einmal wurden dann die Beine nicht mehr durchblutet, da sich Thrombosen gebildet hatten, und er wurde wieder operiert. Am Ende versagte sein Herz.

Ein Klassenkamerad unseres mittleren Sohnes bekam sofort Übelkeit nach der Schulimpfung, er musste abgeholt werden und lag wohl eine Woche ganz schön krank im Bett.

Ein 17-jähriger Schüler bekam nach der ersten Impfung ebenfalls eine Herzmuskelentzündung. Das erfuhren wir über Klassenkameraden meines Großen. In dieser Klasse haben einige beschlossen, sich nicht impfen zu lassen.

Eine Kundin Anfang 70, bekam kurz nach ihrer ersten Impfung Gürtelrose und Hautekzeme. Sie ist mittlerweile auf 40 kg abgemagert, weil sie Medikamente nehmen muss, die sie nicht verträgt, aber ohne auch nicht leben kann. Sie musste sich impfen lassen, weil sie sonst nicht operiert worden wäre. Sie sieht einen Zusammenhang mit der Impfung, hat aber keine Kraft, es selbst zu melden, und ihr fehlt die familiäre bzw. ärztliche Unterstützung, es zu tun.

Gürtelrose belastet auch eine andere Kundin von mir. Nach der zweiten Impfung ging es los, und sie kriegt sie einfach nicht in Griff.

Die beste Freundin meiner Mutter ist 70 Jahre alt und bekam umgehend nach beiden Impfungen Rheuma-Schübe sowie Herz-Rhythmus-Störungen. Die waren so schwer, dass sie sogar in die Klinik musste. Mehr hat mir aber meine Mutter nicht erzählen wollen, da sie selbst Impfbefürworter ist.

Die Mutter einer Bekannten fiel wenige Stunden nach der zweiten Impfung mit BioNTech ins Koma. Hirnblutung. Sie haben sie noch operiert und einen Teil der Schädelplatte entfernt, um den Druck zu reduzieren, aber sie konnten einfach die Blutung nicht stillen, so dass sie dann verstorben ist. Die Familie drängte wohl darauf, dass dieser Fall gemeldet wird, das Krankenhaus soll aber nicht sonderlich interessiert daran gewesen sein.

Berichten Sie bitte über die Fälle jüngerer Betroffener, von denen Sie nur gehört haben

Da kommen aktuell fünf weitere dazu:

Ein junger Mann aus einem Nachbarort leidet seit der zweiten Impfung – wie man mir erzählte – mit 29 Jahren an einer Herzmuskelentzündung.

Über einen Arzt habe ich erfahren, dass eine Frau mit 52 Jahren, die ich nur flüchtig kannte, zwei Tage nach der Impfung tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden war. Der Hausarzt hat gleich die Kripo gerufen, als er von der Impfung erfuhr. Ich weiß aber nicht, ob eine Obduktion veranlasst wurde. Der Arzt ist selbst nicht überzeugt von der Impfung, wurde aber von der kassenärztlichen Vereinigung massiv unter Druck gesetzt. Er klärt auf, so gut es geht und impft nur auf expliziten Wunsch nach Aufklärung.

Durch eine Freundin, die als Physiotherapeutin zunehmend Schlaganfallpatienten unter jungen Leuten behandeln muss, habe ich von einer 70ig-jährigen im Nachbarort gehört, die wenige Tage nach der Impfung einen Herzinfarkt erlitt.

Zwei weitere Fälle kenne ich nur vom Hörensagen und der Todesanzeige aus der Zeitung – da ich die Betroffenen nicht persönlich sondern nur vom Sehen kenne.

In einem Fall erzählte mir unser Pfarrer, dass der Betroffene kurz nach der ersten Impfung einem Herzinfarkt erlagt. Im anderen berichtete mir unser Hausarzt hinter vorgehaltener Hand, dass ein Mann aus dem Nachbarort während einer OP eine Darmblutung erlitt, die nicht gestillt werden konnte. Unser Arzt berichtet von unzähligen Fällen, traut er sich aber nicht an die Öffentlichkeit.

Als letztes: Können Sie mir erzählen, was Sie über ältere Betroffene erfahren haben?

Natürlich. Das sind 7 weitere Fälle.

Der Stiefvater von einem Bekannten war schon sehr alt, verstarb aber laut Obduktion noch am Tag der Impfung, wurde aber erst zwei Tage später gefunden. Sein Stiefsohn wollte sich mit ihm treffen, nachdem sich der Stiefvater nach der Impfung nicht meldete, hat er vergebens versucht, ihn zu erreichen. Für meinen Bekannten ist der Zusammenhang offensichtlich, die leiblichen Kinder haben die Meldung aber verhindert.

Die Mutter einer Bekannten verstarb mit 92 Jahren 13 Tage nach der zweiten Impfung im Krankenhaus, nachdem es ihr kurz nach Impfung bereits immer schlechter ging. Sie war halt alt – heißt es. Was mich erschreckt, da ich auch Kontakt zu Altenpflegern habe: direkt nach der Impfung sind auf einmal sehr viel mehr Menschen im Altersheim gestorben als vorher. Aber ein Zusammenhang wurde nie hergestellt.

Ein früherer Nachbar von uns, der mit seinen 89 Jahren ebenfalls im Altersheim war, bekam Darmblutungen, die nicht gestillt werden konnten, so dass er daran verstarb. Ich erfuhr von seinem Neffen, wann er geimpft worden war. Das war einige Zeit vorher. Also kann ich nur vermuten, dass einen Zusammenhang geben könnte – Untersuchungen gab es natürlich keine.

Die Oma einer Kundin war mit ihren 100 Jahren topfit, drehte Nordic Walking Runden und nahm noch nicht einmal Medikamente. Sie verstarb innerhalb von einer Woche nach der ersten Impfung.

Eine Frau aus unserem Ort baute bereits nach der ersten Impfung rapide ab. Wir kannten uns vom Smalltalk, denn sie kam immer wieder bei uns vorbei. Ich schätze, dass sie ca. Mitte 70 war. Von ihrer behinderten Tochter, die jetzt im Behindertenheim ist, erfuhr ich, dass sie innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Impfung verstarb.

Die Mutter eines Bekannten, bereits an die 80, wollte sich nicht impfen lassen, wurde aber von ihrer Tochter davon überzeugt und verstarb. Ihr Sohn hat das alles erst im Nachhinein erfahren, vermutet einen Zusammenhang mit der Impfung, aber seine Schwester will nicht, dass es gemeldet wird.

Die Mutter einer Freundin wurde mit Mitte 80 beim Hausarzt geimpft. Sie ging mit Rollator noch alleine hin, baute aber nach der Impfung massiv ab. Meine Freundin ist Tierärztin, selbst nicht geimpft und kritisch, hat es aber nicht gemeldet, weil „es bringt ja eh nix“.

Wir haben das Interview jetzt anonym geführt, wären Sie bereit das auch alles offiziell zu sagen?

Selbstverständlich. Ich habe nur zwei Gründe für die Anonymität. Zum einen möchte ich meinen Arzt bzw. den Pfarrer nicht in Schwierigkeiten bringen. Ist mein Name bekannt, kann man auf die beiden Rückschlüsse ziehen. Zum anderen weiß ich, dass manche der Angehörigen Angst haben, an die Öffentlichkeit zu gehen. Das respektiere ich natürlich. Mir ist bewusst, dass die von mir erwähnten Fälle mehrheitlich nur Verdachtsfälle sind, da ja Obduktionen – sagen wir mal – vermieden wurden. Ich finde es aber wichtig, dass über derartige Verdachtsfälle geredet wird. Es müssen ja nicht mehr werden. Und meine Beobachtungen in Bezug auf Nebenwirkungen decken sich mit den Fällen der EMA, selbst beim Paul Ehrlich Institut kann man von exakt den gleichen Arten von Nebenwirkungen lesen. Da dies aber nicht bzw. kaum in die Medien kommt, war es mir ein Anliegen, darüber zu sprechen.

Danke dafür!

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

Bestellung: http://www.das-impfbuch.eu oder im Buchladen in Ihrer Nähe

Der Ertrag kommt zu 100% Kriegsopfern zugute. Danke für Ihre Unterstützung!

Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (3)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.

Pubertierend, freiheitsliebend, geimpft, tot.

Die Pubertät ist die Zeit des Widerstands gegen die elterliche Autorität. Mit 16 macht fast jeder das Gegenteil dessen, was einem von den Eltern gesagt oder empfohlen wird. Max ließ sich gegen den Willen seiner Mutter am 30.6.2021 impfen, fälschte dafür sogar die Unterschrift seines Vaters und verstarb vier Tage nach der Impfung. An Drogen, so die offizielle Vermutung, denn ein Obduktionsbefund liegt der Mutter bis heute, Ende Mai 2022, nicht vor.

Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen?

Ich heiße Sibylle, komme aus Wuppertal und bin 43 Jahre alt.

Ein gemeinsamer Bekannter von uns hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Ihr Sohn kurz nach einer Impfung gestorben ist. Könnten Sie schildern was passiert ist?

Er wurde 16 und war eigentlich kerngesund. Ich muss dazu sagen, er war transgender, bekam Testosteron und wollte sich mit 18 noch die Brüste entfernen lassen. Er war also in einer psychisch nicht ganz einfachen Situation. Mit 16 macht man dumme Sachen und er hat sich am 30. Juni 2021 die Impfung abgeholt, vielleicht auch mir zum Trotz. Es war nicht der normale Kinderarzt, der ihm die Spritze gab, sondern eine Vertretung, bei dem wir eigentlich sonst nie waren. Am 3. Juli bekam ich dann einen Anruf von der Kriminalpolizei, dass er bei ihnen sei, man einen Rettungswagen gerufen habe und ich ins Krankenhaus kommen soll. Im Rettungswagen wurde er fünfmal reanimiert, von den fünf Mal waren es einmal sieben Minuten, einmal fünf Minuten.

Wir kamen gleichzeitig im Krankenhaus an und es war sehr, sehr kritisch. Weil er Blut im Bauchraum hatte, haben sie versucht, die Blutung im Bauch irgendwie zu stoppen, haben es aber nicht geschafft. Der Kalium-Wert war explodiert, er hatte sehr hohes Fieber und durch den wenigen Sauerstoff wurde das Gehirn nicht versorgt und nahm dadurch an Volumen zu. Am 4. Juli um 12 Uhr 30 ist er dann verstorben.

Wie kam er zur Kripo?

Er war viel in Düsseldorf mit seinen Kumpels und wollte an dem Abend vom Hauptbahnhof aus nach Hause fahren. Dabei ist er wohl zusammengebrochen und irgendwer hat die Kripo geholt.

Was wird als offizielle Todesursache angegeben?

Drogen. Es stimmt, dass er ab und zu Ecstasy genommen und Marihuana geraucht hat. Aber er nahm das nicht zum ersten Mal und hatte auch genug Bewusstsein, dass er wusste, was er nehmen kann und wieviel. Er hat es nie übertrieben. Was das betrifft, konnte ich ihm wirklich vertrauen.

Die von Ihnen genannten Symptome passen nicht unbedingt zu Ecstasy oder Marihuana.

Nein, nicht wirklich.

Wurde eine Obduktion vorgenommen?

Ja, es wurde eine Obduktion vorgenommen. Ich habe bisher aber noch keinen Bericht bekommen, deswegen habe ich auch eine Anwältin hinzugezogen. Sie kümmert sich um meinen Fall, aber ich habe bisher nichts weiter gehört und warte noch auf Antworten.

Wer hat die Obduktion veranlasst?

Das war die Kripo direkt nach seinem Tod. Darüber hinaus hat mein Kinderarzt eine toxikologische Untersuchung veranlasst, von der ich aber auch noch nichts erfahren habe. Ich musste auch drei Monate auf den Totenschein und den Krankenhausbericht warten. Ich erhielt die Unterlagen erst, nachdem ich viermal hingeschrieben und zweimal angerufen habe.

Gab es da irgendeine Begründung?

Nein, die haben gesagt, sie geben es weiter und dabei ist es dann geblieben. Bei meinem letzten Anruf wurde ich dann sauer und habe gesagt: „So geht das nicht, ich möchte das haben, ich brauche das“, dann konnten sie mir eine Woche später auf einmal die Unterlagen zuschicken.

Im Bericht steht, dass er an Drogen verstorben ist?

Nein, da steht: „Todesursache unbekannt“.

Das Krankenhaus hat sich also nicht festgelegt.

Nein, gar nicht. Die Unterlagen sind aber eigenartig. Es steht im Bericht erst, dass er aggressiv aufgefunden wurde, im zweiten Bericht steht dann etwas von bewusstlos. Das ist so ein Wirrwarr, ganz komisch. Ein Bekannter, der früher bei der Polizei war, meinte, wenn er ein Kriminalpolizist wäre, hätte er eine Ermittlung aufgenommen, weil da irgendwas nicht stimmt.

Der Bericht ist also widersprüchlich

Ja, also es sind etliche Seiten, ich kann Ihnen jetzt nicht sagen, auf welcher Seite was stand, aber es sind etliche Seiten gewesen. Und die haben sich widersprochen. Vor allem stand bei Schwangerschaft ‚ungewiss‘. Erstens konnte er nicht schwanger werden, weil er Testosteron genommen hat, zweitens hat er gar keine Regel mehr bekommen, trotzdem stand da ‚ungewiss‘.

Wissen Sie, welcher Impfstoff verwendet wurde?

BioNTech, die Chargen-Nummer habe ich auch, es ist die Nummer FE6975.

Quelle: https://howbad.info/pfizerforeigndeaths.html

Hinweis: Auf der Webseite howbad.info wird dokumentiert, wie häufig in den offiziellen Datenbanken Fälle von Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit einer Charge aufgeführt sind. Dort erfährt man, dass 70% der Chargen nur ein oder zwei Todesfälle nach sich gezogen haben, aber eine kleine Gruppe an Chargen deutlich gefährlicher ist – mit 10 x, 20 x, 30 x , 40 x, 50 x, 100 x oder sogar 200 x häufigeren Todesfällen als die 70% vergleichsweise harmlosen Chargen.

Mit 14 Todesfällen liegt die Charge, mit der Max geimpft wurde, bereits im Bereich der Chargen mit einer rd. 10x höheren Quote.

Wissen Sie, warum er sich hat impfen lassen?

Ja, alle seine Freunde waren geimpft und er wollte seine Freiheiten haben. Er wusste genau, wie ich dazu stehe. Ob er mich damit auch ärgern wollte, weiß ich nicht, aber überwiegend waren es wohl seine Freunde.

Ihre anderen beiden Kinder sind nicht geimpft?

Mein Ältester ist 22 und geimpft. Auf ihn habe ich keinen Einfluss mehr. Er hat aber bis jetzt keine Nebenwirkungen erlebt. Mein Kleiner boykottiert es.

Wissen Sie, ob die Ärzte irgendeine Impfaufklärung gemacht haben?

Ja, man hat ihm einen Aufklärungsbogen mitgegeben, auf der auch eine Unterschrift von einem Erziehungsberechtigten geleistet werden musste. Da hat mein Sohn halt die von meinem geschiedenen Mann nachgemacht. Mich und meine Unterschrift kannten sie in der Praxis, daher musste er auf den Papa zurückgreifen.

Er hat die Unterschrift also gefälscht.

Ja, genau. Zu dem Zeitpunkt sollte auch noch ein Erziehungsberechtigter dabei sein. Dass Jugendliche allein hingehen dürfen, kam erst später. Irgendwann kam die Regelung raus, dass Kinder selbst ab 16 entscheiden und alleine zum Arzt gehen dürfen. Aber das war meines Wissens erst nach seiner Impfung

Die Ärzte haben also geimpft, ohne dass Sie dabei waren?

Genau. Darum unternehme ich mit der Anwältin auch gegen die Ärzte rechtliche Schritte.

Ihre Anwältin kümmert sich um die Beschaffung der Befunde der Obduktion und der toxikologischen Untersuchung, den Kripo-Bericht und geht gegen die Impfärzte vor?

Ja, wobei das mit dem toxikologischen Bericht länger dauern kann – bis zu einem Jahr, wie man mir sagte. Aber die Obduktion und der Kripo-Bericht sollte sie jetzt langsam haben.

Haben Sie auch offene Fragen an das Krankenhaus?

Krankenhausmäßig habe ich jetzt gar nichts gemacht. Ich weiß nicht, ob meine Anwältin selbstständig etwas unternommen hat. Ich habe nur unterschrieben wegen der Entbindung von der Schweigepflicht. Sie kann und soll in meinem Namen alles machen, was rechtlich sinnvoll ist.

