Bimbes – Die Beichte meines Vaters. Die schwarzen Kassen der CDU. Ein aufrüttelndes Buch von Karl-Heinz Ebert

Erinnert sich noch jemand an Helmut Kohls „Ehrenwort“, dass er nach dem öffentlichen Aufpoppen der CDU-Spendenaffäre als Erklärung dafür anführte, warum er die Namen der angeblichen Spender nicht nennen will? Kohl berief sich damals auf vier bis fünf anonyme Spender.

Und woher stammten die schwarzen Kassen der CDU? Oder man denke an die angeblichen jüdischen Vermächtnisse? Der hessische CDU-Schatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein hatte vorgegeben, die getarnten Einnahmen seines Landesverbandes seien Vermächtnisse jüdischer Emigranten gewesen.

Der ehemalige Schatzmeister hatte behauptete damals, dass die Millionenzuwendungen, die in Wirklichkeit aus schwarzen Auslandskonten der CDU stammten, aus Vermächtnissen von Juden gekommen seien. Ein kaum empörend zu nennendes, bestialisch zum Himmel stinkendes, alles andere als christliches Verhalten der CDU.

Bis heute ist die Aufklärung betreffs der schwarzen Kassen der CDU unbefriedigend geblieben. Woher stammten denn genau die Millionen?

Sind wir etwa eine Bananenrepublik? Wohl noch nicht. Aber sind wir vielleicht auf dem Weg dahin?

Rückblick: 1999 wurde die Schwarzgeldaffäre um Helmut Kohl immer brenzliger . Bundesschatzmeister der CDU, Walter Leisler Kiep, wurde im November 1999 von der Staatsanwaltschaft Augsburg wegen Steuerhinterziehung verhaftet. Leisler Kiep packte schließlich aus: der Öffentlichkeit wurde bekannt, es gab schwarze Kassen der CDU auf verdeckten Konten im Ausland.

Am Rande angemerkt: Kürzlich wurde bekannt, dass ein Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums die Akten , die Mautaffäre betreffend, für lange Zeit gesperrt werden sollen. Warum wohl? Soll da etwa vertuscht werden. Der Gedanke muss einen zumindest fast zwangsläufig kommen. Aber Bundeskanzlerin Merkel steht voll hinter dem verantwortlichen Minister Scheuer, der doch eigentlich längst aus seinem Amt entfernt gehörte!

Aber das ist eine andere Geschichte.

Bimbes“ – Schmiermittel der Macht

Zurück zu den schwarzen Kassen der CDU. Könnte nun ein wenig Licht in die dunkle Angelegenheit kommen? Sollte das geschehen, wäre das Karl-Heinz Ebert zu verdanken. Und seinem kürzlich im Westend Verlag erschienenen Buch „Bimbes“ – Untertitel: „Die schwarzen Kassen der CDU“. Bimbes – dieses Begriff gebrauchte Helmut Kohl bekanntlich gern. Ein Synonym für Geld. Wie Schotter, Zaster, Kies, Kohle, Kröten, Mammon oder Moneten. Bimbes, die Herkunft des Wortes sei unbekannt, vermeldet der Duden. Aber immerhin auch das: gaunersprachlich Bimbs, Bims = Geld, vielleicht Nebenform von: Pimmer = Brot, Herkunft ungeklärt. Wie dem auch sei, wir wissen aus dem Song im Musical „Cabaret“: „Money make the world go round“. Geld ist das Schmiermittel der Macht und freilich auch in der Wirtschaft.

Beim Lesen einer Ausgabe des Spiegels machte es klick im Kopf von Karl-Heinz Ebert

Wie kam Karl-Heinz Ebert zu dem Thema? Ebert bekam im Dezember 2017 auf einer Autobahnraststätte den Spiegel in die Hand. Darin wurde unter der Überschrift „Das Ehrenwort“ detailliert über die „schwarzen Kassen der CDU“ und die versteckten Konten im Ausland berichtet. Ebert hatte den Artikel noch nicht ganz zu Ende gelesen, da machte es klick in seinem Kopf.

