Das Totalversagen der Aufsichts­gremien von ARD und ZDF

Unbedingt empfohlen!

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ardzdfÖffentlich-rechtlicher Rundfunk muss kontrolliert werden, um Lüge, politische Propaganda und Des­in­for­mation der Be­völk­erung wirksam auszuschließen. Wenn die Böcke dabei zum Gärtner gemacht werden, wenn Parteienfilz und In­kom­petenz in den Gremien bestimmen, dann versagt die Kontrolle auf ganzer Linie und die Gremien selbst werden immanenter Bestandteil eines Staatsfunks.

Maren Müller hat den aktuellen Vorgang um die Abweisung der Programm­beschwerde von Norbert Häring und dem damit verbundenen grotesken Lob für den ARD-Mann Rolf-Dieter Krause zum Anlass genommen, auf ihrem Blog den Missständen in Rundfunkrat und Programmausschuss des WDR nachzuspüren.

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Dem streitbaren Ökonomen und Wirtschaftjournalisten Norbert Häring ging die Berichterstattung über die Griechen­land-Krise gehörig gegen den Strich. Auf seinem Blog konnte man in den vergangenen Monaten neben seinen Unmutsbekundungen über ARD, Krause und Co. zum Thema Griechenland sehr viel interessante und hilfreiche Hintergrundinformationen lesen. Häring ist, im Gegensatz zu den meisten Rezipienten, die sich durch den Dschungel deutscher Medien quälen müssen, um halbwegs…

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WDR – Tom Buhrows antirussische Hetzer fragen: „Was können wir von Egon Bahr lernen?“

Empfehlung! #WDR anlässlich des Todes von Egon Bahr völlig daneben!

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wdr5Kein Witz! Ausgerechnet einer der übelsten antirussischen Hetz- und Propagandasender Deutschlands fragt heute ganz naiv, was man denn von Egon Bahrs „Wandel durch An­nä­he­rung“ lernen könne.

WDR_Tagesgespräch_Bahr1525Angesichts solcher Chuzpe bleibt einem doch wirklich die Spucke weg, war und ist es doch der WDR, der unter der Führung Tom Buhrows seine Hetzkampagnen gegen Russland zu immer neuen Höhen gesteigert hat. Wenn man sich heute im Tagesgespräch hinstellt und auf „Bahr-Versteher“ machen will, dann ist das an Verlogenheit kaum zu überbieten.

WDR: Russland ist unser „Erzfeind“!

Noch in der Ankündigung zur Sendung spiegelt sich diese reaktionäre anti-russische Hetze wieder, die alles, wofür Egon Bahr stand und sein ganzes politisches Leben gearbeitet hat, mit Füßen tritt und geradezu verhöhnt:

Doch was können wir von seinen Ideen für die Zukunft verwenden? Kann „Wandel durch Annäherung“ uns in der aktuellen Krise mit Russland helfen? Welche Risiken hat es, mit seinen Erzfeinden zu reden? Welche Chancen?

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Paul Craig Roberts: Im Westen herrscht Sorglosigkeit

Lesetipp

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19.08.2015
Im Westen herrscht Sorglosigkeit
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by Paul Craig Roberts                                         Übersetzung von FritztheCat


Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans („Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.

Europa wird gerade von Flüchtlingen überschwemmt. Ursache ist die hegemoniale Politik Washingtons und Israels, die im Nahen Osten und in Nordafrika ein Gemetzel an einer hohen Zahl von Zivilisten anrichtet. Der Ansturm ist so groß, dass sich die europäischen Regierungen untereinander über die Verteilungsquoten streiten. Ungarn will einen Zaun bauen, wie die USA und Isreal, um sich die Unerwünschten vom Leib zu halten. In den…

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Ray McGovern: Propaganda, Geheimdienste und MH-17

Lesetipp!

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Ray McGovern (* 25. August 1939 in New York) ist ein US-amerikanischer ehemaliger CIA-Offizier. McGovern war als Mitarbeiter der CIA unter sieben US-Präsidenten insgesamt über 27 Jahre lang für die morgendliche Berichterstattung im Weißen Haus zuständig. Bei seiner Pensionierung wurde er mit der Intelligence Commendation Medal von Präsident Bush ausgezeichnet. Diese Medaille gab er im März 2006 zurück aus Protest gegen die Beteiligung von CIA-Mitarbeitern an Folterungen im Irak. 2003 gründete er zusammen mit anderen ehemaligen CIA-Mitarbeitern die Veteran Intelligence Professionals for Sanity (wikipedia)

In diesem Artikel benennt McGovern genau die Punkte, auf die wie hier in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen haben: Die US-Regierung hält Informationen zurück, speist die Weltöffentlichkeit mit Social-Media-Müll ab und die westlichen Medien stellen keine Fragen.