Warum haben Sie rechtliche Schritte eingeleitet?

Ich möchte selbst wissen, ob es diese Spritze war – wovon ich allerdings überzeugt bin. Ich möchte einfach nur Gerechtigkeit und dass andere Menschen endlich mal aufwachen, ihre Kinder und sich selbst nicht impfen.

Wie gehen die anderen beiden Jungs mit dem Tod um?

Mit meinem Ältesten habe ich wenig Kontakt, der wohnt in Essen und wir sehen uns kaum. Der Kleine ist eigentlich genau so wie ich, wir reden immer viel von Max. Wenn irgendwas passiert, dann fällt sein Name. Dann heißt es: „Max hätte das so gemacht.“ Wäre der Kleine nicht, wäre ich auch nicht mehr. Er gibt mir Halt. Max wird nicht vergessen und bleibt immer in unseren Herzen.

Gerade jetzt hat die STIKO die Impfung für 5-11-jährige Kinder empfohlen, was sagen Sie dazu?

Das darf einfach nicht sein. Das muss man irgendwie verhindern. Ich versuche Menschen aufzuwecken. Ich habe verschiedene Tattoos, darunter die Namen meiner Kinder. Jetzt habe ich Max in einem Tattoo mit Todestag und Geburtstag verewigt. Ab und zu werde ich darauf angesprochen. Dann sage ich, er hat sich impfen lassen und vier Tage später ist er gestorben. Die Menschen gucken mich dann ganz komisch an, weil sie es nicht glauben oder glauben wollen. Aber es ist nun mal Fakt: Er war kerngesund und starb vier Tage nach der Impfung.

Ich möchte einfach nur aufklären, mehr möchte ich nicht. Es sollen nicht noch mehr Mütter weinen. Und Max ist kein Einzelfall, es gibt mehrere.

Woher wissen Sie das?

Ja, das liest man überall. Es passiert ja nicht nur in Deutschland, es passiert überall und mehrere Eltern haben bereits Interviews gegeben. Sogar im Fernsehen bzw. auf Videos ganz öffentlich, aber das kann ich noch nicht. Das mache ich erst, wenn die Befunde da sind.

Dann danke ich Ihnen, dass Sie sich zu diesem telefonischen Interview bereit erklärt haben. Alles Gute für Sie und Ihre beiden Söhne.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

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Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (2)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.
Wenn Vorerkrankte zu Opfern werden

Sieglinde hat es in vielfacher Hinsicht getroffen. Schwer vorbelastet mit einem Hirntumor, erkrankte sie bereits im März 2020 an Corona, was für sie – dank mangelnder Behandlung – dramatisch verlief. Und dann kam die Impfung, zu der ihr Hausarzt aufgrund ihrer Vorerkrankung riet. Mit Folgen an denen sie heute noch schwer leidet. Ihre Versuche, einen grünen Pass – aufgrund einer Erkrankung und zwei Impfungen zu erhalten, scheiterten. Ihr Mailverkehr, der mir vorliegt, mit Anwälten, dem Impfstoffhersteller, der AGES, dem Parlamentsclub der FPÖ, der BASG sowie dem Bürgeranwalt und dem Bürgerservice des Sozialministeriums brachten ihr diesbezüglich keinen Erfolg. Wenigstens hat der Booster den Schaden nicht verschärft – denn ohne Booster kein grüner Pass und ohne grünen Pass keine Betreuung der Eltern bei Krankenhausbesuchen. Ein perfides System, dem Menschen mit Verantwortungsfühl nicht entkommen können.

Könnten Sie sich bitte kurz persönlich vorstellen?

Ich heiße Sieglinde, bin 58 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Töchter und wohne mit meinem Mann in der Steiermark. Ich bin schon in Pension, da ich krankheitshalber frühpensioniert wurde.

Durch welche Erkrankungen sind Sie vorbelastet?

Bei mir wurde 2019 ein Gehirntumor diagnostiziert. Das war ein Zufallsbefund im Zuge eines Krankenhausaufenthaltes. Ich hatte innerhalb eines Jahres extremst abgenommen, 30 Kilo verloren, mir war immer übel und ich hatte ständig Brechreiz. Ich war daher im Krankenhaus für einen Durchcheck und dabei wurde dieser Gehirntumor diagnostiziert. Er wurde dann vier Monate später operiert. Nach der Operation kam es zu einer Wundheilungsstörung, ich musste noch zwei Mal operiert werden, ein Schädelknochen wurde entfernt und eine Titanplatte eingesetzt.

Bei meinem letzten Aufenthalt im Spital in der ersten Märzwoche 2020 gab es noch keine Corona-Schutzmaßnahmen, obwohl es bereits die ersten Corona-Kranken in Österreich gab. Nachdem man mich entlassen hatte, bin ich fünf Tage später zuhause dann selbst schwer an Corona erkrankt.

Woher wissen Sie das?

Ich habe mit der 1450 – der Gesundheitshotline – wegen eines PCR-Abstrichs telefoniert. Das hat damals aber überhaupt nicht funktioniert. Die haben nur gesagt, es gibt zu wenig Kapazitäten, es dauert mindestens 10 Tage bis jemand einen Abstrich macht, bis dahin bin ich eh wieder gesund. Ich soll einfach daheimbleiben und mich selbst auskurieren. Ich war dann vier Wochen schwer krank und niemand hat sich um mich gekümmert. Als möglicher Infizierter durfte man ja in keine Ordination, in keine Ambulanz, kein Arzt hat Hausbesuche gemacht. Man war sich vollkommen selbst überlassen. Ich lag daheim mit Atemnot, Panikattacken und allen Symptomen und musste darauf warten, dass es von allein vergeht.

Sie wurden gar nicht betreut?

Nein. Die 1450 hat man oft nur nach Stunden in Warteschleife erreicht. Da hat man nur zu mir gesagt: „Wenn Sie glauben, dass Sie ersticken, müssen Sie direkt die Rettung anrufen.“ Auf meine Frage: „Wie soll ich denn wissen, dass ich ersticke? Ich habe Atemnot, aber ich weiß nicht, ob ich ersticke.“ Ich hatte das Gefühl, ich solle mich aber nur im Notfall melden, weil man ja die Sanitäter und Krankenhausmitarbeiter gefährdet.

Natürlich hat man dann ein schlechtes Gewissen und traut sich nicht, die Rettung anzurufen, weil man ja die auch anstecken könnte.

Ich habe mich später bei der Volksanwaltschaft gemeldet, wie man mit mir umging und gebeten, dass man da nachforschen soll, wer das war. Ich habe dreimal bei der 1450 angerufen, geheult und sie angebettelt, sie mögen mir einen Abstrich machen lassen, mir geht es so elend zuhause. Es gab einfach niemanden, der sich um die Kranken daheim kümmert, ich wusste mir nicht zu helfen. Ich saß im Bett und rang um Atem und wusste nicht, was ich machen soll. Ich wusste nicht einmal, ob ich wirklich Corona habe. Es war verboten in eine Ambulanz zu gehen. Aber das hat die bei der Hotline nicht interessiert. Da alle Anrufe aufgezeichnet werden, bat ich darum, man soll die Anrufe von mir raussuchen, um zu überprüfen mit welcher Verzweiflung und Elend ich angerufen habe. Es hieß zwar, man werde sich darum kümmern, aber es gab nie eine Rückmeldung.

Wie können Sie jetzt sicher sein, dass es Corona war, obwohl kein PCR-Test gemacht wurde?

Ich habe später einen Antikörpertest machen lassen, bei dem extrem viele Antikörper nachgewiesen wurden. Das war völlig eindeutig.

Und trotzdem wurden Sie geimpft?

Ja. Genau ein Jahr darauf, im März 2021, bin ich als Risikopatientin wegen der Tumorerkrankung, das erste Mal mit BioNTech also Comirnaty geimpft worden.

In welcher Verfassung waren Sie zu dem Zeitpunkt?

Im Rahmen meiner Vorerkrankung an und für sich gesund. Ich hatte nach den Gehirntumor-OPs natürlich Defizite, ich war eher geschwächt. Alle Gehirntumorpatienten kennen Angst und Panikattacken sowie Kopfschmerzen. Man ist nicht mehr derselbe Mensch wie vorher, das zieht einem schon den Boden unter den Füßen weg. Aber ich hatte mich in diesem Rahmen halbwegs gefangen.

Sind nach der ersten Impfung Symptome aufgetreten?

Ja, es gab die normalen Impfreaktionen: Schüttelfrost, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, ein Grippegefühl. Aber ich habe gedacht, das dauert nur ein paar Tage. Bei mir waren es aber drei Wochen und dann kam schon die zweite Dosis. Ich habe meinem Hausarzt beim zweiten Mal gesagt, dass meine Impfreaktionen noch immer nicht aufgehört haben. Er hat nur gesagt, „ja, das kann schon sein, aber das vergeht wieder“ und mir die zweite Dosis verimpft.

Die hat mich dann vollkommen aus den Latschen geworfen, ich bin überhaupt nicht mehr auf die Füße gekommen. Zwölf Tagen nach der zweiten Dosis wurde ich als Notfall ins Krankenhaus in die Notaufnahme gebracht. Der Blutdruck war vollkommen entgleist, mir war übel, ich musste brechen, konnte die ganze Zeit nichts essen und war sehr zittrig.

Wie hoch war denn der Blutdruck?

Der war bei 186 zu 120 in etwa. Bluthochdruck kannte ich vorher nicht, das war die Einweisungsdiagnose. Und dann blieb ich 14 Tage im Spital und man stellte fest, dass mein Blutbild absolut zerschossen ist. Meine weißen Blutkörperchen, die Leukozyten, die Neutrophilen waren viel zu niedrig, ich hatte eigentlich gar kein Immunsystem mehr und das hat denen mehr Sorgen gemacht als der Blutdruck.

Wurde ein Zusammenhang mit der Impfung herstellt?

Ich habe gefragt: „Kann das von der Impfung kommen?“ Die Antwort war: „Ja kann sein, muss aber nicht. Es kann auch was anderes sein, z.B. ein Infekt.“ Ich habe erwidert, dass ich keinen Infekt gehabt habe, aber Nebenwirkungen seit der ersten Impfung gespürt hätte. Ich sagte, dass sich nach der zweiten alles verschlimmert hat und ich mich sterbenselend fühle. Aber das war nicht relevant.

Meine Bitte, dass man diese Impfreaktion melden sollte, wurde abgelehnt. Sie haben gesagt: „Nachdem man das nicht eindeutig zuordnen kann, kann alles die Ursache sein oder nicht. Es kann eine Zufallsdiagnose sein.“ Ich fand das schon sehr zufällig, da ich vor den Impfungen beim Hausarzt noch eine Blutabnahme hatte, bei der alles in Ordnung war. Und jetzt auf einmal war gar nichts mehr in Ordnung. Die Reaktion war: „Ja, das kann sein, aber wenn das von der Impfung kommt, erholt sich das ganz schnell wieder.“

Haben Sie sich wieder erholt?

Ich war anschließend jeden Monat beim Hausarzt zum Blutabnehmen. Es hat fünf Monate gedauert, bis sich das Blutbild einigermaßen reguliert hat. Gegen den Bluthochdruck wurde ich auf zwei Medikamente eingestellt, was aber eine Weile gedauert hat, bis es passte. Dann bekam ich Medikamente gegen die Angstzustände. Gegen Übelkeit hat gar nichts geholfen, obwohl man einiges ausprobiert hat, sodass ich immer noch kaum essen mag. Muskel- und Gelenkschmerzen habe ich tagtäglich, ebenso wie tagtäglich Kopfschmerzen.

Das kann ich aber nicht eindeutig der Impfung zuordnen, da ich nach der Tumoroperation auch schon Kopfweh hatte, aber nicht jeden Tag wie jetzt seit den Impfungen.

Schlimm sind die Schwäche und Müdigkeit. Ich liege den ganzen Tag im Bett, muss mich zu einem Spaziergang von ein paar hundert Meter mühsam aufraffen und wenn ich zurück komme sofort wieder ins Bett legen, so fertig bin ich. Ich bin schnell außer Atem, habe andauernden Hustenreiz, die Stimme geht weg, das aber chronisch, jeden Tag. Das ist nie besser geworden. Im Januar 2022 bekam ich dann die Booster-Impfung, da ich als Risikopatientin besonders geschützt werden sollte.

Wer hat Ihnen denn das empfohlen?

Empfohlen hat mir das niemand. Aber da ich regelmäßig beim Hausarzt war, fragt er wie es mir geht. Er hat immer wieder gesagt, das kann nicht von der Impfung kommen, er hätte keinen einzigen Patienten, der irgendwas in dieser Richtung an Nebenwirkungen berichtet hätte. Kurz nach der Impfung gäbe es sicher Symptome, aber er glaubte eher, dass sich das bei mir auf der psychischen Ebene abspielt, da ich ja panische Angst vor Corona habe.

Ich wusste nicht, was tun. Jetzt war ich zwar geimpft, aber mit der Impfung geht es mir genauso schlecht wie es mir mit Corona ging. Ich weiß mir überhaupt keinen Rat mehr. Ich gehe nicht mehr unter Leute, ich treffe keine Freunde mehr, ich bin nur noch daheim. Ich weiß nicht, was schlimmer ist, Pest oder Cholera, die Impfung oder die Infektion.

Ich will die Infektion auf keinen Fall noch einmal bekommen, nachdem man mich damals vollkommen allein gelassen hat. Aber einen weiteren Booster wird es nicht geben, auch wenn es schwer ist, eine Impfbefreiung zu bekommen.

Warum denn das?

Als Risikopatientin bekomme ich keine Impfbefreiung. Ich habe ja keinen Impfschaden, das ist nur eingebildet und psychisch. Zumindest behauptet das mein Arzt, der mir kein Attest ausstellen wird. Ich habe keinen Grund, der in der Liste für Impfbefreiungen steht. Und das Gesetz wird auch nicht vernünftig umgesetzt.

In welcher Hinsicht?

Im Gesetz bzw. auf dem Aufklärungsbogen steht, wenn man sich nicht sicher ist bei Impfungen, soll man sich an die Sanitätsbehörde bzw. den Amtsarzt wenden. Der wird weiterhelfen und aufklären. Also habe ich bei der Amtsärztin angerufen wegen eines Termins, damit ich eventuell eine Befreiung bekomme. Das führte zu einem automatisierten Schreiben, dass die Amtsärztin in der Steiermark nicht zuständig sei, sondern nur die Epidemieärzte und man nur über das Internet eine Impfbefreiung erwirken kann.

Wie geht es Ihnen denn jetzt?

Unverändert gleich schlecht. Jeden Tag Übelkeit und Brechreiz, jeden Tag Schmerzen am ganzen Körper, eine komplette Erschöpfung, Schwäche und Müdigkeit. Obwohl ich todmüde bin, kann ich nachts nicht schlafen. Ich kann zwar ruhen, aber ich kann nicht schlafen, mein kompletter Biorhythmus ist komplett zerschossen. Und ich fange jeden Infekt auf, obwohl ich nicht unter Menschen gehe. Magen-Darm-Grippe und Blasenentzündung, immer wieder Nesselauschlag für ein paar Stunden an den Händen und am Dekolletee, die unmöglichsten Symptome, Durchfälle, Bauchschmerzen, Sehstörungen auch zeitweise. Ich kann das gar nicht alles aufzählen, was ich im vergangenen Jahr schon alles gehabt habe.

Und Ihr Arzt kann Ihnen nicht helfen?

Ich muss ehrlich sagen, ich war jetzt Monate schon nicht mehr beim Hausarzt. Ich lasse mir nur noch meine Rezepte elektronisch übermitteln. Dafür rufe ich an oder schreibe eine E-Mail. Seit er mir vor der Booster-Impfung gesagt hat: „Das kommt nicht von der Impfung, Sie können sich ruhig impfen lassen, die schützt. Sie sind doch eine Hochrisikogruppe, da ist es ganz wichtig, Corona ist viel gefährlicher. Die Nebenwirkungen sind sicher psychisch, das hat was mit der Angst zu tun. Die kommt sicher nicht von der Impfung.“ – kann ich ihm einfach nicht vertrauen. Auch die – mögliche – Impfnebenwirkung meiner Tochter hat er vollständig abgewiegelt.

Ist auch eine Ihrer Töchter betroffen?

