Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (5)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.

Todesursache unbekannt, Staatsanwaltschaft desinteressiert

Immer wieder hört man, dass nur ein Bruchteil der Impfschäden, die es gibt, auch gemeldet wird. Die zunehmende Übersterblichkeit in verschiedenen Ländern lässt Entsprechendes erahnen. Der Bericht der deutschen Betriebskrankenkasse (BKK) bestätigt diesen Verdacht. Wie kann es dazu kommen?

Dass Impfschäden aus Bequemlichkeit nicht gemeldet werden – schließlich werden die Ärzte für die recht aufwändige Tätigkeit nicht honoriert – ist vielleicht noch verständlich. Dass mögliche Impfschäden aber trotz Forderung seitens Angehöriger nach Obduktion seitens der Staatsanwaltschaft einfach ignoriert werden, ist indiskutabel. Auch das hört man immer wieder – nur sind die wenigsten Angehörigen bereit, darüber zu sprechen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Mit einer dieser Ausnahmen führte ich vergangene Woche ein Interview.

Können Sie sich bitte kurz vorstellen?

Mein Name ist Martin, ich bin 53 Jahre alt, lebe in Niederösterreich und bin im technischen Umfeld – Bereich Hygiene und Desinfektion – tätig. Ich bin geschieden, habe eine Freundin und hatte einen Sohn. Er wäre am 20. Februar 2022 17 Jahre alt geworden, ist aber am 14. Februar verstorben.

Weiß seine Mutter von unserem Gespräch?

Nein, ich habe ihr gesagt, dass ich eine Anzeige machen, es aufklären lassen und damit an die Öffentlichkeit gehen will. Sein Tod war ziemlich mysteriös. Aber sie hat gemeint, wenn das so ist, sehen wir uns nicht mehr. Das hat mich ein bisschen befremdet. Aber das war kurz nach seinem Tod, ich denke, das waren die Emotionen, ich habe seitdem nicht mehr mit ihr gesprochen. Ich werde sie aber informieren.

Und wir belassen es beim Vornamen – dann bleibt sie geschützt.

Das ist für mich auch ok.

Sie sagen, er ist auf eine mysteriöse Weise gestorben. Was meinen Sie damit?

Ja. Er hat extreme Panik gehabt vor Corona. Durch die Medien war er ganz verängstigt. Er war schon zweimal geimpft und erwartete die dritte Impfung, weil er vor Omikron so richtig Panik hatte. Und das, obwohl er gehört hatte, dass es Leuten, die er gekannt hat, nach der dritten Impfung schlecht gegangen ist. Aber seine Angst war stärker. Er litt ja an Vorerkrankungen und hoffte, durch die Impfung verschont zu bleiben.

Was für Vorerkrankungen hatte er?

Nach unserer Scheidung vor 10 Jahren litt er unter dem „Broken-Heart-Syndrom“ (Das Broken-Heart-Syndrom, zu Deutsch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“, ist eine plötzlich auftretende Funktionsstörung der linken Herzkammer, die in vielen Fällen durch starken Stress oder Schmerzen ausgelöst werden kann. Gezählt wird es zu den erworbenen Herzmuskelerkrankungen). Ihm ist es seitdem total schlecht gegangen. Ende 2020 bekam er – auf Wunsch der Mutter und Empfehlung seiner Ärztin sogar einen Herzschrittmacher. Er war total dagegen, er wollte das Gerät nicht, hat randaliert und es wurde ihm trotzdem eingesetzt. Am 18. März 2021 kam es zum ersten Mal zu einem Vorfall. Er brach einfach ohne Grund beim Spazierengehen mit seiner Freundin zusammen. Die Notärzte haben aber festgestellt, dass es nicht vom Herzen gewesen ist, sondern vom Gehirn ausging. Man vermutete, dass es Stress, Angst und Panik waren, die das ausgelöst hatten. Er hat sich dann im August das erste Mal und im Oktober das zweite Mal impfen lassen.

Aber warum hatte er so eine Panik vor Corona?

Er hatte mit dem achten Lebensjahr wegen seines Herzens seine erste Operation. Man ist seinen körperlichen Symptomen nie wirklich auf den Grund gegangen. Er litt als Scheidungskind unter Verlustängsten. Das Herzproblem hatte sicher auch etwas mit unserer Scheidung zu tun. Mir wurde sogar gesagt, ich sollte mich nicht bei ihm melden, damit er die Trennung besser verkrafte und nur eine Bezugsperson habe. Dann wäre er nicht so hin und her gerissen. Das war für mich eine ganz furchtbare Aussage. Ich war vor der Scheidung die Bezugsperson Nummer eins und er hatte irgendwie seinen Vater verloren. Er war enorm ängstlich und unsicher.

Letzten Endes haben die Medien und sein Umfeld ihn beeinflusst. Um ihn herum waren alle geimpft. Er hörte immer wieder „Mit Deiner Krankheit musst Du Dich impfen lassen. Das Virus ist gefährlich und eine Corona-Erkrankung kann ganz schlimm ausgehen.“

Hinzu kommt, dass er Probleme mit seiner Therapie hatte, denn da war Grundvoraussetzung, dass man getestet ist. Er hatte während den Tests im Rachen aber regelmäßig Brechreiz und den Nasentest hat er auch nicht vertragen. Er stand von allen Seiten unter Druck.

Ihr Sohn lebte bei seiner Mutter. Hatten Sie ein gutes Verhältnis zu ihm?

Ja. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis, haben uns fast täglich mehrere Stunden gesehen. Gerade die letzten 14 Tage vor seinem Tod war er oft vier bis sechs Stunden bei mir.

Wie verstarb er?

Die Mutter rief mich am 14. Februar um 20.15 Uhr an und fragte mich, ob ich Corona habe. Ich sagte ’nein, ich bin munter und gesund‘. Sie meinte ‚ja, aber der Maximilian, der muss so husten, hat so Fieberschübe, es geht ihm extrem schlecht und er übergibt sich permanent und sie weiß nicht, was sie tun soll mit ihm‘. Er hatte wohl zu ihr gesagt, sie solle mich fragen, ob ich infiziert sei, da er noch am Tag vorher bei mir war. Da hätte ich auch gehustet, aber das eher mehr wie ein Räuspern. Eine Stunde später bekomme ich einen Anruf von ihr, es geht ihm extrem schlecht und ob ich vorbei kommen mag. Sie hatte schon den Notarzt und Rettung angerufen. Ich bin dann sofort zu ihr gefahren und habe gesehen, dass er nur noch geröchelt hat. Er war nicht mehr ansprechbar und ist dann in meinen Händen verstorben.

Sie gehen davon aus, dass es an der Impfung lag. Wie kommen Sie dazu?

Ich habe den Notarzt gefragt, woran er verstorben sei, ob es an seinem Herzen gelegen habe. Das hat er definitiv ausgeschlossen. „Vom Herz war das nicht“, sagte sie. „Das kam vom Kopf oder Gehirn.“ Daraufhin fragte ich ihn, ob es an der Impfung gelegen haben kann. Die Antwort war mehrdeutig, er sagte mir: ‚alles ist möglich‘. Daraufhin entschied ich, dass ich sofort eine Anzeige machen werde.

Sofort?

Ja. Ich bin sofort zur Polizei gegangen, um die Anzeige anzubringen, aber der Polizeiposten war nicht besetzt. Die haben mich eine viertel Stunde später zurückgerufen und sind dann zu mir nach Hause gekommen. Das war ein Rieseneinsatz mit drei Polizeiautos, Notarzt und Rettung, die haben anscheinend geglaubt, dass ich ihn ermordet habe. Ein Missverständnis in dieser sehr emotionalen Situation. Ich stand ja immer noch unter dem Schock seines Todes.

Wie ging es dann weiter?

Am nächsten Tag rief mich ein Polizist im Auftrag der Staatsanwaltschaft an. Ich habe ihm gesagt, dass ich unbedingt will, dass er obduziert wird, dass man sich das anschaut. Ich will der Sache auf den Grund gehen, koste es, was es wolle. Er war doch mein einziges Kind. Alles, was ich geschaffen habe in meinem Leben, war für ihn. Aber am nächsten Morgen rief mich der gleiche Polizist wieder an und teilt mir mit, der Staatsanwalt sähe keinen Bedarf an einer Obduktion und er sei für die Beerdigung freigegeben worden. Man wollte keine Unterschrift von mir – alles war erledigt. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Die Staatsanwaltschaft war, trotz der eigenartigen Umstände, einfach nicht interessiert, die Todesursache festzustellen.

Die Todesursache wurde also nicht geklärt?

Im Totenschein scheint erst mal gar nichts auf, nur der Todeszeitpunkt, sonst nichts. Es blieb bei dem, was der Notfallarzt gesagt hat, „unerklärliche Ursache“. Ich habe mir nur gedacht, das ist doch eine Frechheit, dass die das einfach unter den Tisch kehren. Er wurde sehr schnell eingeäschert, sodass man natürlich nichts mehr feststellen kann. Aber ich denke mir, wenn man nichts zu verbergen hat, muss man sich nicht so beeilen, mögliche Beweise für einen Impfschaden zu beseitigen.

Warum gehen Sie mit dem Tod Ihres Sohnes an die Öffentlichkeit?

Der Beweggrund ist ganz einfach. Mein Kind wird nicht mehr lebendig, aber ich möchte einfach die Menschen darüber informieren, was da los ist. Ich will, dass man sich die Sache anschaut. Sollte meine Vermutung stimmen, dass vorsätzlich ein Impfstoff verbreitet wird, der Kinder gefährdet, müssen diese Personen zur Rechenschaft und zur Verantwortung gezogen werden. Mein Kind wird nicht mehr lebendig, aber die Menschen müssen munter werden, hinschauen, denn das, was passiert, ist das größte Verbrechen und die größte Lüge der Menschheit.

Sie wollen andere warnen?

Genau, darum geht es mir. Gerade jetzt mit dem Impfzwang. Das muss man verhindern. Es kann doch nicht sein, dass so etwas dann vertuscht wird. Wenn man die Medien verfolgt und es immer deutlicher wird, dass da in dem Impfstoff was nicht passt, muss man die Menschen doch aufrütteln.

Wollen Sie selbst noch Anzeige erheben?

Nein, davon möchte ich Abstand nehmen, aber ich bin gerne bereit, als Zeuge auszusagen, auch bei Gericht. Ich stehe zwar als Zeuge zur Verfügung, aber gegen diesen Gegner hat man doch keine Chance. Das belastet mich psychisch alles zu sehr. Aber die Menschen müssen trotzdem davon erfahren. Darum erzähle ich es öffentlich. Man muss die Menschen warnen, das ganze System wachrütteln und die Verantwortlichen irgendwann zur Rechenschaft ziehen. Das wäre für mich wirklich wichtig.

Dann danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre Bereitschaft, Andere zu warnen.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

Bestellung: http://www.das-impfbuch.eu oder im Buchladen in Ihrer Nähe

Der Ertrag kommt zu 100% Kriegsopfern zugute. Danke für Ihre Unterstützung!

Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (3)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.

Pubertierend, freiheitsliebend, geimpft, tot.

Die Pubertät ist die Zeit des Widerstands gegen die elterliche Autorität. Mit 16 macht fast jeder das Gegenteil dessen, was einem von den Eltern gesagt oder empfohlen wird. Max ließ sich gegen den Willen seiner Mutter am 30.6.2021 impfen, fälschte dafür sogar die Unterschrift seines Vaters und verstarb vier Tage nach der Impfung. An Drogen, so die offizielle Vermutung, denn ein Obduktionsbefund liegt der Mutter bis heute, Ende Mai 2022, nicht vor.

Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen?

Ich heiße Sibylle, komme aus Wuppertal und bin 43 Jahre alt.

Ein gemeinsamer Bekannter von uns hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Ihr Sohn kurz nach einer Impfung gestorben ist. Könnten Sie schildern was passiert ist?

Er wurde 16 und war eigentlich kerngesund. Ich muss dazu sagen, er war transgender, bekam Testosteron und wollte sich mit 18 noch die Brüste entfernen lassen. Er war also in einer psychisch nicht ganz einfachen Situation. Mit 16 macht man dumme Sachen und er hat sich am 30. Juni 2021 die Impfung abgeholt, vielleicht auch mir zum Trotz. Es war nicht der normale Kinderarzt, der ihm die Spritze gab, sondern eine Vertretung, bei dem wir eigentlich sonst nie waren. Am 3. Juli bekam ich dann einen Anruf von der Kriminalpolizei, dass er bei ihnen sei, man einen Rettungswagen gerufen habe und ich ins Krankenhaus kommen soll. Im Rettungswagen wurde er fünfmal reanimiert, von den fünf Mal waren es einmal sieben Minuten, einmal fünf Minuten.

Wir kamen gleichzeitig im Krankenhaus an und es war sehr, sehr kritisch. Weil er Blut im Bauchraum hatte, haben sie versucht, die Blutung im Bauch irgendwie zu stoppen, haben es aber nicht geschafft. Der Kalium-Wert war explodiert, er hatte sehr hohes Fieber und durch den wenigen Sauerstoff wurde das Gehirn nicht versorgt und nahm dadurch an Volumen zu. Am 4. Juli um 12 Uhr 30 ist er dann verstorben.

Wie kam er zur Kripo?

Er war viel in Düsseldorf mit seinen Kumpels und wollte an dem Abend vom Hauptbahnhof aus nach Hause fahren. Dabei ist er wohl zusammengebrochen und irgendwer hat die Kripo geholt.

Was wird als offizielle Todesursache angegeben?

Drogen. Es stimmt, dass er ab und zu Ecstasy genommen und Marihuana geraucht hat. Aber er nahm das nicht zum ersten Mal und hatte auch genug Bewusstsein, dass er wusste, was er nehmen kann und wieviel. Er hat es nie übertrieben. Was das betrifft, konnte ich ihm wirklich vertrauen.

Die von Ihnen genannten Symptome passen nicht unbedingt zu Ecstasy oder Marihuana.

Nein, nicht wirklich.

Wurde eine Obduktion vorgenommen?

Ja, es wurde eine Obduktion vorgenommen. Ich habe bisher aber noch keinen Bericht bekommen, deswegen habe ich auch eine Anwältin hinzugezogen. Sie kümmert sich um meinen Fall, aber ich habe bisher nichts weiter gehört und warte noch auf Antworten.

Wer hat die Obduktion veranlasst?

Das war die Kripo direkt nach seinem Tod. Darüber hinaus hat mein Kinderarzt eine toxikologische Untersuchung veranlasst, von der ich aber auch noch nichts erfahren habe. Ich musste auch drei Monate auf den Totenschein und den Krankenhausbericht warten. Ich erhielt die Unterlagen erst, nachdem ich viermal hingeschrieben und zweimal angerufen habe.

Gab es da irgendeine Begründung?

Nein, die haben gesagt, sie geben es weiter und dabei ist es dann geblieben. Bei meinem letzten Anruf wurde ich dann sauer und habe gesagt: „So geht das nicht, ich möchte das haben, ich brauche das“, dann konnten sie mir eine Woche später auf einmal die Unterlagen zuschicken.

Im Bericht steht, dass er an Drogen verstorben ist?

Nein, da steht: „Todesursache unbekannt“.

Das Krankenhaus hat sich also nicht festgelegt.

Nein, gar nicht. Die Unterlagen sind aber eigenartig. Es steht im Bericht erst, dass er aggressiv aufgefunden wurde, im zweiten Bericht steht dann etwas von bewusstlos. Das ist so ein Wirrwarr, ganz komisch. Ein Bekannter, der früher bei der Polizei war, meinte, wenn er ein Kriminalpolizist wäre, hätte er eine Ermittlung aufgenommen, weil da irgendwas nicht stimmt.

Der Bericht ist also widersprüchlich

Ja, also es sind etliche Seiten, ich kann Ihnen jetzt nicht sagen, auf welcher Seite was stand, aber es sind etliche Seiten gewesen. Und die haben sich widersprochen. Vor allem stand bei Schwangerschaft ‚ungewiss‘. Erstens konnte er nicht schwanger werden, weil er Testosteron genommen hat, zweitens hat er gar keine Regel mehr bekommen, trotzdem stand da ‚ungewiss‘.

Wissen Sie, welcher Impfstoff verwendet wurde?

BioNTech, die Chargen-Nummer habe ich auch, es ist die Nummer FE6975.

Quelle: https://howbad.info/pfizerforeigndeaths.html

Hinweis: Auf der Webseite howbad.info wird dokumentiert, wie häufig in den offiziellen Datenbanken Fälle von Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit einer Charge aufgeführt sind. Dort erfährt man, dass 70% der Chargen nur ein oder zwei Todesfälle nach sich gezogen haben, aber eine kleine Gruppe an Chargen deutlich gefährlicher ist – mit 10 x, 20 x, 30 x , 40 x, 50 x, 100 x oder sogar 200 x häufigeren Todesfällen als die 70% vergleichsweise harmlosen Chargen.

Mit 14 Todesfällen liegt die Charge, mit der Max geimpft wurde, bereits im Bereich der Chargen mit einer rd. 10x höheren Quote.

Wissen Sie, warum er sich hat impfen lassen?

Ja, alle seine Freunde waren geimpft und er wollte seine Freiheiten haben. Er wusste genau, wie ich dazu stehe. Ob er mich damit auch ärgern wollte, weiß ich nicht, aber überwiegend waren es wohl seine Freunde.

Ihre anderen beiden Kinder sind nicht geimpft?

Mein Ältester ist 22 und geimpft. Auf ihn habe ich keinen Einfluss mehr. Er hat aber bis jetzt keine Nebenwirkungen erlebt. Mein Kleiner boykottiert es.

Wissen Sie, ob die Ärzte irgendeine Impfaufklärung gemacht haben?

Ja, man hat ihm einen Aufklärungsbogen mitgegeben, auf der auch eine Unterschrift von einem Erziehungsberechtigten geleistet werden musste. Da hat mein Sohn halt die von meinem geschiedenen Mann nachgemacht. Mich und meine Unterschrift kannten sie in der Praxis, daher musste er auf den Papa zurückgreifen.

Er hat die Unterschrift also gefälscht.

Ja, genau. Zu dem Zeitpunkt sollte auch noch ein Erziehungsberechtigter dabei sein. Dass Jugendliche allein hingehen dürfen, kam erst später. Irgendwann kam die Regelung raus, dass Kinder selbst ab 16 entscheiden und alleine zum Arzt gehen dürfen. Aber das war meines Wissens erst nach seiner Impfung

Die Ärzte haben also geimpft, ohne dass Sie dabei waren?

Genau. Darum unternehme ich mit der Anwältin auch gegen die Ärzte rechtliche Schritte.

Ihre Anwältin kümmert sich um die Beschaffung der Befunde der Obduktion und der toxikologischen Untersuchung, den Kripo-Bericht und geht gegen die Impfärzte vor?

Ja, wobei das mit dem toxikologischen Bericht länger dauern kann – bis zu einem Jahr, wie man mir sagte. Aber die Obduktion und der Kripo-Bericht sollte sie jetzt langsam haben.

Haben Sie auch offene Fragen an das Krankenhaus?

Krankenhausmäßig habe ich jetzt gar nichts gemacht. Ich weiß nicht, ob meine Anwältin selbstständig etwas unternommen hat. Ich habe nur unterschrieben wegen der Entbindung von der Schweigepflicht. Sie kann und soll in meinem Namen alles machen, was rechtlich sinnvoll ist.

Warum haben Sie rechtliche Schritte eingeleitet?

Ich möchte selbst wissen, ob es diese Spritze war – wovon ich allerdings überzeugt bin. Ich möchte einfach nur Gerechtigkeit und dass andere Menschen endlich mal aufwachen, ihre Kinder und sich selbst nicht impfen.

Wie gehen die anderen beiden Jungs mit dem Tod um?

Mit meinem Ältesten habe ich wenig Kontakt, der wohnt in Essen und wir sehen uns kaum. Der Kleine ist eigentlich genau so wie ich, wir reden immer viel von Max. Wenn irgendwas passiert, dann fällt sein Name. Dann heißt es: „Max hätte das so gemacht.“ Wäre der Kleine nicht, wäre ich auch nicht mehr. Er gibt mir Halt. Max wird nicht vergessen und bleibt immer in unseren Herzen.

Gerade jetzt hat die STIKO die Impfung für 5-11-jährige Kinder empfohlen, was sagen Sie dazu?

Das darf einfach nicht sein. Das muss man irgendwie verhindern. Ich versuche Menschen aufzuwecken. Ich habe verschiedene Tattoos, darunter die Namen meiner Kinder. Jetzt habe ich Max in einem Tattoo mit Todestag und Geburtstag verewigt. Ab und zu werde ich darauf angesprochen. Dann sage ich, er hat sich impfen lassen und vier Tage später ist er gestorben. Die Menschen gucken mich dann ganz komisch an, weil sie es nicht glauben oder glauben wollen. Aber es ist nun mal Fakt: Er war kerngesund und starb vier Tage nach der Impfung.

Ich möchte einfach nur aufklären, mehr möchte ich nicht. Es sollen nicht noch mehr Mütter weinen. Und Max ist kein Einzelfall, es gibt mehrere.

Woher wissen Sie das?

Ja, das liest man überall. Es passiert ja nicht nur in Deutschland, es passiert überall und mehrere Eltern haben bereits Interviews gegeben. Sogar im Fernsehen bzw. auf Videos ganz öffentlich, aber das kann ich noch nicht. Das mache ich erst, wenn die Befunde da sind.

Dann danke ich Ihnen, dass Sie sich zu diesem telefonischen Interview bereit erklärt haben. Alles Gute für Sie und Ihre beiden Söhne.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

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Interviews aus dem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ von Andrea Drescher (2)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf diesem Blog werden Sie in nächster Zeit Interviews lesen, welche die Journalistin Andrea Drescher für ihr von mir an dieser Stelle auch rezensiertem Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“ mit Betroffenen geführt hat, stammen.
Wenn Vorerkrankte zu Opfern werden

Sieglinde hat es in vielfacher Hinsicht getroffen. Schwer vorbelastet mit einem Hirntumor, erkrankte sie bereits im März 2020 an Corona, was für sie – dank mangelnder Behandlung – dramatisch verlief. Und dann kam die Impfung, zu der ihr Hausarzt aufgrund ihrer Vorerkrankung riet. Mit Folgen an denen sie heute noch schwer leidet. Ihre Versuche, einen grünen Pass – aufgrund einer Erkrankung und zwei Impfungen zu erhalten, scheiterten. Ihr Mailverkehr, der mir vorliegt, mit Anwälten, dem Impfstoffhersteller, der AGES, dem Parlamentsclub der FPÖ, der BASG sowie dem Bürgeranwalt und dem Bürgerservice des Sozialministeriums brachten ihr diesbezüglich keinen Erfolg. Wenigstens hat der Booster den Schaden nicht verschärft – denn ohne Booster kein grüner Pass und ohne grünen Pass keine Betreuung der Eltern bei Krankenhausbesuchen. Ein perfides System, dem Menschen mit Verantwortungsfühl nicht entkommen können.