Propaganda, Geheimdienste und MH-17
von Ray McGovern 17.08.2015               (Übersetzung von FritztheCat)

Exklusiv: Propaganda ist das Elixier der lebenszerstörenden Kriege und die US-Regierung…

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ZDF heute-journal löscht kritischen Beitrag über US-„Demokratie“ aus der Mediathek

Empfehlung! Das ZDF löschte kritischen Beitrag.

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zdf_80Am 7. August sendete das ZDF heute-journal einen Beitrag von Ulf Röller, in welchem er sich kritisch und sehr faktenreich mit dem milliardenteuren US-Wahlkampf beschäftigte. Offenbar zu kritisch, denn aus der Mediathek wurde der Beitrag entfernt.

Titel: „Gekauft – Die Milliardäre und der US-Wahlkampf“

ZDF_Ulf_Roeller_US-Wahlkampf_Milliardaere525 Heimlich, still und leise aus der Mediathek gelöscht: Ulf Röllers Bericht über milliardenteuren US-Wahlkampf

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Gefällt mir: Til Schweiger entlarvt Staatsfunk-Attitüde des ZDF

Tipp!

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zdf_80Til Schweiger würde man sicher nicht nach einem Statement zu politischen Ereignissen fragen, um sich davon tiefgreifende Erkenntnisse zu erhoffen. Seine klare humanistische Haltung in Sachen Flüchtlingselend hat ihn dennoch zu einem Zoon Politikon gemacht, zu einem Wutbürger der anderen Sorte – der vorbildlichen.

In einem aktuellen facebook-Post empört sich Schweiger zurecht über eine hanebüchene Schönfärbung des Staatssenders ZDF, wo man ein verharmlosendes und rückgratloses Zitat der Bundeskanzlerin über die virulente Gewalt gegen Flüchtlinge zu „klaren Worten“ umgedeutet hat.

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acTVism: Jürgen Todenhöfer – “Du sollst nicht töten: Mein Traum vom Frieden”

Empfehlung!

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Jürgen Todenhöfer muss man keinem politisch interessierten Beobachter lange vorstellen. Der Autor, Publizist, Friedensaktivist und ehemalige Bundestagsabgeordnete hielt am 27.3.2015 in der Münchner Muffathalle eine Lesung, in der er u.a. von den katastrophalen gesellschaftlichen und humanitären Zuständen in Irak und Afghanistan berichtete.

Sein Buch „Du sollst nicht töten – Mein Traum vom Frieden“ ist ein glühendes und persönliches Plädoyer gegen die amerikanischen Interventionen in Irak und Afghanistan. acTVism Munich zeichnete die komplette Lesung auf, die nun auf youtube in vier Teilen verfügbar ist.

Todenhoefer_Actvism525 Bild anklicken, um zum Beitrag auf acTVism Munich zu gelangen

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Kritik an VdK-Zeitung: „Demenzjournalismus“, Meinungsvermeidung und Personenkult

So sieht die Zeitung aus; Grafik via VdK-Internetauftritt.

Der Sozialverband VdK hat beachtliche 1,7 Millionen Mitglieder in Deutschland. Und natürlich auch ein Presseorgan. Sie nennt sich schlicht „VdK-Zeitung“. „Mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren gehört die VdK-Zeitung zu den größten Mitgliederzeitungen bundesweit. Die Zeitung wird von Bundes- und Landtagsabgeordneten, in Ministerien, Behörden, und Verbänden ebenso gelesen wie vom Einzelmitglied“, präsentiert und rühmt sich die VdK-Gazette auf ihrem Internetauftritt selbst. Professor Albrecht Goeschel, Präsidiumsmitglied der Accademia ed Istituto per la Ricerca Sociale Verona, ist ein gewohnt scharfer Kritiker des VdK. Seine gepfefferten Anwürfe dem Verband gegenüber sind durchaus fundiert und durch mehrere Arbeiten des Instituts belegt. „Wenn ein Printmedium sich ‚Zeitung‘  nennt und haptisch und optisch eine Ta-
geszeitung nachahmt, dann erwartet das ungewarnte Publikum Aktualität und Brisanz und Themen, zu denen es sich eine Meinung bilden kann“,  schreibt Goeschel einleitend. In seinen darauf folgenden Zeilen seiner Kritik belegt  er, warum die VdK-Zeitung gerade diesbezüglich nach so etwas wie ein Rohrkrepierer ist.

