Leseempfehlung
SPIEGEL-Cover zum Fall Skripal: Beschwerde beim Presserat eingereicht
21. März 2018 — Heute habe ich beim Presserat Beschwerde gegen den SPIEGEL eingereicht. Der Eingang wurde mir bestätigt. Es folgt der Wortlaut der Beschwerde:
Die Cover-Schlagzeile des SPIEGEL vom 17. März 2018 („Todesgrüße aus Moskau“) unterstellt eine bewiesene Schuld russischer Täter für den Mordanschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal. Da dieser Beweis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ausstand (und bis heute aussteht), verstößt die Schlagzeile in eklatanter Weise gegen Ziffer 13 des Pressekodex („Unschuldsvermutung“) wo es heißt…



Wenn die britischen Wissenschaftler innerhalb von drei Tagen das verwendete Nervengas als ein Nowitschuk identifizieren konnten, das angeblich nur in Russland produziert werden kann (obwohl interessanterweise diese deutlichen Worte so nie benutzt werden), stellt sich die Frage: Wie konnten sie das eigentlich schaffen?
Im zweiten deutschen Propagandasender wurde gestern bei „Lanz“ einmal mehr über das Problem der Massenmigration geschwafelt. Man kann das nur Geschwafel nennen, denn ein sachlicher, faktenbasierter und objektiver Diskurs ist in einem Staatssender, der mit seiner NATO-Kriegshetze und Desinformation aktiv an der Entstehung und Ausweitung der Flüchtlingskrise beteiligt ist, nicht zu erwarten.