Könnten Sie sich bitte kurz persönlich vorstellen?

Ich heiße Sieglinde, bin 58 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Töchter und wohne mit meinem Mann in der Steiermark. Ich bin schon in Pension, da ich krankheitshalber frühpensioniert wurde.

Durch welche Erkrankungen sind Sie vorbelastet?

Bei mir wurde 2019 ein Gehirntumor diagnostiziert. Das war ein Zufallsbefund im Zuge eines Krankenhausaufenthaltes. Ich hatte innerhalb eines Jahres extremst abgenommen, 30 Kilo verloren, mir war immer übel und ich hatte ständig Brechreiz. Ich war daher im Krankenhaus für einen Durchcheck und dabei wurde dieser Gehirntumor diagnostiziert. Er wurde dann vier Monate später operiert. Nach der Operation kam es zu einer Wundheilungsstörung, ich musste noch zwei Mal operiert werden, ein Schädelknochen wurde entfernt und eine Titanplatte eingesetzt.

Bei meinem letzten Aufenthalt im Spital in der ersten Märzwoche 2020 gab es noch keine Corona-Schutzmaßnahmen, obwohl es bereits die ersten Corona-Kranken in Österreich gab. Nachdem man mich entlassen hatte, bin ich fünf Tage später zuhause dann selbst schwer an Corona erkrankt.

Woher wissen Sie das?

Ich habe mit der 1450 – der Gesundheitshotline – wegen eines PCR-Abstrichs telefoniert. Das hat damals aber überhaupt nicht funktioniert. Die haben nur gesagt, es gibt zu wenig Kapazitäten, es dauert mindestens 10 Tage bis jemand einen Abstrich macht, bis dahin bin ich eh wieder gesund. Ich soll einfach daheimbleiben und mich selbst auskurieren. Ich war dann vier Wochen schwer krank und niemand hat sich um mich gekümmert. Als möglicher Infizierter durfte man ja in keine Ordination, in keine Ambulanz, kein Arzt hat Hausbesuche gemacht. Man war sich vollkommen selbst überlassen. Ich lag daheim mit Atemnot, Panikattacken und allen Symptomen und musste darauf warten, dass es von allein vergeht.

Sie wurden gar nicht betreut?

Nein. Die 1450 hat man oft nur nach Stunden in Warteschleife erreicht. Da hat man nur zu mir gesagt: „Wenn Sie glauben, dass Sie ersticken, müssen Sie direkt die Rettung anrufen.“ Auf meine Frage: „Wie soll ich denn wissen, dass ich ersticke? Ich habe Atemnot, aber ich weiß nicht, ob ich ersticke.“ Ich hatte das Gefühl, ich solle mich aber nur im Notfall melden, weil man ja die Sanitäter und Krankenhausmitarbeiter gefährdet.

Natürlich hat man dann ein schlechtes Gewissen und traut sich nicht, die Rettung anzurufen, weil man ja die auch anstecken könnte.

Ich habe mich später bei der Volksanwaltschaft gemeldet, wie man mit mir umging und gebeten, dass man da nachforschen soll, wer das war. Ich habe dreimal bei der 1450 angerufen, geheult und sie angebettelt, sie mögen mir einen Abstrich machen lassen, mir geht es so elend zuhause. Es gab einfach niemanden, der sich um die Kranken daheim kümmert, ich wusste mir nicht zu helfen. Ich saß im Bett und rang um Atem und wusste nicht, was ich machen soll. Ich wusste nicht einmal, ob ich wirklich Corona habe. Es war verboten in eine Ambulanz zu gehen. Aber das hat die bei der Hotline nicht interessiert. Da alle Anrufe aufgezeichnet werden, bat ich darum, man soll die Anrufe von mir raussuchen, um zu überprüfen mit welcher Verzweiflung und Elend ich angerufen habe. Es hieß zwar, man werde sich darum kümmern, aber es gab nie eine Rückmeldung.

Wie können Sie jetzt sicher sein, dass es Corona war, obwohl kein PCR-Test gemacht wurde?

Ich habe später einen Antikörpertest machen lassen, bei dem extrem viele Antikörper nachgewiesen wurden. Das war völlig eindeutig.

Und trotzdem wurden Sie geimpft?

Ja. Genau ein Jahr darauf, im März 2021, bin ich als Risikopatientin wegen der Tumorerkrankung, das erste Mal mit BioNTech also Comirnaty geimpft worden.

In welcher Verfassung waren Sie zu dem Zeitpunkt?

Im Rahmen meiner Vorerkrankung an und für sich gesund. Ich hatte nach den Gehirntumor-OPs natürlich Defizite, ich war eher geschwächt. Alle Gehirntumorpatienten kennen Angst und Panikattacken sowie Kopfschmerzen. Man ist nicht mehr derselbe Mensch wie vorher, das zieht einem schon den Boden unter den Füßen weg. Aber ich hatte mich in diesem Rahmen halbwegs gefangen.

Sind nach der ersten Impfung Symptome aufgetreten?

Ja, es gab die normalen Impfreaktionen: Schüttelfrost, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, ein Grippegefühl. Aber ich habe gedacht, das dauert nur ein paar Tage. Bei mir waren es aber drei Wochen und dann kam schon die zweite Dosis. Ich habe meinem Hausarzt beim zweiten Mal gesagt, dass meine Impfreaktionen noch immer nicht aufgehört haben. Er hat nur gesagt, „ja, das kann schon sein, aber das vergeht wieder“ und mir die zweite Dosis verimpft.

Die hat mich dann vollkommen aus den Latschen geworfen, ich bin überhaupt nicht mehr auf die Füße gekommen. Zwölf Tagen nach der zweiten Dosis wurde ich als Notfall ins Krankenhaus in die Notaufnahme gebracht. Der Blutdruck war vollkommen entgleist, mir war übel, ich musste brechen, konnte die ganze Zeit nichts essen und war sehr zittrig.

Wie hoch war denn der Blutdruck?

Der war bei 186 zu 120 in etwa. Bluthochdruck kannte ich vorher nicht, das war die Einweisungsdiagnose. Und dann blieb ich 14 Tage im Spital und man stellte fest, dass mein Blutbild absolut zerschossen ist. Meine weißen Blutkörperchen, die Leukozyten, die Neutrophilen waren viel zu niedrig, ich hatte eigentlich gar kein Immunsystem mehr und das hat denen mehr Sorgen gemacht als der Blutdruck.

Wurde ein Zusammenhang mit der Impfung herstellt?

Ich habe gefragt: „Kann das von der Impfung kommen?“ Die Antwort war: „Ja kann sein, muss aber nicht. Es kann auch was anderes sein, z.B. ein Infekt.“ Ich habe erwidert, dass ich keinen Infekt gehabt habe, aber Nebenwirkungen seit der ersten Impfung gespürt hätte. Ich sagte, dass sich nach der zweiten alles verschlimmert hat und ich mich sterbenselend fühle. Aber das war nicht relevant.

Meine Bitte, dass man diese Impfreaktion melden sollte, wurde abgelehnt. Sie haben gesagt: „Nachdem man das nicht eindeutig zuordnen kann, kann alles die Ursache sein oder nicht. Es kann eine Zufallsdiagnose sein.“ Ich fand das schon sehr zufällig, da ich vor den Impfungen beim Hausarzt noch eine Blutabnahme hatte, bei der alles in Ordnung war. Und jetzt auf einmal war gar nichts mehr in Ordnung. Die Reaktion war: „Ja, das kann sein, aber wenn das von der Impfung kommt, erholt sich das ganz schnell wieder.“

Haben Sie sich wieder erholt?

Ich war anschließend jeden Monat beim Hausarzt zum Blutabnehmen. Es hat fünf Monate gedauert, bis sich das Blutbild einigermaßen reguliert hat. Gegen den Bluthochdruck wurde ich auf zwei Medikamente eingestellt, was aber eine Weile gedauert hat, bis es passte. Dann bekam ich Medikamente gegen die Angstzustände. Gegen Übelkeit hat gar nichts geholfen, obwohl man einiges ausprobiert hat, sodass ich immer noch kaum essen mag. Muskel- und Gelenkschmerzen habe ich tagtäglich, ebenso wie tagtäglich Kopfschmerzen.

Das kann ich aber nicht eindeutig der Impfung zuordnen, da ich nach der Tumoroperation auch schon Kopfweh hatte, aber nicht jeden Tag wie jetzt seit den Impfungen.

Schlimm sind die Schwäche und Müdigkeit. Ich liege den ganzen Tag im Bett, muss mich zu einem Spaziergang von ein paar hundert Meter mühsam aufraffen und wenn ich zurück komme sofort wieder ins Bett legen, so fertig bin ich. Ich bin schnell außer Atem, habe andauernden Hustenreiz, die Stimme geht weg, das aber chronisch, jeden Tag. Das ist nie besser geworden. Im Januar 2022 bekam ich dann die Booster-Impfung, da ich als Risikopatientin besonders geschützt werden sollte.

Wer hat Ihnen denn das empfohlen?

Empfohlen hat mir das niemand. Aber da ich regelmäßig beim Hausarzt war, fragt er wie es mir geht. Er hat immer wieder gesagt, das kann nicht von der Impfung kommen, er hätte keinen einzigen Patienten, der irgendwas in dieser Richtung an Nebenwirkungen berichtet hätte. Kurz nach der Impfung gäbe es sicher Symptome, aber er glaubte eher, dass sich das bei mir auf der psychischen Ebene abspielt, da ich ja panische Angst vor Corona habe.

Ich wusste nicht, was tun. Jetzt war ich zwar geimpft, aber mit der Impfung geht es mir genauso schlecht wie es mir mit Corona ging. Ich weiß mir überhaupt keinen Rat mehr. Ich gehe nicht mehr unter Leute, ich treffe keine Freunde mehr, ich bin nur noch daheim. Ich weiß nicht, was schlimmer ist, Pest oder Cholera, die Impfung oder die Infektion.

Ich will die Infektion auf keinen Fall noch einmal bekommen, nachdem man mich damals vollkommen allein gelassen hat. Aber einen weiteren Booster wird es nicht geben, auch wenn es schwer ist, eine Impfbefreiung zu bekommen.

Warum denn das?

Als Risikopatientin bekomme ich keine Impfbefreiung. Ich habe ja keinen Impfschaden, das ist nur eingebildet und psychisch. Zumindest behauptet das mein Arzt, der mir kein Attest ausstellen wird. Ich habe keinen Grund, der in der Liste für Impfbefreiungen steht. Und das Gesetz wird auch nicht vernünftig umgesetzt.

In welcher Hinsicht?

Im Gesetz bzw. auf dem Aufklärungsbogen steht, wenn man sich nicht sicher ist bei Impfungen, soll man sich an die Sanitätsbehörde bzw. den Amtsarzt wenden. Der wird weiterhelfen und aufklären. Also habe ich bei der Amtsärztin angerufen wegen eines Termins, damit ich eventuell eine Befreiung bekomme. Das führte zu einem automatisierten Schreiben, dass die Amtsärztin in der Steiermark nicht zuständig sei, sondern nur die Epidemieärzte und man nur über das Internet eine Impfbefreiung erwirken kann.

Wie geht es Ihnen denn jetzt?