Ja leider. Eine von beiden hat seit der zweiten Impfung immer Blasenentzündungen. Daraufhin habe ich ihn gefragt „Herr Doktor, kann es nicht sein, dass das Immunsystem irgendwie geschwächt ist? Wie kann das sein? Sie hatte früher nie irgendwelche Probleme und jetzt eine Blasenentzündung nach der anderen.“ Darauf hat er nur gesagt „Blasenentzündungen kriegt man nicht von Impfungen.“

Da war mir klar, es ist sinnlos, ihn auch nur irgendwas fragen. Auch wenn er in anderen Bereichen einer sehr guter und auch freundlicher Arzt ist: er will keinen Zusammenhang mit der Impfung sehen.

Wie erging es Ihnen denn nach dem Booster?

Es wurde nicht mehr schlimmer, es blieb wie es war. Aber ob die Impfung überhaupt hilft? Meine alten Eltern sind auch dreimal geimpft und beide vor einem Monat schwer an Corona erkrankt. Sie gehen beide fast nie außer Haus, meine Mutter ist nur einmal die Woche im Supermarkt, um Lebensmittel einzukaufen. Mein Vater verlässt das Haus nie. Wir wissen nicht, wo sie es herhaben können. Ich besuche sie einmal am Tag, habe aber überhaupt keine Außenkontakte. Und so geht es in unserem gesamten Bekannten- und Verwandtenkreis. Die Geboosterten sind der Reihe nach wie die Dominosteine umgefallen und an Corona erkrankt, aber nicht mit leichten Symptomen wie Schnupfen oder Hüsterchen. Bei den meisten war es richtig heftig.

Wurden Ihre Eltern wenigstens vernünftig behandelt?

Nein, auch sie erhielten überhaupt keine medizinische Unterstützung. Mein Mann ging natürlich für sie einkaufen, wir haben die Sachen vor die Tür gestellt und den Müll weggebracht. Sie waren 14 Tage komplett allein daheim, niemand Offizielles hat sich gekümmert. Und das in ihrem Alter, mein Papa ist 83 und die Mama ist 75.

Ich habe meiner Mutter später gesagt, dass ein symptomatischer Impfdurchbruch eine Nebenwirkung der Impfung ist, die vom Hausarzt gemeldet werden soll. Sie hat ihn angerufen und bekam als Antwort: „Warum soll ich das denn als Impfdurchbruch melden? Das haben jetzt viele, dass sie trotz Impfung krank sind. Die Impfung verhindert ja die Infektion nicht. Das muss nicht gemeldet werden.“ Ich habe das aber selber beim BMfG gelesen, dass ein symptomatischer Impfdurchbruch als Impfnebenwirkung zu werten ist. Er will es eben nicht wissen.

Wie geht es Ihrem Mann?

Mein Mann blieb, nachdem er gesehen hat, wie es mir nach den Impfungen ging ungeimpft und hat sich auch nie infiziert. Er hat das von Anfang an alles sehr skeptisch gesehen und hat mir empfohlen: „Lass dich bitte nicht impfen, ich vertrau dem nicht.“ Ich habe leider nicht auf ihn gehört.

Er hat gesagt, „bevor ich mich impfen lasse, packe ich den Koffer“ – da stand die Beugehaft als Drohung im Raum – „dann sitze ich das ab, ich lasse mich von denen nicht beugen, sie können machen was sie wollen, dann bin ich halt 4-6 Wochen im Gefängnis“. Ihm wäre das vollkommen egal gewesen. Mein Mann wird aber 70 Jahre alt, das muss man sich mal vorstellen, die Menschen so unter Druck zu setzen. Und ich weiß noch nicht, was rauskommt im Herbst, was die sich noch alles einfallen lassen, um weiter Druck aufzubauen. Das hängt wie ein Damoklesschwert über mir. Ich habe eine permanente unterschwellige Angst. Es ist ja alles so willkürlich.

Wie meinen Sie das?

Den grünen Pass bekommt man laut Verordnung auch, wenn man doppelt geimpft ist und erkrankt war. Meine Corona-Erkrankung wurde aber nicht angekannt. Ich hatte zwar enorm hohe Antikörperwerte, aber da nie ein offizieller PCR-Abstrich gemacht wurde und ich weder Absonderungs- noch Genesungsbescheid habe, gelte ich als „nicht erkrankt“.

Ich habe auf die Versprechen vertraut, die man jetzt verleugnet. Man hat definitiv gesagt, die Impfung schützt vor Ansteckung, schwerer Erkrankung, Tod und Weitergabe. Und dann wurde das nach und nach revidiert und zugegeben, dass es eben nicht vor Ansteckung schützt, auch nicht vor Weitergabe, nur vor schwerer Erkrankung und Tod.

Zunächst hieß es ja auch, für die Grundimmunisierung sind zwei Impfungen ausreichend. Dann kam man auf einmal drauf, man braucht eine dritte Impfung, um den Grünen Pass zu bekommen. Und den brauchen wir unbedingt. Wir müssen doch die Eltern zu Untersuchungen ins Krankenhaus bringen können. Mein Mann kann als Ungeimpfter dort nicht mehr rein, also muß ich mit meinem grünen Pass herhalten und als Begleitperson mitgehen.

Können Sie das denn überhaupt in Ihrer gesundheitlichen Situation?

Wenn es unbedingt notwendig ist, schmeiße ich mir Tabletten ein und mache das. Es hilft ja nichts, ich kann die armen alten Leute nicht sich selbst überlassen.

Versuchen Sie, Ihren eigenen Fall als Impfschaden an erkennen zu lassen?

Nein, ich habe beim BASG alle drei Impfungen als Nebenwirkungen gemeldet, es gab aber nie eine Rückmeldung. Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Gewichtsverlust sind wohl für die keine Impfschäden, auch wenn sie zu Dauerinvalidität führen. Aufgrund meines Gehirntumors war ich ja schon in Frühpension. Wie kann man jetzt beweisen, dass es mir jetzt noch schlechter geht? Das ist unmöglich.

Dann bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig, als gute Besserung zu wünschen und mich für Ihre Bereitschaft zu bedanken, mit Ihrem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

Bestellung: http://www.das-impfbuch.eu oder im Buchladen in Ihrer Nähe

Der Ertrag kommt zu 100% Kriegsopfern zugute. Danke für Ihre Unterstützung!

Vor der „Impfung“ waren sie gesund. Von Andrea Drescher – Rezension

Dieses Buch ist nicht vernügungssteuerpflichtig. Aber es war dringend notwendig, dass ein solches Buch geschrieben wurde. Andrea Drescher und allen anderen, die dazu beigetragen haben, sind wir Leserinnen und Leser sehr zu Dank verpflichtet. Dieses Buch hat Menschen, die nach einer Corona-Impfung unter Nebenwirkungen leiden, welche möglicherweise auf die Impfung zurückgehen, eine Stimme gegeben. Und anderen, die darin nicht vorkommen, macht es gewiss Mut. Und gibt ihnen Hilfen an der Hand, an wen oder welche Institutionen sie sich in ihrem Leid wenden können.

„Im Buch kommen – leider – keine Menschen mit Impfschäden zu Wort“, macht die Autorin die Leserinnen und Leser eingangs aufmerksam und begründet das folgendermaßen: „Von einem Impfschaden darf man nur sprechen, wenn ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Nebenwirkung anhand einer medizinischen Untersuchung nachgewiesen wurde. Warum derartige Untersuchungen kaum stattfinden, ist eine Frage, die sich jeder selbst beantworten muss.“

Paranthese – Meine persönliche Erinnerung an den „Fall“ Frau G.

Die Menschen, welche gestorben sind, können im Buch freilich nur noch durch die Erzählungen der Hinterbliebenen zu Wort kommen. Da fällt mir der „Fall“ einer Bekannten ein. Sie hatte sich ursprünglich nicht gegen Corona impfen lassen wollen. Als ich nach einem Auslandsaufenthalt zurückkehrte, erfuhr ich, dass sie einen Tag vorher gestorben sei. Hernach wurde mir erzählt, sie habe zu einer Feier in der Verwandtschaft gehen wollen und die hätte verlangt, dass sie sich zuvor impfen lassen müsse. Sonst brauche sie gar nicht zu erscheinen. Die Frau hat es getan. Nach der ersten Impfung hatte sie bereits Beschwerden. Nach der zweiten Impfung sei es ihr eine Woche körperlich schlecht gegangen. Dazu habe sie an ständigem Durchfall gelitten. Als es ihr schließlich so schlecht gegangen sei, dass ihr selbst kleine Hausarbeiten unmöglich geworden waren und sie Mühe hatte, mit dem Hund Gassi zu gehen, rief sie – leider nicht sofort den Notarzt – sondern eine Freundin an, die in der Nähe wohnt. Diese Freundin ließ alles stehen und liegen und eilte der Kranken zu Hilfe – fand sie aber bereits tot auf der Couch sitzen. Der hinzugerufene Notarzt und die Polizei hätten dann die Verstorbene untersucht. Und den Leichnam letztlich zur Beerdigung freigegeben, Mich beschlich sofort der Verdacht, der Tod der Frau könnte durch die Impfungen ausgelöst worden sein. Behaupten kann und will ich das nicht, zumal mir keine medizinischen Nachweise dafür vorliegen. Bekannt war, dass die Verstorbene an verschiedenen Vorerkrankungen litt, die medikamentös behandelt werden mussten. Es drängt sich mir allerdings die Frage auf, warum der Hausarzt mit diesem Wissen offenbar kein Problem darin sah, der Frau die Corona-Impfungen zu verabreichen …

Warum dieses Buch?

„Die Idee entstand im April 2022“, erklärt Andrea Drescher. „Ich war in Nicaragua, stellte für mich – erneut – fest, dass Auswandern keine Option ist, und verzweifelte. Rückblickend auf die vergangenen beiden Jahre muss ich mir eingestehen, der ganze Aktivismus – Demonstrationen besuchen, Demonstrationen organisieren, als Redner dort Gesicht zeigen, Artikel schreiben, regional und überregional vernetzen – hat wenig bis gar nichts gebracht. »Die« machen weiter – unabhängig davon, was wir denken und sagen.

Die Zahl an Menschen, die zeitlich nach einer Impfung erkranken bzw. sterben, steigt und steigt – und keinen interessiert es. Stalin soll gesagt haben: »Ein Toter ist eine Tragödie, eine Million Tote sind eine Statistik.« Wir erreichen die Menschen durch die Zahlen nicht. Fakten sind scheinbar irrelevant bzw. werden nicht zur Kenntnis genommen. Einzelschicksale berühren die Menschen emotional, kommen aber in den »Qualitätsmedien« nicht bzw. kaum vor. Die, die sich im Netz informieren, sind mehrheitlich ungeimpft und wollen das auch bleiben, so lange sie dem Druck irgendwie standhalten können. Die anderen – wie kann man die erreichen? Was kann ich noch tun?

Die Antwort auf meine Fragen ist dieses Buch.

»Power to the Paper« – das Internet auf Papier gebracht – war das Motto von Tommy Hansen bei der Gründung von Free21 (dazu hier mehr; C.S.). Man kann die Menschen, die nicht selbst im Netz recherchieren – vielleicht – in Papierform erreichen. Und nicht über Zahlen, sondern über Emotionen. Über das, was Menschen berührt. So entstand die Idee zu diesem Buch. Am 15. 04. 2022 machte ich einen Aufruf in Facebook, dass man mich mit Betroffenen vernetzen möge, damit ich die individuellen Einzelschicksale in Interviewform vorstellen kann. Es meldeten sich einige – insbesondere auch Unterstützer – für das Buchprojekt, denen das letzte Kapitel gewidmet ist. Es fand sich ein Verlag. Nach und nach wurden die Interviews geführt. Dann stand mit dem Todestag von Tommy am 18.08. »auf einmal« der Erscheinungstermin fest. So kam »etwas« Hektik auf. Ende Mai, also deutlich vor Fertigstellung, begann der Vorverkauf und Ende Juni war die Erstauflage durch Vorbestellungen und Sponsoren finanziert.“

Alle im Buch von Betroffenen und Hinterbliebenen geschilderten Schicksale berühren einen und nicht wenige rufen darüberhinaus eine große Bestürzung beim Leser des Buches hervor. So beispielweise das Leid, dass Hilde (S.64) seit der Corona-Impfung erleiden muss.

Andrea Drescher schreibt: „Ich habe inzwischen mehrere Interviews mit Angehörigen von Menschen geführt, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung verstorben sind. Aber bis jetzt gelang es mir immer, eine gewisse professionelle Distanz aufrecht zu erhalten, das Geschehen nicht zu nah an mich heranzulassen. Bei Hilde ist das anders. Das Interview hat mich ungeheuer wütend gemacht. Sie ist 57, also eine Frau in meinem Alter. Sie hat dem Impfdruck nicht standgehalten, nicht standhalten können. Sie ist diplomierte Krankenschwester aus Leidenschaft, jetzt seit 6 Monaten krank, Ende unabsehbar. Wir brauchen Menschen wie Hilde im Krankenhaus nicht als Patienten, sondern als Schwestern. Die angekündigte Impfpflicht für medizinisches Personal lässt Böses erwarten. Denn bei Schlaganfällen, Herzinfarkten, Herzmuskelentzündungen und Krebs sind bedrohliche Zuwachsraten zu erkennen. Auch die Zahl der »plötzlich und unerwartet« Verstorbenen steigt erschreckend – besonders unter jungen gesunden Sportlern. Lt. FIFA soll sich die Zahl spontaner Toten auf dem Spielfeld verfünffacht haben. Aber ein Zusammenhang mit der Impfung wird immer noch weit von sich gewiesen. Wie bei Hilde.“

Sie gehen davon aus, dass Sie durch eine Impfung geschädigt sind?“, fragt Andrea Drescher Hilde. Und Hilde antwortet: „Ja. Es wurde mir in Ansätzen von den Ärzten bestätigt – auch wenn es bis jetzt nicht als Impfschaden dokumentiert wurde. Aber es spricht alles dafür – obwohl die Ärzte alles getan haben, eine andere Ursache festzustellen.“

Das persönliche Resümee von Andrea Drescher (S.64) im Falle Hildes: „Die Verantwortlichen, die Druck auf Hilde ausgeübt haben, haben Schuld auf sich geladen. Jeder, der meint, andere Menschen unter Druck setzen zu müssen, sollte sich im Klaren sein, welche Verantwortung er übernimmt, wenn er einen derartigen Druck ausübt. Ich hoffe, dass diese Menschen irgendwann auch zur Rechenschaft gezogen werden. Wegducken und sagen »Ich habe von all dem nichts gewusst« kann heute niemand mehr.“

„Die meisten Menschen, die mit Impf-Nebenwirkungen kämpfen, hören vom Hausarzt“ , brachte Andrea Drescher in Erfahrung“: »Nein, nein, das hat mit Impfung nichts zu tun.«

Ein noch schwach aufflackernder Hoffnungsschimmer: Nach über zwei Jahren nehmen sich endlich auch öffentlich-rechtliche Medien des Themas „Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfung“ an. So etwa die MDR-Umschau am 2. April 2022: „Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfung: Betroffene fühlen sich im Stich gelassen“ (hier).

Andrea Drescher fragt für ihr Buch die auf Medizinrecht spezialisierte Rechtsanwältin Beate Bahner (S.243): Was kann man tun, wenn man einen Verdacht auf Impfschaden hat und keiner nimmt einen ernst?

Beate Bahner antowortet: „Ja, es gibt inzwischen doch schon einige Kliniken, Marburg und Rostock fallen mir ein. Dann gibt es die Pathologie in Reutlingen sowie den Pathologen Dr. Schirrmacher in Heidelberg, die sich ja durchaus trauen, etwas zu sagen. Sie erkennen an, dass der Tod unter Umständen mit der Impfung zusammenhängt und dass das keine eingebildeten Krankheiten sind. Das ist ja die neue echt perfide Unterstellung: Man bildet sich nur ein, Beschwerden zu haben.“

Dieses Buch ist ein wichtiges, denn es sagt, was ist. Es gibt teils verzweifelten Menschen eine Stimme. Und es ist auch eine Handreichung für Betroffene, welche ihnen hilft Anlaufstellen für ihren speziellen Fall und betreffs Meldungen von Impfnebenwirkungen zu finden.

Andrea Drescher über das Buch: „Es werden Handlungsmöglichkeiten für Betroffene vorgestellt. Es wird eine kurze Liste an potenziellen Nebenwirkungen präsentiert.

