Ende Januar postulierte die Hauptgeschäftsführerin der
Wirtschaftsvereinigung Stahl Maria Rippel: „Das Jahr 2026 muss das Jahr
der Standortsicherung werden.“
Offensichtlich soll das auf Kosten der Beschäftigten gehen, die um ihre
Arbeitsplätze bangen. Sie sind leichter erpressbar. Davon zeugte die
letzte Tarifrunde, die mit einem mageren Plus von 1,75% endete.
Der Bezirksleiter der IG-Metall Knut Giesler warf der Gegenseite vor,
die Krise nutzen zu wollen, um „billige Gewinne aus der schwierigen
Situation zu ziehen“.
Bereits im Dezember 2025 hat die Vereinigte der Verfolgten des
Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
sich mit den Stahlbeschäftigten solidarisch erklärt. In einem Brief an
den Bezirksleiter der IG-Metall Nordrhein-Westfalen wies sie außerdem
auf die Möglichkeiten der Nordrhein-Westfälischen Verfassung hin, in der
die Überführung von monopolpolartigen Betrieben in Gemeineigentum
geregelt ist (Artikel 24).
Quelle: Presseerklärung
Falk Mikosch
Landessprecher der VVN-BdA NRW