Unverändert gleich schlecht. Jeden Tag Übelkeit und Brechreiz, jeden Tag Schmerzen am ganzen Körper, eine komplette Erschöpfung, Schwäche und Müdigkeit. Obwohl ich todmüde bin, kann ich nachts nicht schlafen. Ich kann zwar ruhen, aber ich kann nicht schlafen, mein kompletter Biorhythmus ist komplett zerschossen. Und ich fange jeden Infekt auf, obwohl ich nicht unter Menschen gehe. Magen-Darm-Grippe und Blasenentzündung, immer wieder Nesselauschlag für ein paar Stunden an den Händen und am Dekolletee, die unmöglichsten Symptome, Durchfälle, Bauchschmerzen, Sehstörungen auch zeitweise. Ich kann das gar nicht alles aufzählen, was ich im vergangenen Jahr schon alles gehabt habe.

Und Ihr Arzt kann Ihnen nicht helfen?

Ich muss ehrlich sagen, ich war jetzt Monate schon nicht mehr beim Hausarzt. Ich lasse mir nur noch meine Rezepte elektronisch übermitteln. Dafür rufe ich an oder schreibe eine E-Mail. Seit er mir vor der Booster-Impfung gesagt hat: „Das kommt nicht von der Impfung, Sie können sich ruhig impfen lassen, die schützt. Sie sind doch eine Hochrisikogruppe, da ist es ganz wichtig, Corona ist viel gefährlicher. Die Nebenwirkungen sind sicher psychisch, das hat was mit der Angst zu tun. Die kommt sicher nicht von der Impfung.“ – kann ich ihm einfach nicht vertrauen. Auch die – mögliche – Impfnebenwirkung meiner Tochter hat er vollständig abgewiegelt.

Ist auch eine Ihrer Töchter betroffen?

Ja leider. Eine von beiden hat seit der zweiten Impfung immer Blasenentzündungen. Daraufhin habe ich ihn gefragt „Herr Doktor, kann es nicht sein, dass das Immunsystem irgendwie geschwächt ist? Wie kann das sein? Sie hatte früher nie irgendwelche Probleme und jetzt eine Blasenentzündung nach der anderen.“ Darauf hat er nur gesagt „Blasenentzündungen kriegt man nicht von Impfungen.“

Da war mir klar, es ist sinnlos, ihn auch nur irgendwas fragen. Auch wenn er in anderen Bereichen einer sehr guter und auch freundlicher Arzt ist: er will keinen Zusammenhang mit der Impfung sehen.

Wie erging es Ihnen denn nach dem Booster?

Es wurde nicht mehr schlimmer, es blieb wie es war. Aber ob die Impfung überhaupt hilft? Meine alten Eltern sind auch dreimal geimpft und beide vor einem Monat schwer an Corona erkrankt. Sie gehen beide fast nie außer Haus, meine Mutter ist nur einmal die Woche im Supermarkt, um Lebensmittel einzukaufen. Mein Vater verlässt das Haus nie. Wir wissen nicht, wo sie es herhaben können. Ich besuche sie einmal am Tag, habe aber überhaupt keine Außenkontakte. Und so geht es in unserem gesamten Bekannten- und Verwandtenkreis. Die Geboosterten sind der Reihe nach wie die Dominosteine umgefallen und an Corona erkrankt, aber nicht mit leichten Symptomen wie Schnupfen oder Hüsterchen. Bei den meisten war es richtig heftig.

Wurden Ihre Eltern wenigstens vernünftig behandelt?

Nein, auch sie erhielten überhaupt keine medizinische Unterstützung. Mein Mann ging natürlich für sie einkaufen, wir haben die Sachen vor die Tür gestellt und den Müll weggebracht. Sie waren 14 Tage komplett allein daheim, niemand Offizielles hat sich gekümmert. Und das in ihrem Alter, mein Papa ist 83 und die Mama ist 75.

Ich habe meiner Mutter später gesagt, dass ein symptomatischer Impfdurchbruch eine Nebenwirkung der Impfung ist, die vom Hausarzt gemeldet werden soll. Sie hat ihn angerufen und bekam als Antwort: „Warum soll ich das denn als Impfdurchbruch melden? Das haben jetzt viele, dass sie trotz Impfung krank sind. Die Impfung verhindert ja die Infektion nicht. Das muss nicht gemeldet werden.“ Ich habe das aber selber beim BMfG gelesen, dass ein symptomatischer Impfdurchbruch als Impfnebenwirkung zu werten ist. Er will es eben nicht wissen.

Wie geht es Ihrem Mann?

Mein Mann blieb, nachdem er gesehen hat, wie es mir nach den Impfungen ging ungeimpft und hat sich auch nie infiziert. Er hat das von Anfang an alles sehr skeptisch gesehen und hat mir empfohlen: „Lass dich bitte nicht impfen, ich vertrau dem nicht.“ Ich habe leider nicht auf ihn gehört.

Er hat gesagt, „bevor ich mich impfen lasse, packe ich den Koffer“ – da stand die Beugehaft als Drohung im Raum – „dann sitze ich das ab, ich lasse mich von denen nicht beugen, sie können machen was sie wollen, dann bin ich halt 4-6 Wochen im Gefängnis“. Ihm wäre das vollkommen egal gewesen. Mein Mann wird aber 70 Jahre alt, das muss man sich mal vorstellen, die Menschen so unter Druck zu setzen. Und ich weiß noch nicht, was rauskommt im Herbst, was die sich noch alles einfallen lassen, um weiter Druck aufzubauen. Das hängt wie ein Damoklesschwert über mir. Ich habe eine permanente unterschwellige Angst. Es ist ja alles so willkürlich.

Wie meinen Sie das?

Den grünen Pass bekommt man laut Verordnung auch, wenn man doppelt geimpft ist und erkrankt war. Meine Corona-Erkrankung wurde aber nicht angekannt. Ich hatte zwar enorm hohe Antikörperwerte, aber da nie ein offizieller PCR-Abstrich gemacht wurde und ich weder Absonderungs- noch Genesungsbescheid habe, gelte ich als „nicht erkrankt“.

Ich habe auf die Versprechen vertraut, die man jetzt verleugnet. Man hat definitiv gesagt, die Impfung schützt vor Ansteckung, schwerer Erkrankung, Tod und Weitergabe. Und dann wurde das nach und nach revidiert und zugegeben, dass es eben nicht vor Ansteckung schützt, auch nicht vor Weitergabe, nur vor schwerer Erkrankung und Tod.

Zunächst hieß es ja auch, für die Grundimmunisierung sind zwei Impfungen ausreichend. Dann kam man auf einmal drauf, man braucht eine dritte Impfung, um den Grünen Pass zu bekommen. Und den brauchen wir unbedingt. Wir müssen doch die Eltern zu Untersuchungen ins Krankenhaus bringen können. Mein Mann kann als Ungeimpfter dort nicht mehr rein, also muß ich mit meinem grünen Pass herhalten und als Begleitperson mitgehen.

Können Sie das denn überhaupt in Ihrer gesundheitlichen Situation?

Wenn es unbedingt notwendig ist, schmeiße ich mir Tabletten ein und mache das. Es hilft ja nichts, ich kann die armen alten Leute nicht sich selbst überlassen.

Versuchen Sie, Ihren eigenen Fall als Impfschaden an erkennen zu lassen?

Nein, ich habe beim BASG alle drei Impfungen als Nebenwirkungen gemeldet, es gab aber nie eine Rückmeldung. Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Gewichtsverlust sind wohl für die keine Impfschäden, auch wenn sie zu Dauerinvalidität führen. Aufgrund meines Gehirntumors war ich ja schon in Frühpension. Wie kann man jetzt beweisen, dass es mir jetzt noch schlechter geht? Das ist unmöglich.

Dann bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig, als gute Besserung zu wünschen und mich für Ihre Bereitschaft zu bedanken, mit Ihrem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen.

Dieses Interview erschien bereits – u.a. im Buch „Vor der Impfung waren sie gesund“, das Sie als Leser kritischer Medien kaufen und Menschen in ihrem Umfeld schenken sollten,

– wenn diese nicht selbst im Internet recherchieren.

– wenn sie vor der Entscheidung stehen, sich boostern zu lassen.

– wenn sie die trotz erheblicher Nebenwirkungen nach der Spritze allein gelassen werden.

– wenn sie kurz davor sind, dem Impfdruck nach zu geben.

Mehr zum Buch: https://clausstille.blog/2022/08/18/vor-der-impfung-waren-sie-gesund-von-andrea-drescher-rezension/

Bestellung: http://www.das-impfbuch.eu oder im Buchladen in Ihrer Nähe

Der Ertrag kommt zu 100% Kriegsopfern zugute. Danke für Ihre Unterstützung!

Leseempfehlungen

Anstelle eines eigenen Beitrags möchte ich heute einmal zwei Beiträge anderer Autoren sowie ein interessantes Interview zur Lektüre empfehlen.

Lesetipps:

Schmutzig und entnervend“: Wie Marx und Engels mit den Corona-„Linken“ abrechnen. Von Rudolph Bauer

Die Verwunderung darüber, dass in der „Corona-Krise“ die Partei Die Linke, auch die DKP und die meisten anderen als links geltenden Organisationen – von Attac bis zur Antifa, von der Friedensbewegung bis zu den Gewerkschaften –, jämmerlich versagt haben und immer noch versagen, sollte niemanden erstaunen. Auf keinen Fall sollten sich diejenigen, welche „Das Manifest der Kommunistischen Partei“ (MEW 4, Berlin 1964) gelesen haben oder es noch lesen werden, durch die Inszenierung des linken Mitmach-Theaters irritieren lassen. Schon Karl Marx und Friedrich Engels waren mit Sozialismen konfrontiert, die sie „mit sehr wenigen Ausnahmen“ (S. 488) als schmutzig und entnervend bezeichnet haben (1).

Weiterlesen auf Neue Debatte.

Impf-Desaster: Wenn der Körper seine eigenen Zellen bekämpft – Interview mit Dr. Gunther Schwarz über Herpes, Affenpocken und Shedding

Seit Beginn der Impfkampagnen gegen COVID-19 treten immer häufiger Folgeschäden auf wie Gürtelrose, Herpes oder die sogenannten “Affenpocken”. Die Haut ist ein guter Indikator dafür, ob ein Körper gesund ist oder nicht. Beunruhigend ist auch die Annahme, dass Geimpfte möglicherweise Spike-Proteine ausscheiden und damit andere Menschen anstecken. Über “Shedding” und die Rolle der Haut sprechen wir im Interview mit dem Dermatologen Dr. Gunther Schwarz.

Weiterlesen via Ibiza Kurier.

Was ist links, was ist rechts? Von Klaus G. Singer

In der Diskussion und Analyse der politischen Wirklichkeit geraten die Fronten immer mehr durcheinander. Ob das Absicht ist oder nicht? Bei dem einen mag es Fährlässigkeit sein, Unkenntnis auch, aber bei vielen scheint Absicht vorzuliegen. So bezeichnen etwa die Quantitätsmedien alles als „rechts“, was der Regierungslinie zuwider läuft.

Da wird auch schon mal eine Politik als links bezeichnet, welche die Begünstigung selbst kleinster religiöser, ethnischer oder sexueller Minderheiten wichtiger nimmt als die soziale Frage. Keine Ahnung, was daran links ist. Oder Harbeck wird als „Kommunist“ betitelt, die Innenministerin Faeser sei linksradikal. Auch von links-grüner Politik unter Merkel ist die Rede. Manchmal werden neue „politische“ Farben erfunden, Politiker sind dann lila, was immer das auch bedeuten mag.

Weiterlesen auf TimePatternAnalysis.