Die Leser sollen nach erfolgter Aufklärung bewusst entscheiden können, ob sie der medizinischen Behandlung durch eine – weitere – Impfung zustimmen oder nicht. In der Hoffnung, dass es von Menschen gelesen wird, die vor einer Impfentscheidung stehen und an einer anderen Perspektive interessiert sind.“

Andrea Drescher erklärt: „Gespräche mit Menschen, die in zeitlicher Nähe zu einer Impfung erkrankt sind, die in zeitlicher Nähe zu einer Impfung nahe Angehörige verloren haben, die in zeitlicher Nähe zu einer Impfung Freunde und Bekannte erkranken und sterben sehen, sind nicht objektiv. Natürlich schildern die Betroffenen das Geschehen aus ihrer ganz persönlichen, eben betroffenen, Perspektive. Sie schildern ihre eigene Wahrheit. Eindeutige Aussagen, ob es sich um einen Impfschaden aufgrund des jeweiligen Wirkstoffs handelt oder nicht, kann nur eine pathologische Untersuchung liefern, die für jeden einzelnen Fall Gewissheit bietet. Allerdings drängt sich mir – nach den zahlreichen Gesprächen, die ich im Rahmen dieses Buches geführt habe – der Eindruck auf, dass man seitens der Behörden und Politik nicht unbedingt daran interessiert ist, hier für Gewissheit zu sorgen. Denn in den wenigsten Fällen wurde der Schaden als Verdachtsfall durch die Ärzteschaft gemeldet oder gar als potenzieller Impfschaden anerkannt. Im Gegenteil. In erschreckend vielen Fällen werden die Betroffenen lächerlich gemacht, psychologisiert, bestenfalls deren Vorerkrankungen zu Ursachen erklärt – und sehr häufig einfach allein gelassen.“

Andrea Drescher hat von allen im Buch vorkommenden Betroffenen Erklärungen, die beweisen, dass sie mit ihnen gesprochen hat.

Sehr positiv ist hervorzuheben, dass sich Andrea Drescher gegenüber den Betroffenen und Hinterbliebenen einer sehr  einfühlsamen Interviewführung befleißigt hat. Was zweifelsohne unabdingbar ist, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zwischen İnterviewten und Interviewerin herzustellen.

Und, räumt Drescher ein: „Niemand kann daher mit Sicherheit sagen, dass die Menschen wegen einer Impfung mit den Folgen zu tun haben und der zeitliche Zusammenhang von Erkrankung und Impfung kann ein Zufall sein. Auch die Tatsache, dass nahezu sämtliche Schilderungen von Nebenwirkungen auch in den Rote-Hand-Briefen und der »post marketing experience« (https://phmpt.org/pfizers-documents/) der Impfstoff-Hersteller vorkommen, kann ein Zufall sein. Dass die meisten der geschilderten Probleme, Krankheiten und Todesursachen sich in der Liste der Nebenwirkungen findet, die von mutigen Ärzten und Wissenschaftlern prognostiziert wurden, kann ebenfalls ein Zufall sein.

Für mich persönlich sind das zu viele Zufälle.

Das Buch ist kein juristisches, medizinisches oder statistisches Werk. • Es kommen Betroffene, Angehörige und Freunde bzw. Bekannte von Betroffenen mit ihren individuellen Schicksalen zu Wort. • Es kommen Anwälte und Mediziner zu Wort. • Es werden die offiziellen Informationsquellen beleuchtet.“

Die Autoren

Andrea Drescher, Jahrgang 1961, lebt seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln überzeugte Antifaschistin. Bisher erschienen von ihr sind: »Wenn einer eine Reise tut«, »Wir sind Frieden«, das »Selbstversorgerbuch für die Küche von Oma & Co« sowie »Menschen mit Mut«.

Mag. Andrea Steindl ist Rechtsanwältin in Grieskirchen mit den Bereichen Allgemeines Zivilrecht, Verwaltungsrecht, Strafrecht und Strafverteidigung, Arbeitsrecht, Vertragserrichtung, Internationales Privatrecht (https://anwaltgrieskirchen.at). Seit eineinhalb Jahren ist sie Mitglied bei den »Rechtsanwälten für Grundrechte« und seit einigen Monaten Präsidentin des Vereins.

Dr. Andreas Hoppe, geboren 1970 in Berlin, ist promovierter Mathematiker, Systembiologe, zuerst im humanmedizinischen, dann im agrarwissenschaftlichen Bereich. Von Beginn der Corona-Krise an beschäftigte er sich eingehend mit den Studien und Zahlen, die als Begründungen für die zahlreichen Grundrechtseinschränkungen herhielten. Seit 2021 betätigt er sich in einem international wachsenden Netzwerk als Datenjournalist, wobei sein Spezialgebiet die Impfnebenwirkungen sind.

Edith Brötzner ist Mutter, Unternehmerin, freie Journalistin und seit Beginn 2020 im Corona-Maßnahmen-Widerstand aktiv. Sie hat http://www.oesterreichistfrei. info ins Leben gerufen, einen Verein, der zur Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung von Maßnahmenkritikern dient. Ziel von »Österreich ist Frei« ist, die Bürger daran zu erinnern, dass freies, selbstständiges und kritisches Denken erwünscht, erlaubt und aktuell mehr denn je gefordert ist.

Kristof Retezár ist Designer, Erfinder, Filmemacher und Künstler. Er ist in Patagonien, Argentinien, aufgewachsen und hat später an der Universität für Angewandte Kunst in Wien als Industriedesigner diplomiert. Heute ist er Gründer von zwei Unternehmen, Träger von zahlreichen internationalen Design-Preisen und engagiert sich ehrenamtlich für Freiheit und Selbstbestimmung in Österreich. Das Interview führte er in Zusammenarbeit mit Dr. Johanna Pötsch.

Wem Andrea Drescher dieses Buch gewidmet hat

Dieses Buch ist zwei Menschen gewidmet, denen ich danken möchte: Tommy Hansen und Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi.

Tommy Hansen kam 2014 auf die Idee »das Internet auszudrucken« und zog dafür von Dänemark nach Berlin. Ihm ging es darum, kritische Fragestellungen und Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dass hier ein großer Bedarf bestand, zeigt die Auflage des 2015 erstmals erschienen Mediums free21: Bereits im ersten Jahr fanden knapp 150.000 Exemplare unter dem Motto »Power to the Paper« großes Interesse bei den Lesern. Meine »Karriere« als freie Journalistin und Autorin begann bei free21. Tommy gab mir die Chance, dort über Dinge zu schreiben, die mir ein Anliegen sind. Er starb am 18. 08. 2018, darum erscheint dieses Buch am 18. 08. 2022.

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Professor em. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, von 1990 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene und Vorsitzender des Vereins Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e. V. war einer der Ersten, der vor den gravierenden Gefahren dieser Impfung warnte. Er tut dies weiterhin unermüdlich, obwohl er angegriffen, diffamiert und – in meinen Augen – politisch verfolgt wird. Gäbe es mehr Menschen mit seiner Überzeugung, seiner Menschenliebe und seinem Mut, sähe diese Welt ganz anders aus.

Das Buch

Andrea Drescher

Vor der „Impfung“ waren sie gesund

Zur Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht ihren Arzt oder Apotheker

Preis: 20,00 Euro

Verlag ars vobiscum 

Buchvorstellung „Vor der Impfung waren sie gesund“ Autorin Andrea Drescher im Gespräch mit Dr. Ronny Weikl

Quelle: rumble, tkp.at, MWGFD e.V.

Anbei: Sabiene Jahn hat mit der Autorin gesprochen

#LongWalk4Assange – Aktivist Kolja besuchte auf dem Weg von Hamburg nach London Dortmund

Der Artikel „Der Freiheitsläufer“ meiner Journalistenkollegin Andrea Drescher im „Rubikon“ (erschienen ebenfalls auf tkp.at) machte mich auf eine wichtige und lobenswerte Aktion eines entschlossenen Mitbürgers und wahrhaften Demokraten für Julian Assange aufmerksam. Drescher schreibt eingangs: „Es heißt immer, der Einzelne könne nichts tun, er sei zu schwach. Aber es braucht nur mutige Menschen, die etwas tun, und schon ist Veränderung möglich.“

Ein wenig erinnerte mich das entfernt an die Aktion „Trekhaak gezocht!“ (deutsch: „Anhängerkupplung gesucht!“) des niederländischen Theatermachers Tjerk Ridder aus Utrecht vor einigen Jahren. Die Idee war ihm im Beisein von Freunden während eines Kneipenabends gekommen: Die Metapher über all dem: „Man braucht andere, um voranzukommen“. Wer wollte das bestreiten? Nur ist uns das sehr oft überhaupt nicht (mehr) bewußt. Ganz einfach. Ridder hatte einen Wohnwagen. Damit hatte er vor, von Utrecht nach Istanbul zu gelangen. Allerdings ohne eigenes Zugfahrzeug. Also stellte er sich an die Straße und hielt ein Schild mit der Aufschrift „Anhängerkupplung gesucht!“ hoch. Und siehe da: der Mann wurde Stück für Stück von Leuten mit einem Auto mit Anhängerkupplung mitgenommen …

Aktivist ist, wer aktiv ist!

„Es sind gerade die Aktionen der Einzelnen, die diese herbeiführen können“, schreibt Kollegin Drescher weiter. „Wenn sie wahrgenommen werden.“ Da klangen mir die Worte eines mir bekannten politischen Aktivisten im Ohr: „Aktivist ist, wer aktiv ist!“ Und Kolja Rewin, „Der Freiheitsläufer“ aus Hamburg, wurde – ist! – aktiv.

Kolja startete die Aktion LongWalk4Assange. Dabei geht es nicht mehr aber auch nicht weniger um das Leben des Journalisten und Wikileaks-Gründers Julian Assange. Seit über elf Jahren wird der australische Journalist und Publizist Julian Assange wegen der Veröffentlichung unbequemer Wahrheiten – u.a. betreffs Kriegsverbrechen der USA – politisch verfolgt, seit fast drei Jahren unter nachgewiesenen Folter-Bedingungen im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London gefangengehalten. Es ist ein Skandal und deutet auf eine verkehrte Welt hin: Die Kriegsverbrecher sind auf freiem Fuß und derjenige, welcher die Kriegsverbrechten öffentlich machte, ist eingekerkert! Liefert Großbritannien Julian Assange an die USA aus, drohen ihm dort 175 Jahre Haft unter erschwerten Bedingungen. Für einen geschwächten und – wie der frühere UN-Beauftragte für Folter, Nils Melzer, selbst vor Ort im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh gewesen, sich auf die Befunde der ihn dorthin begleitet habenden Ärzte stützend, öffentlich gemacht und auch Regierungen – u.a. die deutsche – informiert hat, gesundheitlich schwer angeschlagenen Menschen wie Julian Assange könne die Auslieferung an die USA letztlich den Tod bedeuten.

Im Rubikon-Beitrag lesen wir weiter:

„Der LongWalk4Assange sollte von viel mehr Menschen wahrgenommen werden. Kolja Rewin ist ein Mitstreiter der Mahnwachen für Julian Assange in Hamburg. Durch seinen Marsch nach London will er mehr Menschen auf den Fall des WikiLeaks-Gründers, seine Verurteilung und seine drohende Auslieferung an die USA aufmerksam machen. Dadurch brachte er viele Menschen, denen er begegnete, innerlich in Bewegung.Aus Protest gegen die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA hat sich am 2. Juli 2022 der Aktivist Kolja Rewin zu Fuß vom britischen Konsulat in Hamburg auf den Weg nach London gemacht. Ziel seines LongWalk4Assange ist das Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, in dem der mehrfach ausgezeichnete Journalist Assange (z.B. hier) seit mittlerweile fast 1.200 Tagen festgehalten wird. Die Route führt unter anderem über Köln und Brüssel. Wer mag, kann beim LongWalk4Assange dabei sein.“

Und weiter informiert Andrea Drescher: „Seit über zwei Jahren steht die Mahnwache in Hamburg jede Woche für Julian auf der Straße und organisiert Demos und Kundgebungen. Es ist sehr mühselig, Menschen zu erreichen, zu sensibilisieren und zu motivieren. Kolja Rewin ist ein Mitstreiter der Gruppe und sieht bei den Demos, dass sich nur wenige für den Fall interessieren. Er will durch seinen Marsch mehr Menschen auf den Fall Julian Assange, seine Verurteilung und seine drohende Auslieferung an die USA aufmerksam machen. Unterwegs mit Handwagen und Zelt wird er Hotels meiden und nur bei lieben Menschen, die es ihm anbieten, übernachten. Auch Bahn fahren will er nur im Notfall. Ein Paar neue Schuhe waren schon fällig, und der Handwagen hatte einen Radbruch und musste repariert werden.

Es ist kein professionelles, durchorganisiertes Projekt, es entstand einfach aus dem Bauch heraus. Aber es hebt sich wohltuend von vielen professionellen Projekten ab: Kolja macht das aus eigenen Mitteln, er bittet nicht um Spenden, es gibt kein Spendenkonto. Vor seiner Abreise haben ihm auf der letzten Demo einige Aktivisten und Teilnehmer etwas Geld zugesteckt.

Ein Ankunftstermin steht nicht fest. Bei geschätzt über 1.000 km Wegstrecke und unzähligen möglichen Problemen lässt sich dieser auch nicht mal annähernd abschätzen. Der Weg ist das Ziel.“

Was treibt Kolja an? Weitere Informationen (dem Rubikon-Beitrag entnommen)

Auf der letzten Demo und Kundgebung, die von der Gruppe organisiert wurde, erklärt Kolja auch ganz persönlich, warum er sich auf die Straße begibt. Er findet es sehr schade, dass über westliche Kriegsverbrechen, die Deutschland mit Milliarden unterstützt hat, nicht berichtet werden darf. Er erinnert sich an 60 Milliarden für den Irakkrieg von der Bundesregierung — also deutsche Steuergelder. Geteilt durch 80 Millionen kann jeder Deutschen seinen Beitrag berechnen. Er möchte Julian Assange danken, deswegen macht er diesen Lauf, da Julian das derzeit nicht möglich ist.

Sein Ziel ist es, Bilder für Julian zu sammeln, Menschen daran zu erinnern, dass es ihn noch gibt, dass er immer noch im Gefängnis sitzt und dass jeder Einzelne die Macht hat, für Werte einzustehen, für Demokratie und Pressefreiheit. Er ist ihm für seine Arbeit unheimlich dankbar, und deswegen macht er sich auf die Strecke.

Seine Erwartungen schildert er folgendermaßen:

„Ein bisschen müde und aufgeregt bin ich. Jeder ist willkommen mitzumachen, meine Route verläuft durch Deutschland. Dabei habe ich nicht den kürzesten Weg gewählt, sondern den, wo ich vermutlich die meisten Menschen erreichen kann. Ich gehe durch große Städte wie Bremen und Osnabrück, Münster, dann kommt Essen, Dortmund, Köln, und dann biege ich nach Westen ab, durch Maastricht und Brüssel bis nach Calais. Dann über den Kanal, wie, wird sich noch zeigen, ob man schwimmen muss. Ja, ich hoffe, die Briten lassen mich auch rein, sodass ich den Lauf fortsetzen kann. Ich hoffe, ich komme bis zum Gefängnis und werde meinen persönlichen Protest dem Gefängnis überreichen können. Ich werde einen kleinen Schlenker über London machen, um die aktiven Leute in London mitzunehmen, und dann – es sind 7 Meilen von London Zentrum bis Belmarsh — gehen wir zusammen hin und lassen Julian wissen, dass es Menschen gibt, die an ihn denken und ihm dankbar sind.“

Er hat mehrere Social-Media-Kanäle eingerichtet, aber erst einmal keinen Plan, was er damit tun wird. Er wusste beim Start noch nicht, welcher der Hauptkanal sein wird. Es gibt einen Telegram-Kanal, einen Facebook-Account und eventuell auch jeweils einen auf Signal und Instagram. Alle heißen LongWalkfourAssange beziehungsweise LongWalk4Assange.

Er will abends oder mittags, wenn die Sonne zu heiß ist, um zu gehen, von der Reise berichten. Er hofft auf massive Unterstützung, damit möglichst viele Menschen den Protest zur Kenntnis nehmen, will aber auch gehen, wenn ihn niemand unterstützt.