Ihm fiel sofort die dubiose Geschichte ein, die ihm sein Vater Karl-Anton Ebert vor etwa 30 Jahren in niedergeschlagener seelischer Verfassung (seine Frau war unheilbar erkrankt) anvertraut hatte. Sie betraf ausgerechnet die bis dato ungeklärte Herkunft von über 20 Millionen D-Mark. Ad hoc realisierte Ebert Junior den Zusammenhang.

Aus diesem Anstoß heraus entstand das hier in Rede stehenden Buch. Denn nach diesem Spiegel-Beitrag wollte sich die Presse – trotz Hinweisen von Karl-Heinz Ebert – und auch andere Verlage nicht damit beschäftigen.

Der Westend Verlag dazu:

„Für den politischen Machterhalt gilt dasselbe wie für Kriege: Am Ende siegt, wer am meisten „Bimbes“ hat – so nannte Helmut Kohl dieses entscheidende Schmiermittel seiner Macht gerne. Wie skrupellos die Parteien und insbesondere die CDU vorgingen, kam in der „Ehrenwort“-Affäre 1999 ans Licht, und früher schon während der Flick-Affäre der 1980er-Jahre. Dieses Buch enthüllt, dass diese Betrügereien am Steuerzahler noch viel weiter zurückreichen als bisher bekannt. Karl-Heinz Ebert erzählt in diesem Buch von der Beichte seines Vaters, der an entscheidender Stelle verwickelt war, und von den Ergebnissen seiner eigenen Recherchearbeit. Die lassen tief blicken – in ein weit verzweigtes System schwarzer Kassen bei Deutschlands größter Volkspartei und zu einem atemberaubenden Coup aus der (nur scheinbar unschuldigen) Frühphase der Bundesrepublik Ende der 1950er-Jahre.“

Keine Beweise: „Da waren Profis am Werk, die hinterlassen keine Spuren“

Überschrieben ist dieser Text mit „Helmut Kohl, die CDU und die wahre Geschichte der schwarzen Kassen“. Nun, das ist vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen. Diese Überschrift soll gewiss die LeserInnen neugierig auf dieses Buch machen. Was legitim ist. Allerdings warne ich die LeserInnen vorsichtig: Sie könnten enttäuscht werden. Schließlich hat Karl-Heinz Ebert letztlich keine schlagende Beweise für seine Darstellung. Aber Indizien haben sich immerhin ergeben. Das ist nicht wenig. Beweise nicht vorlegen zu können erklärt der Autor an einer Stelle im Buch so. „Da waren Profis am Werk, die hinterlassen keine Spuren.“ Das sagte ihm und Oliver Domzalski (Mitarbeit am Buch) wohl die Recherche im Bundesarchiv in Koblenz. Dort liegen diverse Aktenmappen aus dem Nachlass des Zeitungsverlegers Heinrich G Merkel, Nürnberger Zeitung. Merkel war von 1957- 1961 Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Freies Fernsehen GmbH. Karl-Heinz Ebert: „Wir hatten erwartet hier auch auf Buchungsunterlagen aus dieser Zeit zu treffen und wurden enttäuscht“, sagte Ebert in einem Interview mit den NachDenkSeiten. Und: „Wirklich verwertbare Buchungen findet man dort nicht. Es bleibt also schwierig. Das ist mir bewusst.“

Dennoch empfehle ich dieses Buch ausdrücklich. Wird uns LeserInnen, die wir diese Zeit nicht persönlich erlebt haben, oder manche vielleicht Teilaspekte davon nur aus den Medien kennen, doch darin die Frühzeit der jungen Bundesrepublik – die Adenauer-Zeit – ziemlich erhellend nahegebracht. Wo Nichtdemokraten eine Demokratie gestalteten.

Nach Prolog und Vorwort des Buches folgen Kapitel, die sich mit Parteispenden und schwarzen Kassen, Reptilienfonds (dazu hier und hier mehr) und schwarze Kassen beschäftigen. Des Weiteren wird die durchaus interessante Geschichte der Parteienfinanzierung und deren Entwicklung bis in die Gegenwart referiert. All das ist wichtig, um noch einmal für sich rekapitulieren zu können, was damals alles geschah, bzw. LeserInnen, die vielleicht nichts darüber wissen von den Vorgängen ins Bild zu setzen.