Hinweis: Verlinkte Beiträge geben immer die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Sucharit Bhakdi – Rede beim D4CE-Symposium 6/22 – Gefahren der „Impfstoffe“ in mRNA-Technologie

Vorbemerkung

Da Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese Information wohl kaum in den öffentlich-rechtlichen und Mainstream-Medien finden werden, möchte ich Ihnen diese hier nahebringen und zur Diskussion stellen. (Claus Stille)

In seiner Rede beim interdisziplinären Doctors for Covid Ethics-Symposium am 11. Juni 2022 macht Prof. Sucharit Bhakdi mit eindringlichen Worten aufmerksam auf die immensen Gefahren durch die weiteren geplanten sog. „Impfungen“ mit mRNA-Technologie, die mit zu erwartender Sicherheit Autoimmunreaktionen in verschiedensten Organen auslösen werden.

Deshalb der wiederholte dringende Appell an alle Ärzte und Mediziner weltweit, jetzt endlich aktiv zu werden gegen diese gesundheitsgefährdenden, ja menschenvernichtenden Technologien!

Weitere Informationen auf den Webseiten von MWGFD e.V. und D4CE
unter: https://www.mwgfd.de/

https://doctors4covidethics.org

Das D4CE-Symposium 6/22: https://doctors4covidethics.org/gold-standard-covid-science-in-practice-an-interdisciplinary-symposium-iv-freedom-is-the-cure/

https://www.mwgfd.de/category/medzinische-informationen/
https://www.mwgfd.de/category/gesellschaft-und-wirtschaft/
https://www.mwgfd.de/2022/06/gesichtsmasken-fuehren-zu-gefaehrlich-hohem-kohlendioxidniveau-in-der-einatemluft-von-kindern/
https://www.mwgfd.de/das-mwgfd-corona-ausstiegskonzept/

Das Neue-Medien-Portal: https://neue-medien-portal.de/

Quelle: MWGFD e.V./rumble

 

Hier finden Sie die im Video angekündigte Rede von Prof. Bhakdi auf Rumble auf Deutsch.

Hinweis: Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

In Berlin fand am 4. Dezember 2021 die 2. Pathologie-Konferenz statt. Sind Covid-Impfungen todesursächlich oder eine Vorerkrankung? Pathologenverbände distanzieren sich

Der mysteriöse Tod von Menschen nach einer Covid-Impfung stellt viele Wissenschaftler vor ein Rätsel. War die Impfung todesursächlich oder eine Vorerkrankung? Der Pathologe Professor Dr. Arne Burkhardt geht dieser Frage seit Monaten mit einem Expertenteam nach. Am 4. Dezember präsentierte er zusammen mit Kolleg*innen in der 2. Pathologie-Konferenz (auch hier) weitere Ergebnisse. Hier die Aufzeichnung der 1. Pathologen-Konferenz .

Hinweis: „Eine „Pathologie-Konferenz“ in Reutlingen erweckte den Eindruck, dass es in Deutschland sehr viele nicht erfasste Impftote gäbe. Indes hatte die Konferenz wissenschaftliche Mängel. Hintergründe fehlten, Behauptungen wurden nicht belegt, es gibt auch offene Widersprüche. Pathologenverbände distanzieren sich von der Darstellung in Reutlingen.“ Dazu ein Beitrag von SNA. Das nur zur Kenntnis, liebe Leser*innen, denn ich bin kein Mediziner, um das zu beurteilen.

Pressemitteilung zur 2. Pathologie-Konferenz am 04. 12. 2021 um 17:00 Uhr in Berlin

STEHEN TODESFÄLLE UND GESUNDHEITLICHE SCHÄDEN NACH IMPFUNGEN GEGEN COVID-19 IN EINEM PATHOLOGISCH NACHWEISBAREN ZUSAMMENHANG?

Die Meldungen über gravierende gesundheitliche Schäden bis hin zu Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang mit den aktuellen Impfungen gegen Covid-19 reißen nicht ab. Besteht hier ein kausaler Zusammenhang zwischen den schweren gesundheitlichen Schäden und Todesfällen und der zuvor verabreichten Impfung gegen Covid -19, der sich pathologisch nachweisen lässt?

1. Was wissen wir derzeit aus pathologischen Untersuchungen von 19 Personen, die im zeitlichen Zusammenhang verstorben sind?

2.Welche Ergebnisse brachten die Analysen der Gewebeproben?

3.Welche anderen relevanten Beobachtungen wurden bei Tumoren und ihrem Wachstumsverhalten gemacht?

4.Gibt es Hinweise aus Sterbedaten auf eine durch Impfungen hervorgerufene Übersterblichkeit?

Wo ist weiterer dringender Erfassungs- und Forschungsbedarf? Analyse von Gewebeproben Verstorbener.

Die Pathologen Professor Dr. Burkhardt und Professor Dr. Lang haben die aus 19 Obduktionen gewonnenen Gewebeproben von Verstorbenen, deren Tod in einem zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen gegen Covid-19 eintrat, untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in der internationalen Pathologie-Konferenz vorgestellt und diskutiert.

Tumorwachstum durch Corona-Impfstoffe verstärkt?

Die schwedische Pathologin Dr. Krüger wird über ihre Beobachtungen berichten, dass seit diesem Jahr bösartige Tumoren in der Brust bei Diagnosestellung oft größer und aggressiver als üblich und die Patientinnen jünger als im langjährigen Schnitt sind. Auch viele histopathologische Befunde von Tumorgewebe weichen seit Beginn der Covid-19 Impfungen deutlich von denjenigen ab, welche Dr. Krüger in ihrer langen beruflichen Tätigkeit befundet hat. Ergänzt wird der Bericht durch die in der onkologischen Praxis gehäuften Meldungen zu „Turbokrebs“.

Methodischer Nachweis von Spikeproteinen mittels Massenspektrometrie Der Pathologe Prof. Dr. Lang wird über eine neue wissenschaftliche Methode für zuverlässigen Nachweis geringster Quantitäten von Spikeproteinen im Gewebe berichten. Der Nachweis wäre der Beleg dafür, dass die mikroskopisch beobachteten Gewebsläsionen tatsächlich durch die Spikeproteine verursacht sind, wie sie typischerweise in der wissenschaftlichen Forschung bei Covid-Erkrankungen festgestellt wurden.

Aktueller Stand der Todesermittlungsverfahren Schließlich wird über den aktuellen Stand von Todesermittlungsverfahren berichtet, u.a. von einem durch die Rechtsmedizin festgestellten Ursachenzusammenhang der Impfung mit dem Tod eines Mannes im mittleren Alter sowie über den Stand der Ermittlungen des Mitte November 2021 nach Impfung verstorbenen 15-jährigen Mädchens.

Erkenntnisse aus statistischen Analysen von Sterbedaten: Prof. Dr. Werner Bergholz wird seine Analysen von Sterbedaten staatlicher Stellen vorstellen. Er wird insbesondere in der Altersgruppe 10 – 59 Jahre Hinweise auf eine höhere Sterblichkeit von Geimpften im Vergleich zu Ungeimpften darstellen und daraus resultierende Folgerungen diskutieren. Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen und stehen für Rückfragen zur Verfügung und vermitteln ggf. auch Interviews mit unseren Experten. Anfragen: Elmar Becker, Rechtsanwalt wsu.becker@posteo.de

Die Referenten:

Prof. Dr. Arne Burkhardt blickt auf langjährige Lehrtätigkeit an den Universitäten Hamburg, Bern und Tübingen zurück sowie auf Gastprofessuren/Studienaufenthalte in Japan (Nihon Universität), USA (Brookhaven National Institut), Korea, Schweden, Malaysia und der Türkei. Er hat 18 Jahre lang das Pathologische Institut in Reutlingen geleitet, war danach als niedergelassener Pathologe tätig. Prof. Burkhardt hat über 150 Artikel in Fachzeitschriften und zahlreiche Beiträge in Handbüchern veröffentlicht. Er hat zudem pathologische Institute zertifiziert.

Prof. Dr. Walter Lang hat 27 Jahre ein von ihm gegründetes Privatinstitut für Pathologie mit den Schwerpunkten Transplantationspathologie, extragynäkologische Cytologie, Schilddrüsentumore, Lungen/Pleurapathologie geleitet. Er führte Konsultations-Diagnostik für 12 große Lungen-Kliniken durch und erbrachte Leberpathologie-Leistungen für zahlreiche Kliniken. Im Zeitraum 2010-2020 betreute er die Pathologie der Lungenklinik in Herne.

Dr. med. Ute Krüger ist Fachärztin für Pathologie und Oberärztin an einem Städtischen Krankenhaus in Südschweden. Sie beschäftigt sich seit 18 Jahren vorrangig mit der Diagnostik von Brustkrebs.

Prof. Dr. Werner Bergholz ist ehemaliger Professor für Elektrotechnik mit Schwerpunkt Qualitäts- und Risikomanagement an der Jakobs-University Bremen. Vor seiner Berufung war Prof. Bergholz 17 Jahre im Management der ChipProduktion bei der Firma Siemens tätig.

Aktuelle Hinweise aus der wissenschaftlichen Literatur zu weiteren Impffolgeschäden:

Gehäufte Fälle von Herpes Zoster: (https://www.cureus.com/articles/74357-oralherpes-zoster-infection-following-covid-19-vaccination-a-report-of-five-cases)

#allesaufdentisch – Neue Videogespräche zu Impfung und Impfpflicht

In der Reihe „KünstlerInnen und ExpertInnen im Dialog“ über die Corona-Krise haben die Initiatoren acht weitere Videos veröffentlicht. Thema aller Gespräche ist die Corona-Impfung, die Impfpflicht und der Umgang mit Menschen, die sich nicht impfen lassen möchten. Bekannteste Gesprächspartnerin ist die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.

Folgendes sind die Künstler-Experten-Gesprächspaarungen und die Themen,die auf der Website von #allesaufdentisch abrufbar sind:

Reiner Kröhnert – Dr. Sahra Wagenknecht
Impfpflicht

Monika Gruber – Dr. med. Jost Christian Deerberg
Corona Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche

Kilian Forster – Prof. Dr. Katrin Gierhake
2 G – direkte und indirekte Impfpflicht

Sabrina Khalil – Dr. Stefan Schmidt-Troschke
Corona Impfung für Kinder

Franziska Petri – Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
Wirkung der Corona Schutzimpfung

Henriette Piper – Thomas Dietz
Diffamierung von Ungeimpften

Kerstin Behnke – Dr. Erich Freisleben
Dunkelziffer der Impfnebenwirkungen

Leonhard Schlögel – Dr. med. Antje Greve
Umgang mit Impfkomplikationen

Ab nächste Woche soll es einen Newsletter geben, über den Interessierte sich über Neuigkeiten der Kampagne informieren können.

Quelle: #allesaufdentisch/Norbert Häring

Beitragsfoto: C. Stille

Diskussion zum NRW-Krankenhausplan in Dortmund: Bürger*innen vor Ort müssen wieder das Wort haben. Nicht die Privatisierungslobby in Berlin.

Von links: Achim Teusch, Anna Schulze-Allen und Manfred Fiedler. Fotos: Claus Stille

Über Hintergründe und Auswirkungen des NRW-Krankenhausplans ist am Montagabend in der Auslandsgesellschaft diskutiert worden: „Verbessert die Schließung von Krankenhäusern die Versorgung oder werden damit eher die Renditeinteressen privater Akteure im Gesundheitswesen bedient?“

Im Rahmen einer Veranstaltung des Dortmunder Bündnisses für mehr Personal im Gesundheitswesen meldeten sich zu Wort: Manfred Fiedler, Wissenschaftler und ehemaliger Geschäftsführer Personal, Medizin, Pflege am Klinikum Dortmund und Achim Teusch, Arzt und ehemaliger Betriebsratsvorsitzender des Helios Klinikums Siegburg. Fazit: Eine Abkehr von bisherigen Irrwegen ist vonnöten. Bürger*innen vor Ort müssen wieder das Wort haben. Nicht die Privatisierungslobby in Berlin.