Die BÄCKERBLUME des VdK?

Nun hat sich der Professor das einmal monatlich erscheinende VdK-Blatt, sozusagen das Zentralorgan des Sozialverbands, zur Brust genommen. Goeschels Text ist provokant-frech mit “VdK-Zeitung: Meinungsvermeidung durch Demenzjournalismus” (erschienen im Magazin des Büros für Altersdiskriminierung) überschrieben. Albrecht Goeschel fragt sich in seinem Artikel, “warum diese ob ihres „Bäckerblumejournalismus“ immer wieder verhöhnte VdK-Zeitung überhaupt Beachtung verdient”. Der Autor rekurriert da auf die oft in Sketches oder Satiren der Lächelichkeit preisgegebene “BÄCKERBLUME” hin. Laut Wikipedia Süddeutsche Zeitung ätzte damals „Hier ist der Spott das tägliche Brot“. Allerdings ist BÄCERBLUME eine Kundenzeitschrift. Nähme man kein Blatt vor den Mund wie der Professor aus Verona/Martenstein könnte man auch die VdK-Zeitung durchaus als Kundenzeitschrift bezeichnen. Nach Albrecht Goeschel nimmt ja der VdK seine Mitglieder durchaus auch als Kunden her. Mitgliederdaten werden verkauft und so schreibt Goeschel einmal:

Da der VdK für seine Rechtsberatung  fett Kosten berechnet, sind seine Mitglieder also überwiegend als ‚Kunden‘ zu betrachten, die beim VdK Rechtsberatung einkaufen.”

Unverbindliche Worte von Ulrike Mascher (SPD)

Schauen wir uns doch einmal die VdK-Bäckerblume, pardon: die VdK-Zeitung an. Es wird einen dann dabei nicht verwundern, dass diese als Sprachrohr und Organ der Interessenvertretung der Alten daherkommt. “Fest ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat sich ein Satz des früheren Bundesarbeitsministers Norbert Blüm: „Die Rente ist sicher“ schreibt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in ihrem “Kommentar: Verdiente Sicherheit”. Und weiter: “Noch 1997 versprach er dies in einer Bundestagsdebatte, in der es um deutliche Einschnitte in der Rentenversicherung ging. Leider sahen und sehen sich viele Rentnerinnen und Rentner von diesem Versprechen enttäuscht. “ Gegen Ende des Kommentars wird Mascher dann auch noch etwas kritisch: “Doch leider stoppt auch die gegenwärtige Bundesregierung den Abwärtstrend beim Rentenniveau nicht.” Krokodilstränen des SPD-Mitglieds Ulrike Mascher. Indem sie wegen dessen berühmten Renten-Satz (der im Übrigen gerne falsch verstanden wird: denn Blüm meinte das deutsche Rentenumlagesystem) Blüm gewissermaßen prügelt, blendet sie offenbar aus, wer für die größten Verwerfungen im Rentensystem,die quasi als faktische Rentenkürzungen wirken die Hauptverantwortung trägt: Die rot-grüne Bundesregierung unter Schröder und Fischer und deren “Reformen”. Aber auch die Auswirkungen von Altersarmut ist die VdK-Zeitung mit Rat in Gestalt des Beitrags “Je früher zur Schuldnerberatung, desto besser” zur Stelle.

Statt des Floretts zückt Albrecht Goeschel den Hammer

Ob der vom VdK ins Blatt gehobenen Themen zückt Albrecht Goeschel ohne Rücksicht auf Verluste statt eines Floretts erbarmungslos den Hammer und haut drein: “Demenzjournalismus” sei das. Fast archaisch sei das Bild-Konzept der – in der sicherlich nicht ohne Grund in Anführungszeichen gesetzten “Redaktion”. Goeschel geißelt auch, dass was er wohl als Personenkult wahrnimmt. Ähnlich  wie früher in der DDR, da der 1. Sektretär des ZK der SED, Erich Honecker gleich mehrfach in nur einer Zeitungsnummer erschien. Albrecht Goeschel: “Immer das gleiche Foto von ‚Präsidentin‘ Ulrike Mascher und das in hohen Dosen. Eine Art VdK-Maoismus. Wenn das noch nicht hilft, bringt es die Gruppenfoto – Ikonographie: Ortsgruppe, Kreisgruppe, Bezirksgruppe, Landesverbändegruppe, Bundesverbandsgruppe, Präsidentin-Politiker(innen)gruppe: Austauschbarkeit als Einmaligkeit.”