„Ich mache das dann für Julian auch alleine. Also hoffentlich komme ich an. Pläne sind ja immer so, dass sie dazu tendieren, schiefzulaufen, aber dennoch nehme ich mir das vor, und ich habe ganz fest vor, dort anzukommen.“

Er freut sich auf jeden, der eine Stunde, einen Tag oder eine Woche mit ihm geht, und sagt:

„Das 9-€-Ticket darf gerne genutzt werden, zumindest deutschlandweit, kommt mich besuchen für Julian.“

Angela Berg, eine der Organisatorinnen der Hamburger Mahnwache, gibt weitere Informationen zum Marsch und zu begleitenden Aktionen.

Andrea Drescher: Wie unterstützt ihr Kolja?

Angela Berg: Wir arbeiten etwas hinterher, da alles aus dem Bauch heraus organisiert wurde und man überhaupt nicht von einer Planung sprechen kann. Er hat uns mit seiner Idee ja völlig überrascht, es uns erst kurze Zeit vorher erzählt. Wir mussten ihm erst mal ein Smartphone besorgen, damit er die sozialen Medien, die er bis dato kaum nutzte, von unterwegs bedienen kann. Er mag diese Form der Kommunikation eigentlich gar nicht, lebt lieber im richtigen Leben.

Wir sind alle Laien, versuchen jetzt, das Beste daraus zu machen. Ich bin seit heute telefonische Ansprechpartnerin für ihn und übernehme die Koordination mit den anderen Mahnwachen in Deutschland. Es gibt weitere Unterstützer, wie zum Beispiel Heike, die ich über die nächsten Standorte seines Walks informiere. Heike wird dann die jeweiligen Lokalredaktionen anrufen, um diese zu informieren, dass Kolja mit seiner Aktion vor Ort sein wird. Bei Interesse gibt sie Koljas Nummer weiter, damit die Redakteure ihn direkt kontaktieren können. Heike hat auch die erste Pressemitteilung geschrieben und an verschiedene Medien geschickt. Da hoffen wir auch auf Resonanz. Am 12.7.2022 hatte er sein erstes Interview bei der Diepholzer Kreiszeitung, nachdem am Anfang das Interesse eher verhalten war. Medienseitig wird er jetzt besser unterstützt.

Nachdem auf Facebook eine Gruppe und eine Seite eingerichtet wurden, pflege ich die Inhalte dort ein. Er stellt die Informationen auf seinem Telegram-Kanal ein, und von dort übernehme ich Texte und Bilder, schreibe manchmal auch noch einen Satz dazu. Aber das Wichtigste sind seine persönlichen Berichte.

Wie sind die Reaktionen auf seinem Marsch?

Er hat schon ersten Zuspruch bekommen, Autofahrer haben angehalten und sich bedankt, andere hupen im Vorbeifahren und winken ihm zu. Als seine Schuhe kaputt waren und er sich neue kaufen musste, bekam er im Schuhgeschäft ein paar Socken geschenkt.

Er führt immer wieder Gespräche mit Passanten auf der Straße und hat unter anderem festgestellt, dass verschiedene Menschen auf solch eine Einzelaktion besser reagieren als auf Demonstrationen oder Mahnwachen. Er hat sich mit Handwagen und gut erkennbarem Schild auf eine Autobahnbrücke gestellt — da gab es innerhalb weniger Minuten sieben Hup-Reaktionen. Das sind die kleinen positiven Erlebnisse, von denen es aber noch viel mehr werden dürfen.

Er hofft immer noch, auf der Straße jemanden zu treffen, der ihn mal übernachten lässt. Das ist aber noch nicht passiert. Auf Facebook steigen langsam die Follower-Zahlen, bei Telegram stagniert es leider noch bei circa 160 Teilnehmern. Bisher sind das wohl primär die Organisatoren der Mahnwachen, die auf die tägliche Meldung darüber, was er so am Tag erlebt hat, warten. Diese kleinen Geschichten sind für uns alle ganz, ganz wichtig.

Wie kann man Kolja unterstützen?

Das Verbreiten seiner Aktion ist das Wichtigste. Aber natürlich hoffen wir auch, dass ganz viele Menschen ihm auf seinen Kanälen folgen und ihn im besten Fall vor Ort begleiten. Die Aktion soll ja publik werden.

Er selbst steht nicht gerne in der Öffentlichkeit, mag keine Selfies machen. Er will sich nicht so gerne ablichten, nicht in den Vordergrund drängen. So haben wir ihn auf der Mahnwache in Hamburg kennengelernt. Er ist eher introvertiert, redet nicht viel, sondern überlegt sich etwas und tut. Darum ist es wichtig, dass andere auf ihn aufmerksam machen, wenn er das schon selbst nicht tut.

Wo findet man ihn?

Aktuelle Informationen findet man unter:

https://t.me/longwalk4assange
https://www.facebook.com/profile.php?id=100083178522266
https://www.facebook.com/groups/1235139973964566

Am vergangenen Dienstag erreichte Kolja Dortmund

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Dienstagnachmittag erreichte Kolja Rewin die Ruhrgebietsmetropole Dortmund, wo ich ihn an der Reinoldikirche traf. Es war meinerseits der zweite Anlauf ihn zu treffen. Einen Tag zuvor hatte es Kolja nicht geschafft, Dortmund zu erreichen. Was verständlich ist, denn eine Ankunftszeit genau vorauszusagen ist im Grunde nicht möglich. Irgendetwas auf dem Wege kann immer dazwischen kommen. Außerdem begleiteten ihn derzeit eine Freundin und drei Kinder ein Stück des Weges. Klar, dass da beim Lauftempo darauf Rücksicht genommen wird. Zusammen haben sie heiße Tage auf dem Weg von Münster über Lünen hinter sich gebracht. Ab und zu gab es auch einmal Schauer. Materialermüdungen beim geschobenen Wagen, die kleine Reparaturen notwendig machten, sowie beim Schuhwerk traten auf. Kolja und sein kleiner Trupp erreichte aus Richtung Norden kommend das Dortmunder Zentrum über den multikulturell geprägten Schmelztiegel Nordstadt, wo 60.000 Menschen aus 138 Nationen ihr Zuhause haben.

Hut ab und Respekt, meinerseits ob der bislang erbrachten menschlichen Leistung beim Marsch nach London! Besonders hervorgehoben und gelobt gehören da mitlaufenden drei Kindern. Bewundernswert, wie sie klaglos sozusagen ihren Stiefel laufen. Und sie wissen sehr wohl, weswegen und für wen sie dies tun. Nämlich für den in Belmarsh eingesperrten Julian Assange im Besonderen und die Pressefreiheit im Allgemeinen. Zwischendurch – etwa am Dortmund-Ems-Kanal in Münster – wurde schon einmal Abkühlung in dem Gewässer gesucht, dass bis in die Nordsee fließt. Mit dem sympathischen, bescheidenen Kolja kam ich rasch ins Gespräch. Über Persönliches und die momentan negative, besorgniserregende gesellschaftliche Entwicklung haben wir gesprochen. Sowie über vieles andere mehr.

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Am Europabrunnen auf der Dortmunder Kleppingstraße gab es erst einmal erfrischende Melone, zu welcher ich herzlich eingeladen wurde. Mit zwei Passanten kam Kolja über sein Anliegen ins Gespräch. Beide standen der Aktion wohlwollend gegenüber. Die Polizisten eines vorbeifahrenden Streifenfahrzeugs nickten freundlich herüber.

Allerdings hat Kolja unterwegs in den Einkaufszonen anderer bisher besuchter Städte leider auch erleben müssen, dass Passanten eher Desinteresse betreffs seiner Aktion zeigten. Er vermutet, dass viele Menschen allzu sehr auf Konsum fixiert sind. Andererseits dürften nicht wenige Menschen gar nicht oder auch falsch über die Causa Julian Assange informiert sein, zieht Kolja in Betracht. Von den Mainstream-Medien und der Politik wird das Thema ja eher bedauerlicherweise vernachlässigt. Wo doch sonst doch immer so viel die Rede von Menschenrechten und vom „Wertewesten“ ist.

Gerade aber, der Journalismus als vierte Säule in der Demokratie und watchdog der Regierenden und Mächtigen, findet Kolja Rewin, hätte bei diesem Thema (wie übrigens auch in der Corona-Krise) zum größten Teil versagt. Ein zupackendes Engagement gegen die Verfolgung von Journalisten wie Assange – auch das der maßgebenden Journalistenverbände – täte seitens der schreibenden und sendenden Zunft bitter Not. Denn müssten sich nicht gerade Journalisten im Klaren darüber sein, dass sie, wenn sie ähnliche investigative Arbeit täten wie Assange, ebenfalls – zumal wenn sie Kriegsverbrechen der USA offenbare – damit rechnen, ein ähnliches Schicksal wie Julian Assange zu erleiden?

Möglichst viele Menschen erreichen, um eine größere Öffentlichkeit für den Fall Julian Assange und dessen Schicksal herzustellen

Kolja Rewin wünscht und erhofft sich, dass möglichst viele Menschen, welche durch seine Aktion mit dem Fall Assange konfrontiert wurden, das Gespräch mit anderen Menschen suchen, um eine größere Öffentlichkeit herzustellen. Im Gespräch mit mir, gestand er ein zutage liegendes Manko ein: Um über die Fall Julian Assange zu informieren sei es eigentlich nötig, dementsprechende Flyer mitzuführen. Bislang wäre man jedoch nicht dazu gekommen. Wenn er nach Dortmund die Stadt Witten erreiche, so Kolja, würde er versuchen Flyer drucken zu lassen.

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Ich begleitete den sympathischen und hoch engagierten Aktivisten noch bis in den Dortmunder Südwesten. An der Friedenssäule auf dem Friedensplatz zwischen altem und neuem Rathaus (derzeit wird es renoviert) wurde noch einmal haltgemacht, um Fotos zu machen.

Vorbei ging es am Platz der Alten Synagoge, wo das Dortmunder Opernhaus mit seiner interessanten Kuppel steht, die Hohe Straße hinauf. Sowie via Wittekindstraße und Krückenweg, das Westfalensstation – Signal Iduna Park geheißen – ,Spielstätte von Borussia Dortmund, links liegen lassend, nach Barop. Unterwegs hupten noch einige Autofahrer und bekundeten ihre solidarische Zustimmung zur Aktion

Dort verabschiedeten sich der Freiheitsläufer und seine Begleiter, um noch ein ziemliches Stück Richtung Witten zu laufen. Dort erwartete sie jemand, der sie für diesen Abend beherbergen wollte.

Ein beeindruckende Begegnung war das, liebe Leserinnen und Leser. Ich werde den #longwalk4assange für Sie so gut es eben geht verfolgen. Was ich Ihnen ebenfalls empfehle. Wie und auf welche Weise Kolja nach Großbritannien gelangen wird, weiß er noch nicht zu sagen. Drücken wir ihm die Daumen, dass er gut nach London und bis hin zum Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh gelangt. Behalten wir das Schicksal von Julian Assange im Auge. Und hoffen wir, ihn baldmöglichst in Freiheit begrüßen zu können!

Bedauerlich anzumerken, dass die über Koljas Besuch in Dortmund offenbar informiert gewesenen anderen Medien (auch der Lokalzeit Dortmund des WDR hätte es gut angestanden, einen kleinen Beitrag zu machen) gestern durch Abwesenheit glänzten.

Fotos: Claus Stille

Update:

„Laut-Werden“ von der Sondermahnwache für Julian Assange mit Video vom 5. August 2022 in Köln:

https://laut-werden.de/v/243?seite=#it

 

 

Wir weigern uns Feinde zu sein

Wenn ein ukrainischer Flüchtling im Interview erklärt, dass sie es nicht versteht, dass Russen in Deutschland angegriffen und ausgegrenzt werden, dann hat man einen Eindruck, wie weit es mit unserer Gesellschaft im Wertewesten wirklich gekommen ist. Da ist Menschlichkeit verlorengegangen. Menschlichkeit kann man von einer Russin, ihrem deutschen Mann und einer ukrainischen Mutter lernen, die gemeinsam mit ihrem Kind aufgrund der Kriegssituation in Schweinfurt aufgenommen wurde.

Ein Gastbeitrag von Andrea Drescher.

Am Donnerstag den 3.3. rief ich meine russische Freundin Lena an, die ich seit der Druschba-Friedensfahrt Berlin-Moskau 2016 kennen und schätzen gelernt habe. Ich wollte wissen, wie es sich als Russin jetzt in Bayern lebt, wie es ihr geht und wie sie mit der ganzen beschissenen Situation klarkommt. Ich erreichte sie nicht, hoffte aber auf ihren Rückruf. Erst am Samstag – zwei Tage später – erreichte mich eine Telegram-Message – und ich erfuhr, warum keine Reaktion von ihr gekommen war. Mein Anruf war bei ihr im Stress der letzten Tage völlig untergegangen. Sie und ihre Familie hatten seit Donnerstag eine Ukrainerin mit ihrem Sohn aufgenommen.

Was sie mir erzählte, berührte mich sehr. Dass eine Russin, die die Hintergründe der Ukraine-Krise genau kennt und auch eine klare Position bezieht, solch einen Schritt geht, gehen kann, hatte ich nicht erwartet. Wir vereinbarten ein Interview mit ihr, ihrem Gast und ihrem Mann über Zoom, bei dem Lena auch als Übersetzerin agierte.

Ein Gespräch, das in dieser tiefgrauen Zeit Hoffnung macht. Mir zumindest.

Könnt Ihr Euch bitte kurz vorstellen?

Mascha: Ich heiße Mascha, also Maria, und komme aus Lwiw, also Lemberg. Ich bin 33 Jahre alt und bin zusammen mit meinem 12-jährigen Sohn und meinem Hund aus der Ukraine nach Deutschland geflohen.

Lena: Mein Name ist Lena. Ich bin in der Sowjetunion geboren, dem heutigen Russland, lebe seit 1994 in Deutschland und habe eine russische und eine deutsche Staatsangehörigkeit.

Stefan: Ich bin der Stefan, bin in der DDR groß geworden und mit 13 Jahren hier nach Bayern gekommen – noch vor der Maueröffnung. Jetzt arbeite ich hier in Schweinfurt bei einer großen Firma.

Lena: Stefan und ich sind verheiratet und haben einen 14-jährigen Sohn. Er ist hier geboren, geht auf das Gymnasium, spricht kein Russisch und hat nur die deutsche Staatsangehörigkeit. Außerdem haben wir zwei Hunde, zwei Mops-Mischlinge, und eine Katze.

Und jetzt wohnen auch Mascha und ihr Sohn bei Euch?

Lena: Ja, wir haben sie bei uns aufgenommen.

Wie kommuniziert Ihr? Spricht Mascha Russisch?

Lena: Ja, Mascha spricht perfekt Russisch.

Bist Du Ukrainerin oder Russin?

Mascha: Ich bin Ukrainerin.

Ein kurzes Statement vorab bitte: Was denkt Ihr über den Krieg in der Ukraine?

Mascha: Es ist alles schlimm, was gerade passiert. Ich hoffe, dass die Gerechtigkeit siegen wird, dass es wieder friedlich wird in der Ukraine und dass Kinder nicht mehr leiden müssen. Das ist alles so schrecklich.

Lena: Ich kann mich Mascha nur anschließen, Krieg darf nicht sein, definitiv nicht, nirgendwo auf der Welt. Das gilt für den Krieg jetzt, aber auch die ganzen Kriege davor. Es darf nicht sein, es dürfen keine unschuldigen Menschen leiden, nur weil die Politiker irgendwie, irgendwas durchsetzen wollen, ihre Macht ausspielen wollen. Wenn unschuldige Menschen leiden, ist das immer falsch.

Stefan: Krieg ist ein dreckiges Spiel und der Westen hat seinen großen Beitrag dazu geleistet. Ich habe ein großes Problem damit, dass der tiefe Staat jederzeit die Möglichkeit hat, hier die totale Auslöschung zu inszenieren. Dieser Krieg ist brandgefährlich für alle. Wir stehen vor wirklich dunklen Zeiten und ich weiß nicht, wie wir da wieder rauskommen wollen.

Durch Menschen wie Euch vielleicht?

Lena: Wenn doch alle nur so irgendwie ein bisschen Empathie zeigen würden, alle…

Stefan: Wenn man sich die Medien anguckt, sieht es nicht gut aus.

Lena: Wir wären gar nicht in dieser Situation jetzt, wenn der Hass nicht die Oberhand gewinnen würde über die Menschen.

Wo und wann habt Ihr Mascha kennengelernt?