Fraglos muss im Gesundheitswesen etwas passieren, gestand Anne Schulze-Allen zu: Aber ist der NRW-Krankenhausplan der richtige Weg?

Anne Schulze-Allen (Attac) informierte über den ins Auge gefassten NRW-Krankenhausplan von NRW-Gesundheitsminister Karl Laumann (CDU). Ausgearbeitet habe diesen die Partnerschaft Deutschland GmbH, eine Nachfolgeorganisation der PPP Deutschland GmbH, die sich für öffentlich-private Partnerschaften stark gemacht hat. Die bekanntlich in der Regel zu mehr Kosten führen, als dies der Fall ist, wenn die Öffentliche Hand plant und baut. Woran man schon erkennen könne, so Schulze-Allen, wohin die Reise gehen solle. Den Privaten würde dadurch mehr Einflussmöglichkeiten im Gesundheitswesen gegeben. Eine Tatsache sei, dass 40 Prozent aller Krankenhäuser rote Zahlen schreiben. Zehn Prozent wären gar von Insolvenz bedroht. Ein akutes Problem also. Es müsse fraglos dringend etwas passieren. Die Frage, so die Attac-Frau, wäre jedoch, ob dieser NRW-Krankenhausplan der richtige Weg sei.

Unterschriften für eine überparteiliche Volksinitiative, die sich für mehr Personal im Gesundheitswesen stark macht

Bernd Tenbensel.

Bernd Tenbensel vom „Bündnis für mehr Personal im Gesundheitswesen“ warb für eine dementsprechende überparteiliche Volksinitiative. Dafür werden zirka 66.000 Unterschriften benötigt, damit sich der NRW-Landtag damit befassen muss.

Eine bedenkliche Entwicklung skizzierte Manfred Fiedler: „Von der Gemeinwirtschaft zur Konzernwirtschaft“

Manfred Fiedler hatte den Titel seines Vortrages schon einmal so gewählt, der ins Licht rückte, was wir ohnehin schon seit einiger Zeit betreffs des Gesundheitswesens erleben und wohl weiter werden erleben müssen: „Von der Gemeinwirtschaft zur Konzernwirtschaft“.

Die Auswirkungen dessen schätzt Manfred Fiedler so ein: „Wenn die Entwicklungen der letzten Jahre sich weiter fortsetzten, werden höchstwahrscheinlich in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren noch einmal 3,5 Millionen Krankenhausfälle auf uns zurollen“. Das müsse zwar nicht so sein. Vorausgesetzt, man fände andere Auswege. Aber es sei durchaus erwartbar, angesichts einer immer älter werden Gesellschaft.

Gleichzeitig werde Gesundheitspersonal knapper. Allein in der hausärztlichen Versorgung würden etwa 48 Prozent aller Hausärzte/Allgemeinmediziner in den nächsten fünfzehn Jahren das Rentenalter erreichen. Bei den Pflegekräften liege die Zahl zirka bei 38 Prozent. Ersatz wird also händeringend benötigt. Zu befürchten sei zudem, so Fiedler, dass durch das Anwachsen von Einpersonenhaushalten auch die Zahl der derjenigen, die Angehörige zuhause pflegen weiter abzunehmen drohe.

Des Weiteren lieferte Fiedler einen interessanten historischen Abriss der Organisation und Finanzierung des Gesundheits- und Pflegesystems und der dazugehörigen bedarfsgerechten Betriebskosten in der BRD, sowie der nötig gewordenen – auch grundgesetzlichen – diversen Änderungen.

Gravierendere Eingriffe in das Gesundheitssystem seien schon unter dem damaligen Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) in der schwarz-gelben Koalition bereits 1993 realisiert worden. Erstmalig konnte auch privates Kapital in den Krankenhausbereich fließen und abgerechnet werden („Lex Rhön“).

Irrweg marktwirtschaftliche Orientierung

Ab 2003, erinnerte der Referent, wurde das Krankenhausentgeltsystem mit dem zum ersten Mal eingeführten sogenannten Fallpauschalen ins Werk gesetzt. Von denen Horst Seehofer 1997 gesagt habe, wenn man das Prinzip ernst nehme, werde das unbezahlbar und nahm davon Abstand. Er sollte übrigens recht behalten. Aber nach dem Regierungswechsel zu Rot-Grün unter Gerhard Schröder habe es starke Kräfte gegeben, die für die Fallpauschalen plädierten, erinnerte Manfred Fiedler.

Das Ziel insgesamt sei halt gewesen, die Kosten der Krankenhäuser immer weiter zu

senken. Was nicht immer gelungen sei. Und wieder Korrekturen erforderlich gemacht habe.

Ausreichendes Personal betreffend habe es unter Gesundheitsminister Jens Spahn immerhin minimale Fortschritte gegeben. Allerdings hatte es vorher – etwa in Berlin – Protestaktionen für mehr Personal auf den Krankenhausstationen gegeben, die entsprechend Druck aufbauten.

Manfred Fiedler rät ausdrücklich von einer marktwirtschaftlicher Orientierung im Gesundheitswesen ab. Anne Schulze-Allen nannte Fiedlers Referat angesichts der Kürze der zur Verfügung gestanden habender Zeit eine wahren Parforceritt. Der freilich auch viele Zahlen transportierte, aber dennoch recht brillant vermitteln konnte, welche Deformationen das Gesundheitswesen in den vergangenen Jahrzehnten erleiden musste, an denen es nicht zuletzt bis heute krankt.

Arzt Achim Teusch: Eine Krankenhausreform mit der Abrissbirne ist der falsche Weg

Dem stimmte an diesem Abend der Anästhesist Achim Teusch im Grunde genommen zu. Mit der Abrissbirne sich kleiner Krankenhäuser zu entledigen, ist für den Arzt tatsächlich keine Lösung. Zudem ist er dafür, „Fallpauschalen umzukehren“.

Teusch gab die Meinung von Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen beteiligt an der Bertelsmann-Studie zur Krankenhausversorgung – wieder. Wir hätten demnach die Wahl: Kleine, schlechte Krankenhäuser um die Ecke oder größere mit höherer Qualität ein paar Minuten weiter weg.

Am Beispiel der Herzinfarktversorgung ließ sich Achim Teusch einmal auf Prof. Busses Meinungsäußerung ein: „Klein und schlecht. Groß und gut. Klein und schlecht – Bundesrepublik. Groß und gut – Dänemark.“

Wäre also eine Zentralisierung die Lösung? Statistiken sagten ihm, wusste Teusch zu sagen, dass die Krankenhausgröße nicht der einzige und nicht der wesentliche Faktor sein könne, der Krankheitsentstehung und Sterblichkeit beeinflusse. Sonst müsste Dänemark in allen Vergleichen besser sein. Was aber nicht der Fall sei.

Das NRW-Krankenhausgutachten führt nach Teuschs Meinung die gesamte Klein-Groß-Gut-Schlecht-Diskussion ad absurdum. Vor allem könne eines gelten: „Wenn die Personalbemessung gut ist und die Verbindung zwischen ambulanter und stationärer Sektor funktioniert und wenn alle Teile des Gesundheitswesens im Rahmen staatlichen Eigentums kooperieren statt zu konkurrieren, dann ist das Ergebnis in einem dreigliedrigen System – groß-mittel-klein und in einem eingliedrigen System nur Maximalversorger gleich gut. Die Krankenhausgröße hat auf das Ergebnisse z.B. der skandinavischen Länder keinen messbaren Einfluss.“

Demzufolge könne also nicht gesagt werden, kleine Krankenhäuser seien per se schlecht, wie es die Bertelsmann-Studie behaupte.

Achim Teusch warnte: „In den Diskussionen um die zukünftigen Krankenhausstrukturen werdet ihr mit streng selektierten Daten zum vorher bestimmten, zum bestimmten Ergebnis geleitet.“

Ein Umbau der Krankenhausstrukturen in Deutschland dürfte laut Achim Teusch um 80 Milliarden Euro kosten. Der Staat könne das nicht stemmen. Teusch: „Wenn aber die Privaten den Spaß bezahlen, dann werden ihnen die schönen großen neuen, guten Häuser auch gehören.“ Der erste große Schub sei für sie Renovierung des Krankenhauswesens der DDR nach der Wende gewesen. Große Maximalversorger seien den Privaten in die Hände gepurzelt. Die Kommunen hätten dringend Geld gebraucht, weshalb sie die neuen Häuser verkauften. Und das investierte Geld wollten die Privaten ja auch wieder zurück – am besten mit doppelt und dreifachem Aufschlag.

Besonders dänisch sei das allerdings nicht, gab Teusch, an Professor Busses Einlassungen erinnernd, zu bedenken: „Denn in Dänemark sind alle Krankenhäuser staatlich. Alle haben genug Geld. Alle haben genug Personal. Konkurrenzkampf gibt es nicht.“

Bestehende Strukturen bedarfsgerecht weiter entwickeln – die Privatisierungslobby ausschalten

Veranstaltung unter Corona-Bedingungen.

Eine Krankenhausreform mit der Abrissbirne sei der falsche Weg, so resümierte Teusch. Stattdessen müsse der Irrweg der letzten vierzig Jahre – Zulassung von Gewinn und privaten Betreibern im Jahre 1984, Budgetdeckelungen 1993 und Fallpauschalen 2003 – beenden und umkehren soweit wie möglich. „Zu kostendeckender Finanzierung ohne Gewinn und Verlust, zu Kooperation der Krankenhäuser statt Konkurrenzkampf. Die Planung sollte darauf gerichtet sein, die bestehenden Strukturen bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Sie sollte regional und demokratisch sein.“ Die Diskussionen sollten öffentlich und transparent sein. Teusch: „Das Wort sollten die Bürger vor Ort haben und nicht die Privatisierungslobby in Berlin.“

Der aufschlussreichen Veranstaltung schloss sich eine interessante Diskussionsrunde unter Corona-Hygiene-Vorschriften – jede Person an eigenem Tisch mit Plexiglas vor Kopf – an. Wozu Einsparungen privater Krankenhauskonzerne auch führen können, wusste einer der Zuschauer zu erzählen: In einem Krankenhaus sollten Personaleinsparungen durchgeführt werden. Die Leitung bat die Mitarbeiter darum, doch in ihrem Kreis selbst zu bestimmen, wer gehen „wolle“. Zynisch! Bei eine Ehepaar, Russlanddeutsche, beide hochqualifiziert, als Krankenschwester und Krankenpfleger tätig, führte das zu Katastrophe: Die Krankenschwester

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ging in den Wald und erhängte sich. Der Zuschauer vermutete stark, dass diese Tote unter finanziellem Druck funktionierenden System wohl nicht die einzige in Deutschland sein dürfte. Zuvor hatte bereits der Arzt und ehemalige Betriebsratsvorsitzende Achim Teusch davon gesprochen, selbst Kenntnis von Fällen von Alkohol- und Tablettensucht im Krankenhaus und verbreitetem Burn-Out-Syndrom unter Ärzten und dem Pflegepersonal Kenntnis erhalten zu haben. Ein solches Gesundheitssystem macht eben krank. Attac sagt: „Gesundheit ist keine Ware!“

Hinweis:

Am kommenden Freitag, den 25.09.2020 ab 11:00 Uhr startet die Volksinitiative in Dortmund zum Thema: Gesunde Krankenhäuser in NRW – für ALLE!
Vor der Reinoldikirche am Westenhellweg Beginn der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative.