Im Vorwort lesen wir:

(..) „Zum einen ist mein Vater Anfang der 60er Jahre in seinem Beruf als Buchhalter sehr direkt in Berührung gekommen mit einem dubiosen Vorgang, dessen Bedeutung er erst im Nachhinein erkannte. Zum anderen zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch das Leben meines 1904 geborenen Vaters: das Bemühen um Ehrlichkeit und Redlichkeit in einer Welt, die allzu oft den Unehrlichen belohnt und die zur Korruption geradezu ermutigt. Immer wieder stand mein Vater vor der Frage: Hältst du die Klappe und machst mit – oder verweigerst du dich und schadest damit dir und deiner Familie? Zeigst du Regelverstöße konsequent an oder bist du bestechlich? Nimmst du Vorteile in Kauf, von denen du weißt oder ahnst, dass sie fragwürdige Ursache haben – oder schlägst du sie konsequent aus? Er musste diese Frage sowohl während schlimmer Notzeiten als auch im aufblühenden Wohlstand beantworten – und wurde dabei so manches Mal auch zum widerwilligen Komplizen und Mitwisser.“ (…)

Helmut Kohl war ein Machtmensch. Und „Bimbes“ ein Mittel des politischen Kampfes

In „Birne, Bimbes und Flick“ ab Buchseite 29 hauptsächliche die Person Helmut Kohl gezeichnet. Der Autor schreibt: „Helmut Kohl war ein Machtmensch, der die Welt stets in Gut und Böse, ‚Wir‘ und ‚Die‘ unterteilte. Die Sozen waren sein Leben lang ein Feindbild, an dem er geradezu archaisch festhielt. Entsprechend war seine Haltung zum Geld, das er gerne ‚Bimbes‘ nannte: Es war für Kohl – ebenso wie Beziehungen – ein Mittel des politischen Kampfes.“

Der Mensch Karl-Anton Ebert: Korrekt bis mindestens drei Stellen hinter dem Komma

Zehn Kapitel hat Karl-Heinz Ebert dem Leben seines Vaters Karl-Anton Ebert und der Familie gewidmet. Das kommt den LeserInnen vielleicht erst einmal sehr lang vor. Schließlich ist man ja auf die angekündigte Aufklärung gespannt. Aber gemach, lieber LeserInnen: Die Lebensumstände Karl-Anton Eberts sind durchaus wichtig. Nicht nur die Geschichte dieser Zeitperiode betreffend, sondern auch, um sich ein Bild von diesem Mann und dessen Charakter zu machen.

Der als Buchhalter nicht eher ruhte, bis alles auf Heller und Pfennig genau stimmte. Korrekt war der Vater, wie sein Sohn beschreibt, bis mindestens drei Stellen hinter dem Komma. Jede Bilanz musste am Jahresende mit Null aufgehen.

Umso schmerzhafter für ihn, wenn er gezwungen war gegen dies Haltung zu handeln.

Karl-Heinz Ebert lässt das bereits in seiner dem Buch vorangestellten Widmung für seinen Vater deutlich werden:

„Für Karl-Anton Ebert, der einen wesentlichen Teil seines Lebens Dinge tun musste, die er aus innerster Überzeugung abgelehnt hat, und dem ich diese Buch widme.“

Der Autor schreibt auf Seite 40 zu seinem Vater: „Ich will in diesem Kapitel einige Episoden aus seinem Leben erzählen, in denen er mit fehlender Ehrlichkeit und Redlichkeit anderer Menschen konfrontiert war – oder selbst in moralische Dilemmata geriet. Dies Erlebnisse bilden eine Reihe, in der der dann auch sein Erlebnis im Zusammenhang mit illegaler Parteienfinanzierung stehen sollte.“

Tätigkeit beim „Adenauer-Fernsehen“

Karl-Anton Ebert war von Beruf Buchhalter. Einer der alten Schule. Sein Sohn kann sich vorstellen, dass es nicht unbedingt des Vaters Wunschberuf gewesen ist. Er sah es wohl pragmatisch. Die dubiosen Vorgänge, die er seinem Sohn quasi als „Whistleblower“ in prekäre seelischer Verfassung offenbarte, arbeitete er als Buchhalter bei der Freien Fernsehen GmbH (FFG) in Eschborn – dem sogenannten „Adenauer-Fernsehen“ – und nach dessen Verbot durch eine einstweilige Verfügung des Bundesverfassungsgerichts im Dezember 1960 beim ZDF in Mainz. Sicher auch aus pragmatischen Gründen war Karl-Anton Ebert auch Mitglied der CDU geworden.