Lena: Ich habe eine Cousine in der Ukraine, die wir aber nicht finden können. Ehrlich gesagt, sofort als Putin die Unabhängigkeit vom Donbass anerkannt hat am 22. Februar, habe ich mir schon Sorgen gemacht. Ich wusste, es wird jetzt knallen und mir war klar, wir müssen helfen. Sie sollte zu uns kommen. Höchstwahrscheinlich war sie aber schon geflohen und kann sich deswegen nicht melden.

Bei der Suche nach meiner Cousine habe ich Mascha über Telegram am 27. Februar kennengelernt. Erst haben wir uns geschrieben und dann habe ich sie auch angerufen.

Ich wollte irgendetwas tun. Ich habe bei unserem Gespräch gemerkt, dass Mascha total durch den Wind ist, schockiert wie wir alle. Da war es für mich entschieden: Wenn Mascha flieht, hat sie hier bei uns eine Unterkunft. Ich hatte das für mich schon nach dem Telefonat beschlossen und habe Stefan mehr oder minder vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich bin ihm wirklich dankbar, dass er uns dabei sofort unterstützt hat.

Und wie ist Deine Sicht dazu, Stefan?

Stefan: Sie hat mich im Prinzip bereits damit überfahren, dass sie ihre Cousine aufnehmen wird. Da war ja noch kein Krieg. Ich habe zunächst abgewiegelt und gesagt, nun warte doch erst mal. Sie will doch bestimmt nicht weg, sie ist in der West-Ukraine. Putin hat jetzt nur die Republiken anerkannt, da muss jetzt nicht unbedingt was passieren.

Lena: Aber da war ja schon Krieg.

Stefan: Nicht in der West-Ukraine, in der Ost-Ukraine war Krieg. Als Lena entschieden hatte, ihre Cousine zu uns zu holen, war Russland noch nicht einmarschiert. Und dann kam sie mit Mascha. Aber Fakt ist, Lena hat recht behalten mit ihrem Gefühl, dass der Krieg sich auf den Westen ausweitet. Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber ich habe dann natürlich zugestimmt und wir haben es gemeinsam organisiert.

Wie war die Situation in Lemberg, Mascha?

Mascha: Die Situation war sehr angespannt, sie ist sehr angespannt. Die Menschen passen auf, sind in Alarmbereitschaft, da jederzeit ein Angriff stattfinden kann.

Bis jetzt war noch nichts passiert?

Mascha: Nein, es gab noch keinen Angriff, aber Freunde und Bekannte, zu denen ich Kontakt habe, sagen, es wird auf jeden Fall was geben. Ich habe noch eine Schwester mit ihren Kindern in Lemberg und habe sehr große Angst um sie. Sie kommt nicht weg, ihr Sohn ist 20 Jahre alt, also im wehrpflichtfähigen Alter, und wurde einberufen. Es gibt dort auch sehr viele Plünderer.

Darum bist Du gegangen?

Mascha: Ich bin gegangen, weil ich Angst um mein Kind hatte. In der Nacht gab es Bombenalarme und ich hatte immer Angst, dass eine Bombe runterkommt. Es ist einfach beängstigend, das kann man nicht mit Worten beschreiben. Ich sage es so, wie es ist.

Und wie kamt Ihr auf die Idee, jemanden Fremdes aufzunehmen?

Lena: Für mich war das von vornherein klar. Das ist so, wenn Menschen in Not sind, müssen wir helfen, das geht gar nicht anders. Ich kenne das Anker-Zentrum seit der Flüchtlingskrise 2015. Ich war zwar nie drin, wir wurden nicht reingelassen, aber wir haben dort vor dem Tor geholfen. Ich weiß, was für Zustände dort herrschen. Das kann man wirklich keinem Menschen zumuten, ganz ehrlich. Es war für mich klar, wir müssen jemanden aufnehmen, egal wie beengend es sein wird. Wenn man wenigstens einem Menschen das Leid erspart, dann ist schon ein bisschen geholfen.

Stefan: Und ich bin da ganz meiner Frau unterlegen. Sie ist ein sehr empathischer Mensch, ich eher der rationale Typ. Aber in dieser Zeit siegt die Empathie über die Rationalität. Rational betrachtet, ist alles einfach nur noch krank, was hier läuft. Ja, mein Gott, die Wohnung ist jetzt nicht die größte, aber ein Zimmer kann man freimachen und es geht schon irgendwie. Und jetzt im Nachhinein muss ich sagen, nachdem ich gestern mehr von Mascha erfahren habe, es war kein Fehler, es war definitiv kein Fehler.

Wie war der Weg nach Deutschland? Wie habt Ihr das organisiert?

Mascha: Ich wollte mit dem Intercity kommen und hatte schon ein Ticket gekauft. Aber der Intercity-Zug kam nicht und das Geld bekam ich auch nicht zurück. Freunde von mir, die am Bahnhof arbeiten, haben mir geholfen, einen kostenlosen Zug zu bekommen. Das ist sonst nahezu unmöglich. Man muss Stunden warten, um überhaupt auf einen dieser Züge zu kommen, die sind völlig überfüllt. Mit dem Zug haben wir dann die Grenze überquert nach Przemysl in Polen. Das war sehr anstrengend.

Warum?

Mascha: Der Zug stand erst mal ganz einfach ohne ersichtlichen Grund acht Stunden am Gleis rum. Es war sehr eng, der Zug war überfüllt. Wir mussten stehen, auch die kleinen Kinder mussten stehen. Es war überhaupt kein Platz, die Luft war sehr stickig. Einen großen Dank an alle Helfer, die uns dort mit Essen, Tee und Kaffee versorgt haben. Insgesamt haben wir 15 Stunden stehend im Zug verbracht.

Wie weit ist Przemysl von Lemberg entfernt?

Mascha: So genau weiß ich es nicht, schätzungsweise 60-80 km. (Lt. Google Maps knapp 100)

15 Stunden für 80 km?

Mascha: Wir waren eingesperrt wie in einem Käfig. Mein kleiner Hund ist nach der Fahrt auch krank geworden. Morgen muss er zum Tierarzt, wir glauben, dass er sich unterkühlt hat. Die ganze Fahrt über musste mein Sohn auf dem Koffer schlafen. Im Zug haben sich aber alle Leute gegenseitig unterstützt und geholfen, sonst hätte man da verrückt werden können.

Wie war der Grenzübertritt?

Mascha: Der Grenzübertritt verlief sehr, sehr schnell. Die Menschen in Polen waren sehr freundlich, wir wurden wirklich wärmstens empfangen. Zuerst wurden alle Mütter mit Kindern bis zwei Jahren rausgeholt und versorgt. Dann konnten alle raus und wurden mit Essen und Getränken verpflegt. Ich bin den Polen an der Grenze für die viele Unterstützung, die wir bekommen haben, sehr dankbar.

Gab es bei der Ausreise aus der Ukraine irgendwelche Probleme?

Mascha: An der ukrainischen Grenze gab es insofern Probleme, dass man einfach Koffer mit Sachen aus dem Zug rausgeschmissen hat, aber wir persönlich waren nicht davon betroffen.

Wie ging es in Polen weiter?

Mascha: Ich habe den freiwilligen Helfern gesagt, dass ich nach Deutschland möchte, und sie haben mir ein kostenloses Ticket für den Zug von Przemysl nach Stettin besorgt. Flüchtlinge aus der Ukraine mussten für das Ticket nicht bezahlen. So gegen 10 Uhr sind wir abgefahren und gegen 22:40 in Stettin angekommen.

Das war eine normale Zugfahrt?

Lena: Ich habe die Fahrt per App verfolgt, es war normal, aber wirklich ein Bummelzug. An jeder Haltestelle haben sie angehalten, deshalb hat es sehr lange gedauert.

Wie ging es dann ab Stettin weiter?

Lena: Wir haben die ganze Nacht durchtelefoniert. Im Fernsehen hieß es, man würde mehrere Tage brauchen, um die Grenze zu überqueren, aber irgendwann morgens gegen 3.30 Uhr sagte mir Mascha, sie wären jetzt in Polen. Ich hatte an diesem Tag eine Prüfung, also habe ich meinen Bruder angerufen, ob er mit unserem Auto nach Stettin fahren und sie abholen würde. Er hat sich sofort bereit erklärt, ist hochgefahren, während ich in der Prüfung war, und hat sie geholt.

Wie weit ist es von Euch nach Stettin?

Stefan: 600-700 km einfache Strecke.

Und Mascha ist problemlos über die polnisch-deutsche Grenze gekommen?

Mascha: Ohne Probleme. Es gab keinerlei Kontrollen.

Stefan: Das ist ja noch Schengen.

Mascha: Ich habe mich selbst gewundert. Ich war mir sicher, dass es Kontrollen geben würde, aber da war nichts.

Dein Bruder hat sie dann zu Euch nach Schweinfurt gebracht?

Lena: Nicht direkt. Er fuhr mit ihnen bis nach Hof zu meiner Mama. Dort haben sie übernachtet und erst am nächsten Tag, nachdem sich alle gut ausgeschlafen und etwas erholt hatten, ging es weiter zu uns. Seit Donnerstag (3.3.2022) sind die drei jetzt bei uns.

Hast Du Deine Prüfung an dem Tag noch machen können, nachdem Du die Nacht durchtelefoniert hattest?

Lena: Ich bin hingefahren, aber ich glaube nicht, dass ich die Prüfung bestanden habe. Ich war so durcheinander, ich fürchte, ich habe sogar meinen Namen falsch geschrieben. Aber das macht nichts, das ist ja nur eine Kleinigkeit, die kann ich wiederholen.

Wie fühlt es sich jetzt für Dich an, in Deutschland zu sein?

Mascha: Moralisch und psychisch ist es schwierig. Ich bin immer noch in einem Schockzustand, habe nicht erwartet, dass ich mich plötzlich hier befinde. Aber Deutschland gefällt mir sehr und ich fühle mich deshalb gut, weil ich Menschen in meiner Nähe habe, die mich unterstützen, ich spüre die Unterstützung. Ich bedanke mich bei Lena und Stefan.

Ist es gut, keine Angst mehr haben zu müssen?

Mascha: Ich habe auch hier noch Angst und schlafe schlecht. Meine Schwester und ihre Familie sind ja noch in der Ukraine.

Stefan: Sie hat wahrscheinlich noch Angst, weil im Moment noch alles ungewiss ist. Diese Angst kann man ihr jetzt auch noch nicht nehmen.

Wie lebt es sich in einer Dreizimmer-Wohnung zu fünft, drei Hunden und einer Katze?

Mascha: Super.

Lena: Es ist in Ordnung. Ich meine, man weiß ja, dass es nicht ewig dauert. Wir versuchen jetzt auch schon, eine Wohnung zu finden, irgendwo in der Nähe, dass sie trotzdem noch unsere Unterstützung hat.

Stefan: Es klappt erstaunlich gut. Mascha ist sehr tierlieb, ihr Sohn ist sehr tierlieb. Er ist als erstes mit den Hunden aufgetaut und den Hunden gefällt es auch. Unser Mops – Herr Professor – hat es sich heute Nacht schon bei ihm gemütlich gemacht und wollte partout nicht mehr weg. Also es ist ganz gut, ich komme damit klar, es gefällt mir sogar.

Und wie geht es jetzt weiter?

Mascha: Zuerst brauche ich natürlich die Registrierung hier als Flüchtling. Das ist der erste Schritt. Ich möchte, dass mein Sohn bald zur Schule geht und dann will ich so schnell wie möglich eine Arbeit finden.

Was macht Du beruflich?

Mascha: Ich war in der Ukraine in einer großen Firma Top-Manager im Verkauf und habe in der Funktion eng mit Russland zusammengearbeitet. Meine Freunde und ich haben jetzt unsere Jobs verloren und warten immer noch auf unseren Lohn. Es ist mir klar, dass ich nicht ewig von anderen Menschen abhängig sein kann, deshalb ist es so wichtig, mich zu registrieren. Zusätzlich habe ich noch meinen Abschluss als Friseurin und Stylistin. Das war mein Hobby, mit dem ich mein Geld aufgebessert habe.

Stefan: Maria hatte als alleinerziehende Mama zwei Jobs in der Ukraine, um sich zu finanzieren.

Wie geht es aus Eurer Sicht weiter, Lena?

Lena: Als erstes werden wir sie morgen im Anker-Zentrum anmelden, aber wir lassen sie dort nicht. Sie bleibt weiter bei uns. Dann bekommt sie Geld, denn als ukrainischer Flüchtling hat sie Anspruch auf Sozialhilfe. Sie wird dann wohl auch krankenversichert sein und eine Arbeitserlaubnis erhalten nach dem, was ich gelesen habe. Aber wir erfahren morgen, welche Schritte wir noch zu gehen haben. Jetzt versuchen wir überall, eine Wohnung zu finden. Ich habe schon ganz viele Vermieter angeschrieben, auch privat. Morgen werden wir uns bei verschiedenen Baugenossenschaften registrieren. Vielleicht weiß ja jemand, der das hier liest, etwas von einer Wohnung im Raum Schweinfurt bis Würzburg. Wir würden uns freuen, wenn sich jemand meldet. Mascha möchte zwar ganz schnell arbeiten, aber ich bin der Meinung, sie braucht erst mal einen Sprachkurs. Darum müssen wir uns kümmern und ihr Sohn benötigt definitiv feste Strukturen. Er ist traumatisiert und kommt mit der Situation nicht klar.

Stefan: Er will zurück zu seinen Freunden. Das ist auch nicht verwunderlich. Sie haben noch nicht den richtigen Krieg mit Bomben oder Toten miterlebt. Sie haben nur die Randauswirkungen mitbekommen. Er sagt, es ist ihm egal, ob Bomben fallen, er will nach Hause. “Ich will zu meinen Freunden, ich will in meine Schule.”

Was erwartest Du, Mascha? Glaubst Du, dass Du bald zurück kannst?

Mascha: Ich glaube nicht. Das, was jetzt in der Ukraine passiert, selbst wenn der Krieg jetzt aufhört: Es gibt keine Zukunft für uns, für die Kinder allgemein, es ist alles zusammengebrochen.

Warum weigert Ihr Euch, Feinde zu sein?

Mascha: Wir weigern uns, Feinde zu sein, weil wir Menschen sind. Ukrainer, Russen, Deutsche, wir sind alle Menschen. Mein Vater ist Russe, meine Mutter ist Ukrainerin, ich ging in eine russische Schule, mein Sohn geht in eine ukrainische Schule, er hat aber Russisch gelernt. Wenn ich sehe, wie hier in Deutschland gegen Russen gehetzt wird, kann ich nur sagen: Leute, haltet inne! Ihr seid doch keine Tiere! Ich kann nur sagen: Lasst doch bitte die Russen in Ruhe, die können doch nichts dafür. Ich wohne jetzt bei einer russischen Familie, sie haben mir ein Dach über dem Kopf gegeben, sie unterstützen mich. Wir sollten zusammenhalten und uns gegenseitig helfen.

Lena: Ich weigere mich grundsätzlich, gegen irgendjemanden oder gegen irgendetwas Hass aufzubauen. Vorurteile sind grundsätzlich schlecht. Wir müssen Vorurteile abbauen, es geht nicht anders. Es gibt überall gute Menschen, es gibt überall weniger positive Menschen. Wir sind einfach nur Menschen, wir dürfen uns nicht bekriegen. Der Hass muss abnehmen. Der Hass in dieser Gesellschaft nimmt aber gerade beängstigende Ausmaße an. Angefangen hat es mit der Diffamierung von Querdenkern, mit den Ungeimpften, jetzt geht es gegen die Russen, aber was kommt als nächstes? Es macht mir wirklich Angst.

Stefan: Ich beziehe meine Feindbilder nicht aus den Medien. Ich habe definitiv Feindbilder, aber die suche ich mir dann schon selbst, nachdem ich mir Informationen von allen Seiten zusammengetragen habe. Die einfachen Leute leiden sowieso immer am meisten, das ist ja nun eine allgemeine Weisheit.

Dann kann ich Euch einfach nur danken, solch ein Vorbild zu sein.

Lena: Was heißt Vorbild? Es ist eigentlich das Schlimmste, dass wir jetzt ein “Vorbild” sind. Wir sollten kein Vorbild sein, wir sollten eigentlich der Standard sein, das sollte normal sein.

Das ist es leider nicht und darum führen wir dieses Gespräch. Danke.