Wer wir sind:

Initiiert wurde die Volksinitiative von verschiedenen Bündnissen für mehr Personal im Krankenhaus und Gesundheitswesen allgemein, für den Erhalt von Krankenhäusern und für eine menschenwürdige Gesundheitsversorgung, die in diversen Städten und Regionen in NRW aktiv sind, in Kooperation mit der Gewerkschaft ver.di. Die Bündnisse bestehen aus Beschäftigten im Gesundheitswesen, Patient*innen und Aktivist*innen, die seit einigen Jahren die Arbeitskämpfe der Kolleg*innen im Krankenhaus solidarisch unterstützen und daran arbeiten, das Thema dorthin zu tragen, wo es hingehört: in die Mitte der Gesellschaft!

Was ist eine Volksinitiative?

Durch eine Volksinitiative wird der Landtag aufgefordert, sich mit einem Thema zu befassen. Wenn 0,5% der volljährigen, in NRW wohnhaften deutschen Staatsbürger*innen – das sind gut 66.000 Personen – unterschreiben, ist sie erfolgreich. Unser Ziel ist es, mehrere Hunderttausend Unterschriften zu sammeln, um der Landesregierung deutlich zu machen, was der Wille der Bevölkerung in NRW ist:  Gesunde Krankenhäuser – für ALLE!

Wie kann ich mich einbringen?

Es gibt viele Möglichkeiten, die Volksinitiative zu unterstützen: Unterschriftensammler*in werden: in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz, in der Familie, im Freundeskreis, in der Kirche, im Verein… ́eine Sammelstelle einrichten ́sich einbringen bei einem Bündnis in der Nähe oder selbst Aktionsgruppen gründen.

Wo erfahre ich mehr über die Volksinitiative und bleibe auf dem Laufenden?

Auf unserer Website gibt es weitere Hintergrundinfos zu unseren Forderungen, wichtige Hinweise und Tipps zum Sammeln, eine Übersicht über Sammelstellen in der Nähe sowie Flyer und Plakate zum Bestellen oder Ausdrucken:

Wir fordern: Gesunde Krankenhäuser in NRW – für ALLE!

       patientenorientiert, barrierefrei und selbsthilfe-freundlich

Wir fordern, dass die Gesundheitsversorgung an den Bedarfen der Patient*innen und an guter Qualität orientiert werden muss. Gesundheitsversorgung ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge! ́

       wohnortnah und bedarfsorientiert geplant für alle in NRW

Wir fordern eine intensive Analyse und ausreichend Zeit, um den neuen Krankenhausplan NRW zu erstellen – unter breiter Beteiligung aller Betroffenen bis Ende 2021.Vorher darf es keine Umsetzungsschritte oder Vorfestlegungen geben, wie sie z.B. „Gutachten zur Krankenhauslandschaft NRW” aus dem Hause Laumann nahelegt. Wir fordern den Erhalt aller Kliniken, solange eine solche Analyse nicht vorliegt.

       vollfinanziert durch das Land NRW

Wir fordern ab sofort die vollständige Refinanzierung aller erforderlichen Investitionskosten durch das Land NRW und ein Sonderprogramm zur Behebung des Investitions-staus von aktuell über 12,5 Mrd. € bis 2024. 

Krankenhausgebäude und deren Ausstattung zu erhalten und zu modernisieren, ist gesetzlich geregelte Aufgabe des Landes NRW!

        mit guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten

Wir fordern mehr Personal in den Krankenhäusern und eine gesetzliche Personalbemessung, die eine gute Versorgung für alle sicherstellt! Ausdrücklich beziehen wir uns dabei auf alle Berufsgruppen, auch über die Pflege hinaus.

       ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitswesen- ohne Profite!

Wir fordern die Landesregierung als ersten Schritt dazu auf, sich über eine Bundesratsinitiative dafür einzusetzen, die Fallpauschalen (DRG) abzuschaffen und Profite wieder zu verbieten. Profite pflegen keine Menschen. Gesundheit darf keine Ware sein!

#Covid19: Interview des BVMW mit den Experten Prof. Dr. Püschel und Prof. Dr. Bhakdi. Sind die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung aus medizinischer Sicht tatsächlich gerechtfertigt? Welche Gefahr für die Gesundheit besteht durch Covid-19?

Heute stieß im Netz auf ein interessantes Interview, dass sich mit den aktuellen Maßnahmen der deutschen Bundesregierung in der Corona-Krise befasst. Ich möchte es meinen Leser*innen hier – ohne persönliche Wertung – gerne zur Kenntnis geben. Zur Information und zu möglicher kontroverser Diskussion.

Folgende Fragen werden darin mit Experten diskutiert: Sind diese Maßnahmen aus medizinischer Sicht tatsächlich gerechtfertigt? Und: Welche Gefahr für die Gesundheit besteht durch Covid-19?

Diese und weitere aktuelle Fragen beantworten für Sie Prof. em. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Klaus Püschel (Rechtsmediziner, Institutsdirektor am UKE Hamburg), moderiert von Dr. med. Hans-Joachim Petersohn, Vorsitzender der Gesundheitskommission des BVMW und unterstützt von Dr. Völz. Inititiert vom BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Eigentlich – so finde ich – gehört dieses Interview ins Fernsehen, vielleicht unter Hinzuziehung weiterer Experten.

Quelle: BVMW, You Tube: Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann,

Rezension: „Tot oder lebendig. Das skandalöse Geschäft mit dem Notruf“ von Lars Winkelsdorf und Thomas Eckert

Sind Sie, liebe Leserin, lieber Leser, da Sie diesen Satz lesen noch gesund? Ja? Na, da hoffe ich von ganzen Herzen, dass sie es auch bis zum Schluss des Textes und darüber hinaus auch onoch recht lange bleiben.

Aber klar: wir alle wissen, dass uns von der einen Minute auf die andere etwas passieren kann. Wir verdrängen es. Wie wir selbstredend meist auch den Tod verdrängen. Das ist menschlich. Aber, was, wenn uns ein Herzinfarkt oder ein Verkehrsunfall – was auch immer ereilt?

Dann sind wir dankbar, wenn uns jemand den Notarzt ruft, der rasch die entsprechenden lebensrettenden Maßnahmen einleitet. Und wenn wir hernach in ein Krankenhaus gebracht werden, dass uns dann weiter hilft und wenn es gut läuft heilt, dass wir bald wieder gesund und bei unseren Lieben sind. Doch das ist heutzutage gar nicht mehr so sicher. Bringt uns die Ambulanz stabilisiert ins Krankenhaus, kann es durchaus sein, dass wir es behindert oder als Tote/r wieder verlassen. In Deutschland wird mit 40.000 Todesopfern durch Krankenhausinfektionen gerechnet. Der Grund: mangelnde Hygiene. Multiresistente Keime.

Aber auch die zunehmende Kommerzialisierung und Ökonomisierung des Gesundheitswesens kann uns ebenfalls schaden oder im aller schlimmsten Fall töten.

Doch selbst bevor wir nach einen Unfall auf den Notarztwagen warten müssen, können wir durch vielerlei Umstände sogar noch am Unfallort versterben ohne das Krankenhaus überhaupt erst sehen zu müssen. Nebenbei bemerkt: Prof. Albrecht Goeschel beschäftigt sich seit Jahren kritisch mit unserem Gesundheitswesen. Sie können es hier nachzulesen. Also: Bleiben Sie bloß gesund, liebe LeserInnen!

Sitzen Sie gut, liebe Leserinnen? Ja? Also dann:

Wehe, du bist krank und brauchst einen Notarzt!“, heißt es in Verbindung mit eben im Westend Verlag herausgekommenen Buch „Tot oder lebendig. Das skandalöse Geschäft mit dem Notruf“ von Lars Winkelsdorf und Thomas Eckert.

Winkelsdorf arbeitet als Journalist u.a. für ZDF Frontal 21, die ARD Tagesthemen, NDR Panorama und als Buchautor. Seit Jahren berichtet er über die politischen Probleme der Notfallrettung und fordert die Verbesserung der Patientensituation und der Arbeitssituation der Retter. Er hat eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht.

Eckert studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Volkskunde an den Universitäten Regensburg, Hamburg und am Trinity College Dublin. Seit 2006 arbeitet der ausgebildete Rettungssanitäter als Autor und Reporter für die Redaktionen der Abteilung Wirtschaft und Ratgeber im NDR-Fernsehen. Insbesondere für die ARD-Wirtschaftsseindung Plusminus beschäftige er sich mit sozial- und gesundheitspolitischen Themen, gestützt auf jahrelange Erfahrungen als Rettungssanitäter.

Die Buchinformation setzt sich folgendermaßen fort: „Ist man verletzt oder bedrohlich erkrankte, ruft man die 112 und schon kommen die Retter – so sollte es sein.

Doch tatsächlich geht es nicht mehr um den einzelnen Menschen, sondern ums Geld. Falsche gesetzgeberische Vorgaben, Konkurrenz der Hilfsorganisationen, psychische Belastungen des Personals, überfüllte Notaufnahmen, illegal importierte Leichenteile zu Übungszwecken:

Das Rettungswesen steckt in einer schweren Krise und die Politik reagiert nur auf die Symptome, statt die Ursachen in Angriff zu nehmen. Die Folge sind lange Wartezeiten auf Retter, fehlende Materialien oder übermüdete Helfer. Dies führt zum unnötigen Tod tausender Menschen.“ Und der Text endet: „Ein Skandal, der endlich diskutiert werden muss.“

Das walte Hugo!, möchte ich anfügen. Mancher mag vielleicht nun gar nichts mehr wissen von dem Buch. Weil es ihm schon jetzt mulmig geworden ist. Aber – ich finde: das Buch sollte und muss gelesen werden! Letztlich geht es um unsere Gesundheit. Um unser Leben!

Wer die letzten Jahrzehnte nicht im luftleeren Raum gelebt hat, dürfte sich denken können, warum die Situation so schlimm ist. Wie schon zitiert: Es geht ums Geld. Im Gesundheitswesen wird eine Menge Geld bewegt. Das weckt bei bestimmter Klientel Begehrlichkeiten. Und zu die zunehmende Neoliberalisierung unsere Gesellschaft begünstigt bestimmte Interessengruppe durch diesem Klientel auch noch entgegenkommenden Gesetzen, dass sich deren Begehrlichkeiten auf die eine oder andere Art umsetzen lassen. Der Patient hat die schlechtesten Karten. Er hat nämlich keine Lobby. Eigentlich müsste die Politik, die Regierung Lobby der Patienten sein. Eigentlich! Oder sehe ich das etwa falsch?

Ein tragischer Fall war Anstoß, sich mit dem deutschen „Blaulichtmilieu“ zu beschäftigen

Der Einstieg ins Buch ist sogleich drastisch. Eckert und Winkelsdorf hatten auf dem NDR-Gelände in Lokstedt einem Fernsehbeitrag über einen

Am Bett des krank gemachten deutschen Gesundheitssystems. Foto: Claus-D. Stille

Krankenkassenbetrug der Feuerwehren von Hamburg und Berlin gearbeitet. Sie hatten auf ihren Rettungswägen an Material und Medikamenten gespart und so die DIN-Normen der Fahrzeuge umgangen, „die Einsätze aber gegenüber Patienten und Krankenkassen als vollwertige Rettungswägen abgerechnet (S.7)“

Die Behörden redete sich aber die Geschichte schön: Schließlich rücke ja zusätzlich zum Rettungstransportwagen (RTW) noch der Notarzt mit seinem Einsatzfahrzeug und der kompletten Ausstattung zum Alarmierungsort aus. Nach dem sogenannten Rendezvous-Prinzip.

