Die 75. Ruhrfestspiele Recklinghausen finden vom 1. Mai bis zum 20. Juni statt

Heute starten die nunmehr 75. Ruhrfestspiele Recklinghausen. Ein Jubiläum! Glanz, Glamour und festliche Atmosphäre wäre da zu erwarten. Wie einst alles begann:

„Kohle für Kunst – Kunst für Kohle“

Hier die Erinnerung an die Geschichte der Entstehung der Ruhrfestspiele unter dem Motto „Kohle für Kunst – Kunst für Kohle“. Im bitterkalten Winter 1946/47 halfen Kohlekumpel der Zechen König Ludwig Hamburger Theaterschaffenden solidarisch mit Kohle zur Beheizung ihrer Musentempel – an den Besatzungsmächten vorbei – aus. Dafür revanchierten sich Hamburger Theaterleute mit einem Gastspiel in Recklinghausen. Ohne diese Aktion existierten die Ruhrfestspiele nicht.

Im Vorjahr fielen die Ruhrfestspiele aus

Im vergangenen Jahr fielen die Ruhrfestspiele erstmalig in ihrer 74-jährigen Geschichte aus. Mussten ausfallen, wegen Corona, respektive den dagegen ergriffenen Maßnahmen. Intendant Olaf Kröck erklärte sich dazu und stellte das Veranstalten eines Herbstfestivals in Aussicht. Doch auch daraus wurde nichts. Das größte Theaterfestival Europas sollten 2020 also nicht stattfinden. Während die Salzburger Festspiele im Nachbarland Österreich mit Sicherheitskonzept stattfinden durften. Das verstehe wer will. Aber: Tempi passati …

Eröffnung digital

Nun, immerhin im 75. Jahr dürfen die Ruhrfestspiele stattfinden. Sie beginnen heute, am 1. Mai und gehen bis zum 20. Juni 2021. Traditionell beginnen sie mit dem Eintreffen des 1.Mai-Demo-Zuges auf dem Grünen Hügel am Festspielhaus. Dort werden die Eröffnungsreden gehalten. Danach findet ein großes Volksfest rund um das beeindruckende Festspielhaus statt. Mit Speis und Trank sowie mit musikalischen und künsterlischen Darbietungen für Jung und Alt – für die ganze Familie. Jedes Mal ein freudige Ereignis und eine perfekt Einstimmung auf das kommende Festival. Leider in diesem Jahr nur digital zu erleben.

Das Programm (leider sind schon einige Punkte entfallen) finden Sie, liebe Leserinnen und Leser hier.

Lesen Sie – so Sie mögen – hier einige meine ältere Berichte von und über die Ruhrfestspiele.

Beitragsbild (Archiv C. Stille): Ruhrfestpielhaus mit Henry-Moore-Skulptur

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