Mascha: Ich möchte gerne noch eine Botschaft an die deutsche Bevölkerung loswerden. Wir sehen ja hier gemeinsam YouTube und Facebook an und ich habe mitbekommen, was hier mit russischsprachigen Menschen gemacht wird. Ich sehe, dass russische Geschäfte mit Farbe beworfen werden, dass Autos beschädigt werden. Ich möchte der deutschen Bevölkerung sagen, sie sollen aufhören damit, weil die Russen hier können nichts dafür. Was können denn die Menschen für die Politik? Was können sie für das, was passiert? Wenn Ihr Probleme damit habt, wendet Euch doch gegen Putin, wendet Euch an Putin, aber doch nicht gegen Menschen, die nichts dafür können! Ich habe Freunde in Moskau, in Russland und ich habe auch Kontakt zu ihnen und sie weinen. Sie machen sich große, große Sorgen.

Ich appelliere an die Lehrer in Deutschland, sie sollen die Russisch sprechenden Kinder in Ruhe lassen. Ich liebe Russland, man sollte die Politik nicht mit der Herkunft vermischen. Die Lehrer sollen den Kindern beibringen, dass man nett miteinander umgehen soll, dass Hass nichts bringt. So wie man es uns früher in der Schule beigebracht hat: Lasst uns mit allen Ländern und allen Menschen friedlich leben. Ich hoffe, wir werden gehört.

Danke Dir – ich versuche, dass unser Gespräch möglichst viele Menschen erreicht.

Nachtrag

Die Menschlichkeit ist weder in Deutschland noch in Österreich ganz verloren gegangen. Meine Freundin, die dafür sorgt, dass meine Texte nicht vor Fehlern strotzen und die eine ähnliche Position zur Ukraine-Krise wie Lena und ich vertritt, schrieb mir nach Lektorat dieses Textes:

Wir haben bei uns auch Platz! Zwei kleines Gästezimmer für eine Einzelperson und ein Doppelzimmer mit Bad und Küche für 2-3 Personen. In Graz. Vorübergehend, d.h. so lange, bis wir eine Wohnung gefunden haben. Am Bauernhof haben wir wenig Platz und er ist vor allem eben am Land. Russisch habe ich gelernt, aber ich habe seit Jahren keine Übung mehr. Wenn man langsam mit mir spricht und kurze Sätze bildet, komme ich bestimmt schnell wieder hinein. Wichtig ist uns nur, dass die Menschen, die kommen, nicht aggressiv sind, sondern nette Menschen so wie wir. ? Und dass sie Tiere mögen. Menschen mit Tieren am liebsten. Ein Freund von mir aus Kärnten hat zwei Wohneinheiten am Wörthersee. Familiärer Anschluss ist gegeben. Dort leben er, seine Frau und sein kleiner Sohn, der ein begeisterter Musiker ist. Sie haben einen Koi-Teich und es ist ein kleines Paradies dort. Vielleicht für eine Musiker-Familie mit kleinen Kindern?

Und ich weiß, dass dieses Angebot sowohl für Ukrainer als auch für Russen gilt. Erhalten wir uns die Menschlichkeit – und die immerwährende Neutralität Österreichs.

Beitragsbild: Screenshot via NachDenkSeiten

Dieser Beitrag erschien zuerst auf den NachDenkSeiten. Vielen Dank an die Autorin Andrea Drescher für die Gestattung der Übernahme des Interviews.

„Israel-Palästina-Karikaturen: Israels Besatzung Palästinas aus Sicht eines Karikaturisten“. Rezension

Wir alle kennen den stetig schwelenden Konflikt zwischen Palästinensern und dem Staat Israel. Immer wieder flammt Gewalt auf. Geht die Gewalt von den Palästinensern – etwa vom in Form von abgefeuerten primitiven, selbstgebauten Raketen, vom Gazastreifen aus – wird die vom israelischen Militär mit unverhältnismäßiger Wucht beantwortet. Die Palästinenser wollen einen eigenen Staat. Doch die Chance, dass es dazu kommt, wird von Jahr zu Jahr geringer: eine Zweistaatenlösung rückt in immer weitere Ferne. Sie ist im Grunde tot.

Derweil schaffte und schafft Israel weiter Tatsachen: das den Palästinensern verbliebene Land ist in viele kleine Teile – ja: zu einem Flickenteppich gemacht worden – zerstückelt. Eine auf palästinensischen Gebiet errichtete Mauer wurde errichtet. Aber auch eine Einstaatenlösung dürfte es nicht geben. Davor hat Israel Angst. Schließlich ist die Geburtenrate der Palästinenser wesentlich höher als die der jüdischen Israelis. Eine Lösung dieses Kernkonflikts im Nahen Osten – so dringend nötig und wünschenswert sie auch wäre – ist nicht in Sicht. Wir wissen auch, dass das Leid der Palästinenser eng mit der Ansiedlung und Gründung des Staates Israel zusammenhängt. Und wir Deutsche wissen auch, dass der von den Nazis verübte Holocaust an den Juden nicht zuletzt, dazu führte, dass es zur 1948 Gründung Israels kam. Was uns Deutsche eine besondere Verantwortung dem Staate Israel gegenüber auferlegt.

Wenn Israel seine Staatsgründung feiert, gedenken die Palästinenser der Nakba, zu Deutsch Katastrophe, oder der Vertreibung und Flucht aus ihrer Heimat, „dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina, welches zu einem Teil am 14. Mai 1948 als Staat Israel seine Unabhängigkeit erlangte“ (Wikipedia).

Wir wissen also, dass den Palästinensern Leid und Unrecht angetan wurde und weiter wird. Schon über ein halbes Jahrhundert lang währt die Knechtung und entwürdigende bis brutale Behandlung der Palästinenser seitens Israel.

Doch alles ist noch viel schlimmer (gewesen) wie es uns vermittelt worden ist.

Vor zehn Jahren kam es zur Erstveröffentlichung von Ilan Pappes Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ in fünfzehn Sprachen. Es erschien auch auf Deutsch (hier meine Besprechung). Doch die wenigsten von uns werden das Buch wohl gelesen, noch Kenntnis von dessen Existenz gehabt haben. Die Medien in Deutschland dürften – aus naheliegenden Gründen – wenig Interesse daran gehabt haben, das Buch allzu bekannt zu machen. Nun hat es dankenswerterweise der Westend Verlag übernommen das m.E. über die Maßen wichtige Buch als Neuerscheinung herauszubringen.

Ilan Pappe ist der Sohn von deutschen Juden, die als Folge der Machtergreifung Adolf Hitlers nach Palästina gekommen waren.

„Ihre Lebensgeschichte“ schreibt er im Vorwort zur aktuellen deutschen Ausgabe seines Buches, seine Eltern betreffend, „und das, was mit ihren Familienangehörigen geschah, ist einer der Hauptgründe für die tiefgehende Verpflichtung, die ich empfinde, die Geschichte der Nakba auch deutschen Lesern zu vermitteln.“

Und weiter „Aber auch jenseits meiner persönlichen Geschichte fühle ich, dass die Geschichte der Nakba auf Deutsch eine besondere Bedeutung hat. Wie schon der palästinensische Intellektuelle Edward Said sagte, sind die Palästinenser ‚die Opfer der Opfer‘. Deshalb gibt es eine besondere deutsche Verantwortung für das, was die zionistische Bewegung und später der Staat Israel den Palästinensern angetan haben.“

Es sei seine Absicht gewesen, so Pappe, „zu verdeutlichen, dass die ethnischen Säuberungen von 1948 und vergleichbare israelische Aktionen bis heute das Ergebnis der siedlerkolonialistischen Ideologie ist, die in der indigenen Bevölkerung keine gleichwertigen Menschen sieht“ (S.7). Und: „Die Dehumanisierung der Palästinenser ist ein wichtiger Bestandteil der zionistischen Ideologie (Nicht von Anfang an, sondern erst ab dem Augenblick, an dem die zionistischen Führer Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts beschlossen, dass der einzige Weg sich des europäischen Antisemitismus zu erwehren, die Kolonisation Palästinas sei). Der einzige Weg, die Kolonialisierung zu vollenden, so wie es in Nordamerika geschah, in Australien und Süd-Afrika, war, sich der ursprünglichen Bevölkerung zu entledigen.“

Die Besatzung Palästinas aus Sicht eines Karikaturisten

Carlos Latuff kommt das Verdienst zu, Israels Besatzung Palästinas aus Sicht eines Karikaturisten eindrücklich dazustellen. Latuff, geboren 1968 in Rio de Janeiro, ist ein brasilianischer Cartoonist und Karikaturist. Er bezeichnet sich als künstlerischen Aktivisten. Seine Bilder versteht er als »antikapitalistisch, antiimperialistisch« und als Unterstützung der Menschenrechte. Seine politischen Karikaturen thematisieren häufig den Nahostkonflikt mit antizionistischer Ausrichtung. Natürlich warf man ihm vor, wie allen, welche Zionismus und die Unterdrückung der Palästinenser mit scharfen Worten und in seinem Fall Zeichnungen kritisieren, Antisemit zu sein. Viele seiner Karikaturen, weiß etwa Wikipedia zu vermelden, seien als antisemitisch kritisiert worden.

Dankenswerterweise sind nun etliche seiner Karikaturen in einem Buch bei Politikchronist e.V. erschienen.

Dazu heißt es bei Politikchronist: „Dieses Buch enthält Karikaturen, welche Politikereignisse zwischen Juli 2019 und Oktober 2021 kommentieren. An die wir uns als Leser sofort erinnern, wenn sie im Buch vor unseren Augen aufscheinen.

Jochen Mitschka und Andrea Drescher kommentieren die Karikaturen und erklären für deutschsprachige Leser die Zusammenhänge. Andere Autoren werden von ihnen zitiert.

Evelyn Hecht-Galinski hat ein bedenkenswertes Vorwort zum Buch geschrieben

Apartheid in Bildern. Dieses gemeinnützige Projekt, das hinter diesem Buch steht, ist so unterstützenswert, gerade in der heutigen Zeit, in der Palästina immer mehr als nicht existent in der Versenkung der zionistischen Vorherrschaft verschwinden soll. Wie wir wissen, ist es ja mit Karikaturen so eine Sache. So mancher deutsche Karikaturist scheiterte, wenn es um Israel ging. Ich denke hierbei speziell an Dieter Hanitzsch, der es wagte, eine mehr als treffende Karikatur über den ehemaligen Regierungschef von Israel, Benjamin Netanjahu für »seine« Zeitung, die Süddeutsche, zu machen. Kaum war sie erschienen, kam der Shitstorm der Israel-Lobbyisten und schrie: »Haltet den Antisemiten!« Die Süddeutsche fühlte sich sofort bemüßigt im vorauseilenden Gehorsam zu reagieren und der langjährige Karikaturist Hanitzsch war seinen Posten los. So schnell kann es gehen in der deutschen Medienlandschaft. In Deutschland ist Israel und Palästina ein Tabuthema.

Ganz anders, wenn es um Carlos Latuff und seine Karikaturen geht. Mein lieber, leider viel zu früh verstorbener Freund, Peter Kleinert, brachte mich schon 2012 zu Carlos Latuff und seinen Bildern.

Er wies mich darauf hin, wie gut diese Karikaturen mit meinen Palästina-Kommentaren »harmonieren« würden, sich ergänzen und die gleichen Ziele im Blick hätten, nämlich die Menschen aufzurütteln für den Kampf Palästinas für Selbstbestimmung und Befreiung.

Latuff versteht es meisterhaft, mit seinen provokanten Bildern genau den »Pinsel« in die Wunde der Besatzung zu legen. Alle Versuche seine Bilder als antisemitisch darzustellen können nur kläglich scheitern, angesichts der noch viel grausameren Wirklichkeit im »jüdischen Staat«. Schließlich ist es der »jüdische Staat«, der ganz bewusst »heilige, religiöse Symbole« verwendet, wie die Menora oder den Davidstern, und das blutige Symbol der Unterdrückung auf seine Tötungsmaschinen F-16-Jets malt.

Wer also sind hier die Antisemiten? Sind es nicht gerade die, die diese Symbole instrumentalisieren, um kritiklos ihre schrecklichen Verbrechen im Schatten der jüdischen Symbole ungestört ausüben zu können? Die Stärke von Latuff besteht in der Fähigkeit, die Leiden des palästinensischen Volkes vor der Weltöffentlichkeit anzuprangern und die Doppelmoral des »Werte-Westens« bloßzustellen. Schonungslos hinterfragt Latuff, wieso die Beleidiger von Muslimen in Karikaturen, die den Propheten Mohammed als Bombenleger darstellen, sich auf »Meinungsfreiheit« berufen können und sogar noch beklatscht werden, während Zeichnungen über den Holocaust, als »Hass gegen Juden« und antisemitisch diffamiert werden? Es gibt keinen anderen Zeichner, der es so brillant versteht, die Leiden des palästinensischen Volkes so authentisch darzustellen und das Schicksal der Palästinenser zu Recht mit dem der Juden zu vergleichen. Wohl bemerkt, er vergleicht und setzt nicht gleich. Aber gibt es ein anderes Schicksal, das so tief verbunden ist wie das zwischen Palästinensern und Juden im Holocaust und im »jüdischen Staat«? Sind nicht die Palästinenser die letzten Opfer? Kann man die Nakba und den Holocaust nicht vergleichen? Warum darf man die »Einmaligkeit« des Holocaust nicht hinterfragen und angesichts der vielen Genozide auch den in Gaza, begangenen von jüdischen Israelis, in eine Reihe stellen?

Es ist an der Zeit sich offen dem Thema der bekannten, aber unredlichen Taktik der Vermischung von Antizionismus und Antisemitismus zu stellen und diese als Hasbara (Propaganda) zu entlarven. Latuff schuf unvergessliche Leitmotiv-Poster für die Israel-Apartheid Week, aber auch die der Militäreinsätze im Irak und Afghanistan – kein politisches Thema ist vor ihm sicher und ihm fremd. Es gibt viel Karikaturisten, aber es gibt nur einen Carlos Latuff, der es wagt, die Apartheid in Bildern darzustellen und der sich nicht beirren lässt von Anfeindungen auf seinem Weg in der Darstellung der politischen Verbrechen. Dieses Buch ist ein Gewinn für uns, ebenso wie Carlos Latuff und seine einmaligen und treffenden Karikaturen.

Zu Evelyn Hecht-Galinski:

Sie ist Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. (Quelle: Wikipedia) Sie ist u.a. auch publizistisch tätig.

Selbstverteidigung“

Gleich die erste Karikatur im Buch – überschrieben mit „Selbstverteidigung“ – spart nicht an Deutlichkeit. Ein israelischer Militär geht den U.S. – Kongress an, klappt die Kuppel hoch und ruft „We need Iron Dome for self-defense!“. Und im Hintergrund sehen wir eine verzweifelt, wütende „Mutter“ Palästina (sie taucht immer wieder auf den Karikaturen auf), die schreit: „What about an Iron Dome for us?!!“

Darunter der Kommentar:

„Im September 2021 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz, welches weitere Millionen Dollar für den Ausbau der Raketenabwehr Israels bewilligt. Das Bild will die Ungerechtigkeit darstellen, welche dadurch zum Ausdruck kommt. Nun muss man wissen, dass Israel sich »verteidigt« gegen einen von den UN ausdrücklich legitimierten Aufstand gegen eine militärische Besatzung nach einem Angriffskrieg. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat ausdrücklich das Recht von Menschen, die unter einer Kolonialmacht leiden, (und dabei insbesondere Palästina) genannt, sich mit »allen verfügbaren Mitteln, insbesondere dem bewaffneten Widerstand«, zu widersetzen. 1974 ging die Generalversammlung sogar so weit zu erklären, sie »verurteile aufs Schärfste alle Regierungen, die das Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Völkern, die unter kolonialer und ausländischer Herrschaft und Unterwerfung stehen, nicht anerkennen, insbesondere die Völker Afrikas und das palästinensische Volk.«

Insofern, so die Intention der Karikatur, unterstützen die USA den hochger üsteten Atomstaat Israel, sich gegen einen legitimen Aufstand zu schützen, nicht aber die Palästinenser vor den Bomben und Raketen Israels.“

Die folgende Karikatur geht richtig an die Nieren. Hier der Kommentar dazu:

„Die allermeisten Opfer der israelischen Bombardierung Gazas sind Zivilisten, viele davon Kinder, weshalb Latuff von israelischem Terrorismus spricht, während das US-Außenministerium erklärt: »Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung.« Das Bild zeigt die weinende »Mutter« Palästina mit 9 toten Kindern, welche gerade von einem israelischen Luftangriff getötet wurden, während die Welt erschrocken zuschaut und Onkel Sam mit einem Anhänger »US-Außenministerium« lakonisch der Welt erklärt: »Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung.«

»Wenn es eine Hölle auf Erden gibt, dann ist es das Leben der Kinder in Gaza.« – António Guterres,

UN-Generalsekretär Ein Artikel vom 27. August 2021 erklärt, dass am 26. August 2014 einer der Kriege Israels gegen den Gazastreifen endete. Israel nannte ihn »Operation Protective Edge« und zerstörte im Laufe der Bombardierung von 50 Tagen die Infrastruktur des Gazastreifens, tötete über 2.100 Palästinenser. Die Autorin Justina Poskeviciute wies darauf hin, dass über 520 Getötete, also fast ein Viertel aller Getöteter Palästinenser, Kinder unter 18 Jahren waren. Sie erwähnte dann auch die Geschichte von vier Kindern, die vor den Augen internationaler Medienvertreter bei einem Luftangriff gezielt getötet wurden. Die Angreifer behaupteten, dass sie die Kinder für Hamaskämpfer gehalten hatte, und wurden nie bestraft. Dass besonders Kinder von solchen Kriegen betroffen sind, sei nicht überraschend, denn in Palästina seien 38,4 % der Bevölkerung Kinder im Alter von 14 Jahren und darunter, in Gaza seien es sogar über 40 %.