Das „Freie Fernsehen“, dessen Abwicklung und „eine politische Bombe“

Der Hintergrund zum FFG: Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte sozusagen ein Gegenfernsehen auf Regierungslinie, man kann es ruhig Regierungsfernsehen nennen, zum Programm der ARD, dass zu rot, zu SPD-dominiert empfand, im Auge gehabt.

Das FFG war eine GmbH mit Einlagen von nur 20.000 DM. Der Bund hatte für den Aufbau des FFG Regierungsbürgschaften in vielfacher Millionenhöhe ausgestellt. Aufgrund dieser Bürgschaften steuerten Banken mindestens zweimal 20 Millionen Mark in Form von Krediten zur Verfügung. Als das FFG schließlich juristisch abgedreht wurde, musste es wieder abgewickelt werden. Schließlich blieb nach der Liquidation ein Fehlbetrag von 35 Millionen DM, der durch Bundesmittel, also Steuergelder, ausgeglichen werden musste. Auf Seite 118 schreibt Karl-Heinz Ebert: „Der Pfeil, den Adenauer mit seinem Regierungssender im Köcher zu haben glaubte, hatte sich in einen Bumerang verwandelt.“

Auf dem Gelände der FFG in Eschborn kam es nach den den Entlassungen der Mitarbeiter (von denen viele beim späteren ZDF unterkamen, eingestellt von den selben Leitern, die sie beim FFG entlassen hatten) zur Abwicklung der FFG (500 Mitarbeiter waren da angestellt). Der Vater Ebert zu seinem Sohn während dessen Beichte, die er Vater so einschätzte: „Was ich weiß, ist so etwas wir eine politische Bombe“:

Ein ominöser Anruf aus Bonn

„Unmittelbar nach dem Gerichtsbeschluss wurden nach einem Anruf aus Bonn durch einen Kurierfahrer in mehreren Kisten geänderte Unterlagen nach Eschborn verbracht. Gemäß diesen Unterlagen musste von der Buchhaltung Rückstellungen in Millionenhöhe angefordert werden, die man auch anstandslos erhielt. Die Bearbeitung der Vorgänge erfolgte nur von den wenigen eingeweihten Mitarbeitern in Eschborn, die später ins Allianzhaus nach Mainz umzogen und dort als Mitarbeiter des ZDF ihre Arbeit zu Ende führten. In einem Bericht des Liquidators Seeger von 1962, der heute im Bundesarchiv in Koblenz liegt, heißt es dazu „einige Leute aus Eschborn, wie zum Beispiel der Herr Ebert von der Personalabteilung und der Herr Seek von der Kasse, arbeiten schon jetzt einige Tage bei ihrer zukünftigen Stelle in Mainz. Ich weiß nicht, ob das mit Ihnen abgesprochen ist.“

Von wem der ominöse Anruf aus Bonn kam, kann der Autor nicht sagen. Aus dem, was sein Vater ihm gebeichtet hat, schließt er aber auf mehrspurige Verbindungen zwischen der damaligen Bundeshauptstadt Bonn und der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei in der Landeshauptstadt Mainz, wo Helmut Kohl einst Ministerpräsident war. Betreffs eines naheliegenden Verdachts bezüglich Helmut Kohl aber, war sich der Vater sicher: „Nein, der alte Fuchs ist nicht selbst in Erscheinung getreten.“

Luftbuchungen, Anderkonten und der Ursprung der „schwarzen Kassen“

Nachdem die letzten Buchungen für das FFG erledigt worden waren, sei im Allianzhaus in Mainz alles wieder in Kisten verstaut und von mehreren Personen, die angeblich von der Mainzer Staatskanzlei kamen, zur Aufbewahrung abgeholt worden. Der Ursprung der „schwarzen Kassen“, resümiert der Autor des Buches, sei somit auf die Jahre 1961 und 1962 zu datieren.