Am Nachmittag trennen sich die beiden Journalisten. Winkelsdorf trifft auf dem Nachhauseweg auf einen Notfall: eine Person liegt am Boden. Um ihn herum steht einen Menschentraube. Jemand ist dabei die Person zu reanimieren. Winkelsdorf löst den völlig erschöpften Ersthelfer, einen Kinderarzt aus einem nahe gelegenen Krankenhaus, der kürzlich ein Notfalltraining absolviert hatte, ab.

Dann kommt der Rettungswagen mit dem Defibrillator. Der Notarzt steckt irgendwo im Stau. Der Hubschrauber ist woanders gebunden. Ein Arzt hält mit seinem Auto an und hilft. Spritzt Adrenalin. Winkelsdorf ersucht mit „mit der Feuerwehrtechnik aus dem Hause Wegwerfprodukte irgendwie klarzukommen.’One size fits all‘, die Maske soll angeblich auf 90 Prozent aller Erwachsenen passen – dann gehört der Patient hier also zu den anderen 10 Prozent. (S.11)“ Kein Herzschlag!

Schließlich trifft die Notärztin ein. Sie bemüht sich. Alle Beteiligten haben sich mit aller Kraft bemüht. Der Patient verdreht die Augen. Dennoch versucht die Notärztin weiter ihn zurückzuholen. „Nach quälend langen 70 Minuten erfolgt schließlich der Transport“, lesen wir, „schließlich der Transport mit dem Rettungswagen in die nur wenige Minuten entfernte Notaufnahme. Später erfahre ich, dass der Mann dort nach etwa 20 Minuten für tot erklärt wurde.“

Dieser Todesfall, schreibt Lars Winkelsdorf, das von ihm Erlebte, sei der Anstoß für die Recherche beider Buchautoren im deutschen Blaulichtmilieu gewesen. Aber, geben sie auf Seite 14 zu bedenken, „(…) ob man dem Leser die Realitäten überhaupt zumuten kann, die Schilderungen nicht zu drastisch wären oder sogar Angst machen könnten. Ja sogar, ob man von diesem Anstoß überhaupt erzählen sollte. Um es kurz zu formulieren: Was Retter in Deutschland erleben, ist für Außenstehende kaum vorstellbar und häufig nur noch als entsetzlich zu beschreiben.“

Dass sich die Autoren trotz dieser Bedenken dennoch entschieden haben es zu tun, ist m.E. richtig. Auch wenn es uns als Leser hin und wieder mulmig werden kann ob es Berichteten. Wie schon bemerkt: wir Menschen verdrängen gern. Aber so ändert sich nichts. Im Gegenteil alles wird nur schlimmer.

Die Autoren merken an: „Wir werden älter, wir erkranken, uns passieren Unfälle und früher oder später landen wir auf die eine oder andere Weise in einer Situation, in der wir auf eine Rettungsmittel selbst angewiesen sein werden, ein Kollege oder ein naher Angehöriger, ein Freund oder eine Nachbar betroffen wird.“ Genau!

Die Autoren haben recht: Bestehende Probleme in der Notfallrettung müssen politisch gelöst werden!

Eingeführt werden wir in das Thema ab Seite 16 des Buches, indem uns die Geschichte des Rettungswesens in Deutschland vermittelt wird. Ein sehr interessantes Kapitel. Kaum jemand dürfte zum Beispiel wissen, dass die Auslösung für die Schaffung unserer modernen Notfallversorgung der tragischen Tod eines Kindes, Björn Steiger, im Jahre 1969 gewesen ist. Nach einem Verkehrsunfall des Kindes hatte es über eine Stunde gedauert bis ein Krankenwagen eingetroffen war – der Junge starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Eltern des Kindes gründeten die Björn Steiger Stiftung e. V. mit dem Ziel die Notfallrettung in der Bundesrepublik zu verbessern.

Wie bei so vielen anderen auftretenden Problemen und Schwierigkeiten in unserem Land, haben auch im Rettungswesen nicht wenige mit dem bundesdeutschen Föderalismus zu tun. Vieles ist unterschiedlich geregelt. Nur ein Beispiel von vielen: die vorgeschriebenen Anfahrtszeiten (wie lange eine Rettungswagen brauchen darf, um am Einsatzort zu sein). Die an Bord vorhandenen Notfallmedikamente. Auch kann das Leben eines Patienten in Gefahr sein, weil etwa ein Sanitäter bestimmte lebensrettende Maßnahmen – bei angedrohter Strafe! – dem Gesetz und den Vorschriften nach nicht durchführen darf.

Angesprochen wird auch die Tatsache, dass immer öfters der Notruf gewählt wird, weil Patienten so lange Wartezeiten bei Ärzten aus dem Weg gehen wollen.

Dazu kommen die Belastungen des Krankenhauspersonals, die mit immer weniger KollegInnen immer mehr Patienten betreuen müssen.

Das ist in Pflegeheimen bekanntlich nicht anders. Wo nicht selten ein Pflegeheimarzt vollkommen ausreichend wäre, wird der Notarzt alarmiert.

Diese Probleme, sagen die Autoren voraus, werden durch die längere Lebenserwartung der Menschen und den demografischen Faktor künftig noch größer werden.

Wir erfahren im Kapitel „Schwarze Manchenschaften“ (ab S. 79) von fragwürdigen privaten Einheiten wie etwa Medical Response Unit (MRU). Und erhalten im Hinblick auf NSU und den Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt von Anis Amri interessante Informationen.

Es sind skandalöse Vorgänge und Tatsachen über die uns das Buch informiert. Etwa auf Seite 111: „In Berlin fuhr die Feuerwehr spätestens seit 2005 mit ihren Rettungswagen in die Einsätze, deren Ausstattung in anderen Bundesländern nur milde belächelt wurde: Ein AED-Gerät vom Typ Zoll Pro, wie es sonst in Hausarztpraxen verwendet wird, bot immerhin die Möglichkeit einer Defibrillation und einen kurzen auf die elektrische Aktivität des Herzens mit einem Ein-Kanal-EKG.“

Im benachbarten Landkreisen von Brandenburg fuhren dagegen voll ausgestattete RTW mit modernen 12-Kanal-EKG.

Währenddessen, lesen wir mit hochgezogenen Augenbrauen, „schaut man in Berlin in die sprichwörtliche Röhre und bewegte sich auf einem Niveau, das weit unterhalb der „Schnellen Medizinischen Hilfe“ der DDR lag. „Vor 1990 war es in Ost-Berlin medizinischer Standard, dass auf den Einsatzmitteln weitaus leistungsfähigere 6-Kanal-EKG vorhanden waren, es gab Beatmungsgeräte und selbstverständlich auch Medikamente. Unvorstellbar für Laien, doch tatsächlich war die Versorgung bei Notfällen im Palast der Republik 1988 deutlich besser als bei vergleichbaren Fällen 2010 am Bahnhof Zoo.“

Die Autoren stellen ab Seite 135 ihres Buches unmissverständlich fest: „So geht es nicht weiter“.

Die vielen bestehenden Probleme summieren sich. Wir lesen vor haarsträubenden Zuständen. Kompetenzschwierigkeiten. Unterschiedliche Zertifikate und behindernde Vorschriften, die den Rettern im Alltag das Leben schwermachen. Der Hut brennt!

Der Rettungsdienst sei durch Fehlentwicklungen des Föderalismus auf dem direkten Weg in eine ernsthafte Krise.

Probleme, die 2014 mit dem Notfallsanitätergesetz hätten gelöst werden sollten, haben sich sich als „klares Problem erwiesen (S.165): Solange einzelne Länder und Kreise die Möglichkeit eines Eingreifens haben, wird hiervon auch entsprechender Gebrauch gemacht. Dabei werde nicht selten zu einem Trick gegriffen, die Handlungs- oder Dienstanweisungen (SOP; dt. Standard Operating Precedure) entsprechend zu formulieren, um sich juristisch nicht angreifbar zu machen, man verzichtet lediglich auf die Bereitstellung technischer Geräte unter freundlichem Hinweis auf den Notarzt, der diese selbstverständlich mitbringen würde. Mit anderen Worten: Der NotSan (Notfallsanitäter; d. Autor) wird auf die Notwendigkeit etwa eines 12-Kanal-EKGs verwiesen, kriegt das Gerät aber trotzdem nicht.“

Im Kapitel „Was sich ändern muss“, wird noch einmal genau aufgeführt, welche Probleme es gibt und wie ihnen begegnet werden müsste.

Ein wichtiges Buch. Bei dessen Lektüre sich dem Leser nicht nur oft die Haare sträuben, sondern einen auch am liebsten die Hutschnur platzen lassen möchte. Aber Vorsicht: Denken Sie an ihr Herz!

Möglichst viele Menschen sollten dieses Buch lesen. Schließlich sind wir alle potentielle Patienten. Vor allem aber sollten unsere PolitikerInnen ihren Nasen gründlich in dieses Buch stecken und vor allem nach getaner Lektüre vor allem eines tun: „Endlich handeln!“

Wer diese Buch gründlich gelesen hat und in den letzten Jahrzehnte nicht verschlafen hat, sollte zur Einsicht kommen: Die allermeisten hier beschriebenen Probleme (jetzt mal die dem Föderalismus geschuldeten ausgenommen) haben – jedenfalls m.E. – mit der unsere Gesellschaft mehr und mehr zerstörenden Neoliberalisierung zu tun, gegen die die Politik, Lobbyisten auf den Leim gehend, nicht nur nichts unternimmt, sondern ihm sogar noch weitere wichtige Grundlagen zum Fraß überlässt. Das zu benennen hat mir im Buch etwas gefehlt. Überalterung, demografischer Wandel, Personalmangel alleine sind mir zu wenig Gründe, um die Misere zu begründen. Auch an Geld dürfte es eigentlich nicht fehlen. Beispielsweise tönt die Bundesregierung ständig, dass Nato-Zwei-Prozent-Ziel müsse unbedingt realisiert werden. Was bedeutet, dass Deutschland bis 2024 85 Milliarden Euro für Rüstung ausgeben müsste.

Freilich müsste auch mehr entsprechendes Personal ausgebildet werden. Es kann ja auf die Dauer keineswegs angehen, dass wir mehr und medizinische Kräfte aus anderen Ländern abwerben, denen sie dann in der eigenen medizinischen Versorgung fehlen.

Ausbaden müssen die Auswirkungen der im Buch beschriebene bittere Misere in diesem hier vorliegendem Fall die Patienten und das medizinische Personal, das das Menschenmögliche tut, um ihnen zu helfen.

Bleiben Sie möglichst gesund, liebe LeserInnen, aber lesen Sie das Buch und empfehlen es weiter. Das Thema ist ein großes gesellschaftliches und geht uns deshalb alle an.

Lars Winkelsdorf, Thomas Eckert

Tod oder lebendig

112 – Das skandalöse Geschäft mit dem Notruf

Erscheinungstermin: 2. September 2019
Seitenzahl: 240
Ausstattung: Klappenbroschur mit zahlreichen Abbildungen
Artikelnummer: 9783864892738

 

Preis: 18,00 Euro