Des Weiteren beklagt der Professor “Inhaltsarmut” und will “Alltagsbanalität als Erkenntnisevent” erkannt haben, wofür auch gleich ein Beispiel anführt: „Frauen haben öfter kalte Füße“ (Originalzitat).

Meinungsvermeidung

Nun beantwortet Albrecht Goeschel auch die eingangs gestellte Frage noch, warum die VdK-Zeitung überhaupt Beachtung verdient, so:

“Zunächst ist da die schiere Massenauflage und die Reichweite in eine wichtige Teilgruppe der ‚Sozialen Mitte‘ hinein. Vor allem ist es aber die Eigenschaft der VdK-Zeitung als eine Art ‚medialer Fingerabdruck‘ der Berliner GroKo  mit ihrem bauchredenden Unheil im Kanzler(innen)amt: Die gleiche Methode, das gleiche Resultat – nicht einmal Verbiegung, sondern vor allem Vermeidung von Meinung.”

Gegen Schluss seines Beitrags zieht Prof. Goeschel dann noch einmal ordentlich vom Leder. Hat die „VdK-Bäckerblume“ vielleicht noch einen bedeutenderen Platz im Konzert der Medien vor sich? „Das mittlerweile die VdK-Zeitung im Kartell der ‚Leitmedien‘ als Mittäterin durchaus anerkannt ist, zeigt ein Vorgang, der vor ein paar Jahren von den Münchner Boulevard- und Qualitätszeitungen noch mit Hohn und Spott beworfen worden wäre: Der ‚Herausgeber‘ der VdK-Bäckerblume, ein Michel Pausder, ist in den Vorstand des bislang jedenfalls renommierten ‚Münchner Presseclub‘ aufgenommen worden.

Vergessen was war

Wie man es von Albrecht Goeschel kennt, ist die Gefahr unbegründet, dass er am Schluss seines Textes in wohlgefälliges Geseibel – wie man es aus den gefühlt tausend Talk-Shows unseres Fernsehens längst nicht mehr hören kann. Er schließt bezüglich des von ihm mit harten Bandagen beklagten „Demenzjournalismus“ sarkastisch: Vergessen wir was war“, ‚Wahlkampfslogan der Liste Alzheimer Regensburg, 2 Mandate bei den Kommunalwahlen 1996’“.

MH17 – Die ungestellten und die unbeantworteten Fragen

#MH17 – Warum lässt die Aufklärung auf sich warten?

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mh17_head Vertuschung statt Aufklärung

Bereits kurz nach dem Absturz von MH17 starteten westliche Medien eine Pro­pa­gan­daschlacht, in der den Se­pa­ra­tis­ten und Russland vorgeworfen wur­de, für die Katastrophe verantwortlich zu sein. Das Gebell war so laut und die Fakten – bis heute – so dünn, dass der Eindruck, hier solle etwas vertuscht werden, sich jedem Beobachter geradezu aufdrängen muss.

Zum Vergleich: der Absturz der Germanwings-Maschine war innerhalb weniger Tage aus Sicht der Verantwortlichen vollkommen aufgeklärt. Rund um MH17 hingegen werden von den für die Aufklärung Verantwortlichen sämtliche relevanten Informationen zurückgehalten. Aus unserer Sicht besonders bemerkenswert: Die westlichen Medien macht keinerlei Anstalten diese Informationen (Flugschreiberdaten, Flugroutendaten, Fluglotsendaten, Radar- und Satellitendaten der USA und NATO, Ergebnisse der Obduktionen und Untersuchungen der Wrackteile, etc) einzufordern.

Statt zu recherchieren, veröffentlichen westliche Medien unseriösen Social-Media-Frickelkram unqualifizierter Hilfsanalysten, weil diese eine Spur nach Russland basteln. Die grundsätzliche Verantwortung der Ukraine, die den verbrecherischen Krieg im Donbass überhaupt führt…

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