Nachdem war Karl-Anton Ebert seinem Sohn in hohem Alter vor rund 30 Jahren anvertraut hat, war er bezüglich seiner Arbeit als Buchhalter in der Zeit des Aufbaus Westdeutschlands mehr- oder weniger zufällig in Vorgänge verstrickt worden, die der Öffentlichkeit bis heute (noch) verborgen geblieben sind. Anfang der 1960er Jahre ging es nach der Schilderung des Vaters von Karl-Heinz Ebert, um fast 24 Millionen Deutsche Mark. Die sich bietende Gelegenheit wurde von findigen Leuten ausgenutzt: Das Geld wurde durch Luftbuchungen auf vier Anderkonten ins Ausland verschoben. Die Luftbuchungen umfassten zirka 24 Millionen D-Mark auf dem Konto einer Frankfurter Bank. Diese seien auf vier Anderkonten ins Ausland transferiert wurden. Die Konten hätten auf die Namen der vier höchsten CDU-Politiker gelautet: Drei Ministerpräsidenten und einer in Bonn.

Karl-Heinz Ebert orientierte sich für sein Buch am Philosophen Immanuel Kant

Für sein Buch hat sich Karl-Heinz Ebert am Philosophen Immanuel Kant gewählt, der mit seiner Kritik an der reinen Vernunft auch heute noch seine Berechtigung habe: Es geht darum, ob es eine Wahrheit hinter dem gibt, was der Mensch sieht und physikalisch nachweisen und berechnen kann.

Das Buch als wichtiger Anstoß in der Sache weiter zu recherchieren

Ich halte das Buch für einen wichtigen Anstoß für mutige und unabhängige kritische Journalisten, dieser skandalösen und für unsere Demokratie schädliche Geschichte weiter aufzuklären. Möglicherweise bringt das Buch ja auch damalige Insider dazu sich zu äußern?

„Die Hinweise, die ich vor dreißig Jahren von meinem Vater bekommen habe“, sagte Karl-Heinz Ebert im oben erwähntem Interview, „will ich nun mit der Öffentlichkeit teilen. Mir ist bewusst, dass ich keine gerichtsfesten Beweise vorlegen kann. Karl-Heinz Ebert erklärt auf Seite 14 seines Buches das Anliegen seines Buches so: „Wenn mein Buch aber neue und gezieltere Recherchen auslöst, um auch anhand der Erzählung meines Vaters undurchsichtige Machenschaften rund um das ´Freie Fernsehen‘ aufzudecken, wäre mein Ziel erreicht – und das meines Vaters.“

Das wäre wirklich stark zu wünschen. Im Interesse unserer Demokratie. Darum lesen Sie das Buch und empfehlen Sie es gern weiter.

Und was die Gegenwart anbetrifft: Leben wir längst in einer Bananenrepublik? Das mag jeder für sich selbst einschätzen und die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen. Ich persönlich fürchte, dass heutzutage ähnliche Vorgänge – wenn nicht sogar schwerwiegendere – stattfinden bzw. stattgefunden haben, die unserer Demokratie unwürdig sind. Man denke bitte nur an den bis heute kaum aufgeklärten NSU-Komplex und die Involvierung staatlicher Organe dabei, die teuren Beraterverträge der Frau Von der Leyen, oder das das unverantwortliche (skandalös zu nennende, offenbar ohne Konsequenzen bleiben sollende Tun des „Verkehrtministers“ A. Scheuer und und und …

Karl-Heinz Ebert

Die Beichte meines Vaters über die Herkunft des Bimbes

Die schwarzen Kassen der CDU

Erscheinungstermin:02.12.2019
Seitenzahl:160
Ausstattung:Hardcover mit Schutzumschlag
Artikelnummer:9783864892820

Buch

18,00 €

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