»Frieren für die Freiheit« -Zum Karlspreis 2023

Diese Preisverleihung ist eine Schande. Der Preis wird abermals beschädigt. Und wirft auch auf die Stadt Aachen kein gutes Licht.

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Vor einigen Tagen in der kleinen, wackeren, auch auf Deutsch erscheinenden Zeitung

https://www.zlv.lu/db/1/1434864742490/0

von Uli Brockmeyer
Die Eilmeldung des Tages kam am Freitag von der Deutschen Presseagentur: »Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk bekommen den Karlspreis 2023 für Verdienste um Europa«.
Dabei hat diese Meldung zunächst so gut wie keinen Nachrichtenwert, denn es wäre absolut überraschend, wenn der Preis, der seit dem Jahr 1950 in der Stadt Aachen »für Verdienste um Europa und die europäische Einigung« verliehen wird, nicht an die Ukraine gegangen wäre.

In diesem Jahr gab es nur wenige Ehrungen und Preise, die nicht irgendwie in Verbindung mit dem Krieg in der Ukraine vergeben wurden. Beim Oscar hat es zwar noch nicht geklappt, aber erwartungsgemäß ging der diesjährige Friedensnobelpreis zumindest zu einem Drittel an Vertreter der sogenannten Zivilgesellschaft der Ukraine, also an Leute, die nicht der Medienzensur des Präsidenten in Kiew unterliegen…

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2 Kommentare zu “»Frieren für die Freiheit« -Zum Karlspreis 2023

  1. @1
    »Frieren für die Freiheit« -Zum Karlspreis 2023
    „Diese Preisverleihung ist eine Schande. Der Preis wird abermals beschädigt. Und wirft auch auf die Stadt Aachen kein gutes Licht.“

    Nicht allein die Preisverleihung ist eine Schande, die viel größere Schande ist der Preis selbst – im Namen eines Massenmörders… Da kommt eben zusammen, was zusammengehört: Siehe meinen Kommentar.
    Im Übrigen ist diese „Belobigung“ eine Schande, seit der Preis ins Leben gerufen wurde… Man schaue sich nur mal die Liste der „würdigen Preisträger“ an.

  2. Als gebürtige Aachenerin wundert mich diese unerträgliche Karlspreisverleihung an den Nazi Selensky nicht mehr – Es werden regelmäßig haarsträubende „Verdienste“ mit diesem Preis „geehrt“, er gehört definitiv abgeschafft…
    Auch diese Karlspreis-„Ehrung“ eines Nazis haut dem Fass den Boden aus, aber lesen Sie selbst, wer seit 1950 Karlspreisträger war, dann verstehen Sie sicher, weshalb mich das nicht mehr erstaunt:
    https://www.aachener-zeitung.de/karlspreis-2019-das-sind-alle-karlspreistraeger-seit-1950_aid-24456061
     
    Ebenso unsäglich ist doch, in wessen Namen der Karlspreis verliehen wird; da kommt zusammen, was zusammenpasst: Als Aachenerin empfinde ich auch den Namensgeber für diesen „Orden“ als äußerst fragwürdig, bedenkt man die blutigen Schlachten und langen Belagerungen Kaiser Karls des selbsternannten Großen, vor allem das „Verdener Blutgericht“, diesen beispiellosen Missionskrieg mit Tausenden von Hinrichtungen, die ihm den Namen „Sachsenschlächter“ einbrachten. Solch ein „Mensch“ wird hier in Aachen verehrt, auch von der Bevölkerung…, und steht als große, leuchtendrote Skulptur in unzähligen Geschäften – spült halt reichlich (Blut)Geld in die Kassen…

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