Frohe Festtage! Bleiben Sie im Frieden

Meinen sehr verehrten Leserinnen und Lesern wünsche ich ein friedliches und den Umständen entsprechend frohes Weihnachtsfest.

Meiden Sie nach Möglichkeit – eine Empfehlung von mir, der ich dies bereits in die Tat umgesetzt habe – Medien, die Ihnen in Sachen Pandemie Angst machen und Sie unnötig in m.E. schier unverantwortlicher Art und Weise in Panik versetzen. Medien, die sich inzwischen offenbar nur noch als Regierungslautsprecher verstehen und nicht mehr als Vierte Macht, wie es sein sollte. Guter Journalismus ist das jedenfalls nicht. Warum wird nicht differenzierter berichtet? Es könnten ja auch mal Tipps gegeben werden, wie man das eigne Immunsystem stärken kann. Stattdessen rund um die Uhr: Angst- und Panikmache. Was gewiss nicht das Immunsystem stärkt, sondern womöglich krankmacht. Dagegen hilft nur noch: Abschalten!

Der Streit rund um die Covid-19-Pandemie und über die in mancher Hinsicht teils unverhältnismäßigen bzw. nicht so recht nachvollziehbaren Maßnahmen, die dagegen ergriffen worden sind, entzweien mittlerweile sogar Familien- und Verwandtenkreise. Ein Riss geht mitten durch die Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die schon vor Corona arg gespalten war.

Ich weiß nicht, ob Sie das Buch „Der Knacks“ von Roger Willemsen kennen. So der Titel des vielleicht persönlichsten Buches des unvergessenen, viel zu früh verstorbenen Autors. Ich empfinde die in diesem schrecklichen Jahr 2020 aufgetretene Corona-Pandemie und alles was damit einhergeht als einen solchen Knacks. „Der Knacks“, das ist der Moment, in dem das Leben die Richtung wechselt und nichts mehr ist wie zuvor. So einen ganz persönlich erlittenen Knacks, von dem Roger Willemsen in seinem Buch schreibt, habe auch ich erlebt. Womöglich werde ich dazu dieser Tage noch einen sehr persönlich gefärbten Text dazu auf meinem Blog hier veröffentlichen.

Ziemlich klar für mich ist jedenfalls bereits jetzt, dass auch die Corona-Pandemie – und all das, was sich noch dahinter und neben dran abspielte und abspielt, bzw. erst im Nachhinein auf uns hereinbrechen und vielleicht im kommenden Jahr auf uns zukommt – rückblickend als ein solcher Knacks in unser aller Leben auf die eine oder andere Weise – eingeordnet werden wird. Ein Knacks, der die Gesellschaft in einschneidender oder gar dystopischer Weise verändern könnte.

Paar im Lockdown. Foto: Stille

Soweit umsetzbar, versuchen Sie es doch einmal mit einem „Waffenstillstand“ an Weihnachten, wie Tobias Riegel auf den NachDenkSeiten empfiehlt.

Und denken Sie bitte auch an die Alten und Einsamen in dieser stillen Zeit.

Bleiben Sie im Frieden.

Herzliche Grüße

Claus Stille

Beitragsbild: C. Stille

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