Deshalb, so die Autorin, sei jeder Angriff auch ein Angriff auf Kinder. Einiges deutet aber darauf hin, dass die Tötungen von Kindern keine Zufälle sind. Die Organisation Defense for Children International Palestine dokumentierte Fälle, welche sie der UNO vorlegte, Fälle, die nach deren Aussage darauf hindeuten, dass die israelischen Streitkräfte direkt auf Kinder zielen. Sieben Jahre nach »Protective Edge« leben sowohl der Gazastreifen als auch und besonders die Kinder unter Bedingungen, die sich noch einmal dramatisch verschlimmert haben.

Und insbesondere halte das Trauma, das durch die israelischen Angriffe und die totale Belagerung verursacht werde, weiter an. Die anhaltende Zerstörung, das fehlende Reparieren der Gebäude und Infrastruktur verursachen eine Verlängerung des Traumas. Die Autorin berichtete, dass einem 13-jährigen Jungen aus dem Streifen von einem israelischen Scharfschützen in den Kopf geschossen worden war und er sich in einem kritischen Zustand befand. Es war jedoch nur einer von Dutzenden verwundeten Demonstranten, die sich am 21. August 2021 an der israelischen Grenze zum Gazastreifen versammelt hatten.

Hunderte von demonstrierenden Palästinensern hätten sich auf der Seite des Gazastreifens am Grenzzaun versammelt, um gegen die Verwüstungen zu protestieren, die Israels 15-jährige Belagerung in der Region angerichtet hat. Bisher, so der Artikel, habe Israel mit scharfer Munition, Tränengas und Bomben reagiert. Wenn es einen Ort gäbe, an dem eine Besatzungsmacht gelegentlich Bomben auf eine belagerte Bevölkerung abwirft, um auf »Brand-Lufballons« zu reagieren, dann sei das Gaza. Es sei nicht das erste Mal, dass sich Demonstrationen am Grenzzaun ereignen.

Von März 2018 bis Dezember 2019 gab es wöchentliche Demonstrationen, genannt »Großer Marsch der Rückkehr«, bei der die Forderung von vertriebenen Palästinensern kommuniziert wurden, zurück in ihre Heimat ziehen zu dürfen. Wie der Bericht des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) aussage, habe Israel mit Abwurf von Gaskanistern, Gummigeschossen und scharfer Munition geantwortet. Die Schüsse wären meist von Scharfschützen abgegeben worden. Dabei seien 214 Palästinenser, davon 46 Kinder getötet und über 36.100 verletzt worden, darunter wiederum 8.800 Kinder. Nicht in dem Artikel steht, dass ein Großteil der Verwundung mit einer Munition erfolgte, welche Extremitäten zersplittern ließ und schwer heilbare Wunden verursachte, die zu einer dauerhaften Behinderung führen. Weiter im Artikel heißt es, dass psychische Probleme bei 22.578 Kindern auftraten, welche nun zusätzlich zu den 248.111 Kindern in Gaza psychosoziale Kinderschutzmaßnahmen benötigen. 53,5 % der Kinder seien an PTBS erkrankt, aber diese Zahle stammen aus der Bombardierung vom Mai 2021.“

Auf eine weitere aussagekräftige Karikatur sei unbedingt noch hingewiesen:

„Mit dieser Karikatur weist Carlos Latuff darauf hin, wie die Demonstrationen und der Aufstand der Menschen in der Westbank, cover-vorneGaza und Jerusalem gegen die ethnischen Säuberungen der überwältigenden Militärmacht mit dem Namensschild Apartheid Israel einen Schlag versetzte. Drei Fäuste in den Farben Palästinas aus der Flagge Palästinas in der Form des Landes schlagen einen schwer bewaffneten Soldaten mit der Aufschrift Apartheid mit den Fäusten. Der Aufstand der Palästinenser gegen die Besatzungsmacht gilt als Terrorismus. Also waren die Mitglieder der französischen Resistance Terroristen, da sie sich gegen die deutsche Besatzungsmacht wehrten? Eine Frage, die man in Deutschland besser nicht stellt?“

Lesen Sie unbedingt die Bemerkung des Herausgebers:

In diesem Buch erscheinen Karikaturen, welche jüdische Siedler immer mit Sturmgewehr und als Aggressoren gegen Palästinenser darstellen. Tatsächlich gab es auch Siedlungen, in denen Palästinenser gleichberechtigt neben jüdischen Menschen lebten und arbeiteten. Diese zeigten die Koexistenz von Juden und Arabern in einer beispielhaften Weise vor.

Leider gingen sie aber weitgehend unter der Politik der israelischen Regierungen zugrunde. Sie bewiesen aber für zukünftige Generationen, dass ein Zusammenleben möglich ist. Die Siedler wären nie nach Israel gekommen, gäbe es nicht eine übereinstimmende Gutheißung des westlichen Establishments zu der Kolonialisierung Palästinas. Wenn diese Kreise nun langsam ihre Einstellung unter dem Druck der Straße ändern, dürfen nicht die verführten Siedler diejenigen sein, die nun als neue Vertriebene entstehen.

Israel und Palästina haben Platz genug, und die ehemaligen Unterstützer dieses neokolonialen Projektes ausreichend Mittel, um sowohl diese, als auch die zurückkehrenden Palästinenser so auszustatten, dass beide Gruppen ein würdiges Leben führen können. Es würde vermutlich schon ausreichen, die Milliarden für Rüstung nicht mehr für die Bombardierung, sondern den Aufbau zu nutzen.

In der Geschichte Palästinas gab es über Jahrhunderte eine gute Nachbarschaft zwischen den Religionen und Ethnien. Diese wurde aber zerstört durch die Unterstützung der westlichen Welt für Einwanderer, welche keine Beziehungen zu der Tradition und dem Leben der Region hatten und teilweise erst den jüdischen Glauben annahmen, um die Voraussetzung für das Siedlungsleben zu erlangen. Auch wenn Jahrzehnte der Dämonisierung und der Erzeugung von Hass einen tiefen Graben zwischen jüdisches und palästinensisches Leben getrieben haben, ist dies lediglich der Politik geschuldet. Nicht dem Willen der Menschen. Sollte Israel seine Apartheid-Politik beenden, wird die Versöhnung schneller vonstattengehen als man sich das nun vorstellen kann.

Zu den kommentierenden Autoren

Jochen Mitschka

Jahrgang 1952, bezeichnet sich manchmal als Teil der letzten Generation, die noch mit den Menschen sprach, welche den Krieg und den Weg zum Krieg erlebt hatten. Er erklärte, wie schmerzvoll die Erkenntnis war, dass Geschichtsschreibung, Politik und Medien, denen man vertraute, einen belogen. Wie schwierig es war, sich selbst einzugestehen, dass man in einer Lüge lebte. Heute versteht er sich als Chronist, der zukünftige Generationen warnen will. Jochen war in seinem ersten Leben selbstständiger Unternehmensberater mit Schwerpunkt Südostasien und arbeitete von 2009 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2017 als Projektleiter und -Koordinator in einem führenden Softwareunternehmen. Seitdem schreibt er Artikel und Bücher zu politischen Themen und ist erster Vorsitzender des Vereins »Der Politikchronist e.V.«.

Andrea Drescher

Jahrgang 1961, lebt seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin und freie Journalistin in alternativen Medienprojekten sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin. Andrea war in ihrer Jugend Zionistin, da ihre Familie mütterlicherseits in Bergen-Belsen gelitten hatte, was sie politisch stark geprägt hat. Sie gehört aber inzwischen zu jenen Menschen mit jüdischen Wurzeln, die den Staat Israel scharf kritisieren. Sie glaubt, dass nicht Religion und Staatsangehörigkeit, sondern alleine das Verhalten gegenüber Mitmenschen uns verbindet oder trennt.

Unbedingte Empfehlung für dieses wichtige Buch mit den mitten ins Herz treffenden Karikaturen von Carlos Latuff

Liebe Leserinnen und Leser, bevor sie das Buch erwerben – was ihn unbedingt empfehle – schauen sich doch einige von Carlos Latuff berührenden und daher aufrüttelnden Karikaturen hier an. Machen Sie sich selbst ein Bild. Kann man wirklich darauf kommen, Latuffs Karikaturen antisemitisch zu nennen? Sie sind es mitnichten. Latuff beweist ein Herz für die Leiden des palästinensischen Volkes.

Mit seinen treffenden Karikaturen ergreift Carlos Latuff für ein beraubtes, malträtiertes Volk Partei. Er leidet im Grunde mit ihm und will es nicht bei diesem Leid allein belassen. Und er zeigt mit seinen Karikaturen überall auf der Welt wo sie zu sehen sind, worauf den Palästinensern ankommt. Überdeutlich wird mit ihnen angezeigt, was ihnen seit den vielen nach der Nakba verflossenen Jahrzehnten geschehen ist und weiter geschieht. Das können sie tausend Mal besser als es jeder lange Text in diesem oder jenem Buch tun kann. Ein Blick auf Latuffs Karikaturen genügt und man begreift. Das ist glasklare Information, das geht zu Herzen, das beunruhigt und lässt Empörung wachsen. Weil gesagt wird, was ist.

Gewiss tun diese mit spitzer Feder gezeichneten Karikaturen auch weh. Aber, dass sollen sie eben auch. Nicht umsonst sieht sich Carlos Latuff auch als Aktivist.

Das empfehlenswerte Buch könnte einen Platz auf dem Gabentisch an Weihnachten finden. Leider steht zu befürchten, dass das Buch nicht groß oder sogar gar nicht von wichtigen Medien besprochen wird. Sie können sich denken warum.

Aber ich will wenigstens darauf aufmerksam gemacht haben. Sagen Sie es weiter, machen Sie auf das Buch aufmerksam.

Danksagung

Wir danken den vielen Helfern, die das Buch möglich gemacht haben, aber natürlich in erster Linie Carlos Latuff, der auf Honorare verzichtet. Leider konnten wir von der Seite Mondoweiss keine Lizenz zur vollständigen Wiedergabe von Artikeln erhalten, da die meisten Artikeln mit individuellen, unterschiedlichen Lizenzvereinbarungen mit den Autoren belegt sind. Wir hätten gerne die kompletten Artikel veröffentlicht, weil wir lieber eine authentische Berichterstattung liefern, die nicht durch Interpretationen der Buchautoren verändert wurden, müssen aber daher auf die übliche verkürzte und interpretierte Version zurückgreifen. Der Leser sollte daher möglichst nicht nur wegen der Bilder und weiterführenden Links die angegebene Artikelseite besuchen. Aber natürlich danken wir auch den Käufern bzw. genauer gesagt Spendern, die es ermöglichen, dass wir Erlöse aus dem Verkauf dieses E-Books an eine Organisation spenden können, die sich mit dem Schicksal palästinensischer Waisen beschäftigt.

Quelle: Politikchronist e.V.

Israel-Palästina-Karikaturen: Israels Besatzung Palästinas aus Sicht eines Karikaturisten (Weltpolitik) Taschenbuch – 9. November 2021

Via Politchronist e.V.

von Carlos Latuff (Autor), Jochen Mitschka (Autor), Andrea Drescher (Autor), Evelyn Hecht-Galinski (Autor)

Hardcover 9,99

Paperback 29,90

E-Book 9,99 Euro

Via Amazon

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 226 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 398586019X

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3985860197

  • Abmessungen ‏ : ‎ 15.24 x 1.83 x 22.86 cm





Quelle: https://latuffcartoons.wordpress.com/

Reden, die nicht gehalten und Lieder, die bei #PfingsteninBerlin nicht gesungen werden durften

Auf unserem Peertube-Kanal, schreibt meine Kollegin Andrea Drescher, https://tube.frischesicht.de/video-channels/ungesagtes_ungesungenes/videos, „kann man sich ab 17. Juni 2021 manches dessen anhören und ansehen, was Pfingsten in Berlin verboten wurde.

Ungemalte Bilder nannte Emil Nolde seine  Aquarelle, die in der Zeit zwischen 1938 und 1945 entstanden. Ungesagte Reden und ungesungene Lieder sind 2021 im Nachgang zu Pfingsten in Berlin entstanden.

Die Demonstrationsverbote von Pfingsten in Berlin haben gezeigt: der Rechtsstaat ist Vergangenheit. Es ist nicht 5 vor 12, es ist 12.33 Uhr. So ist „#Ungesagtes“ und „#Ungesungenes“ entstanden.

Der 17. Juni ist genau der richtige Termin, um die ungesagten Reden und ungesungenen Lieder doch noch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wer damals wirklich hinter den Aufständen vom 17. Juni steckte, wird immer noch heftig diskutiert. Fakt ist: viele Menschen waren auf der Straße und haben protestiert.

Wer oder was wirklich hinter den Corona-Maßnahmen steckt, ist offen. Fakt ist: viele Menschen sind auf der Straße und protestieren.

Die Menschen haben das Recht, ihren Protest zu artikulieren, auch wenn man ihnen – wie in Berlin zu Pfingsten – den Mund verbietet. Es hätte ein tolles Programm auf den 10 Bühnen am Samstag und Sonntag werden sollen.

Von den über 100 Aktiven der Bühnen – Namhafte und Unbekannte – haben einige die Zeit gefunden, das „Verbotene“ bei anderer Gelegenheit in eine Kamera zu sagen oder zu singen. Geben wir ihnen eine Bühne. Hören wir ihnen zu. Zeigen wir dem System, dass wir uns nicht verbieten lassen, lautstark für unsere Grundrechte einzutreten.

Am 17.6. – 53 Videos – Zufälle gibt es!

Alle Reden und Gesangsbeiträge finden Sie hier.

Unser Dank gilt:

  • Dr. Alexander Christ
  • Andreas Mertens
  • Andreas Petrick
  • Anna D.
  • Anneliese Fikentscher
  • Antonia Kelnberger
  • Antonia Meske
  • Bernd Gast & Johannes Baldur
  • Bianca Höltje
  • Birgit Neumark
  • Björn Banane
  • Bolle – Fishman – Norbert Voss
  • Cat & U
  • RA Dr. Christian Knoche
  • Christiane Pahnke
  • Dr. Daniel Langhans
  • Ellen Meyer 
  • Ernst Wolff
  • Dr. Fritz Düker
  • Gerry Mayr
  • Guy Dawson
  • Hans-Jörg Stützle
  • Hermann Ploppa
  • Janko Williams
  • Jean-Theo Jost 
  • Jens Fischer-Rodrian
  • Dr. Josef Hingerl
  • Julia Weikl
  • Katharina Micada
  • Liane Kilinc
  • Lüül
  • Markus Fiedler
  • Mathias Tretschog
  • Maximilian Eder
  • Missilia
  • Monika Asmus
  • Nana Domena Lifestyler
  • Oliver Schindler
  • Paul B.
  • Peter Schütte
  • Ralph T. Niemeyer
  • Sabrina Khalil
  • Superman Kal
  • Dr. Thomas Külken
  • Thomas Brauner
  • Thomas Stimmel
  • Tom Wellbrock
  • Wojna – Die Bandbreite

für die Bereitstellung der Videos

Kontakt für Rückfragen

demo@pfingsten-in-berlin.de

Dieser Beitrag erschien zuerst auf „Frische Sicht“ (Autorin: Andrea Drescher)